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Buch-Tipp: Du bist, was du isst
Lifestyle 13.10.2019 Aus unserem online-Archiv

Buch-Tipp: Du bist, was du isst

Gesunde Äpfel: Zuviel des Guten kann aber auch ungesund werden.

Buch-Tipp: Du bist, was du isst

Gesunde Äpfel: Zuviel des Guten kann aber auch ungesund werden.
Foto: Shutterstock
Lifestyle 13.10.2019 Aus unserem online-Archiv

Buch-Tipp: Du bist, was du isst

Carsten Lekutat räumt in seinem Buch „Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber“ mit Ernährungsmythen auf.

von Sarah Schött

Fast täglich ändern sich die Ansichten darüber, was genau eine gesunde Ernährung ist. Oder wie man damit am besten Pfunde verlieren kann. Galt eben noch, dass alles, was wir nach 18 Uhr essen dick macht, so stellt sich kurz darauf heraus, dass nicht die Uhrzeit sondern die Kalorienbilanz zählt.

Pauschale Aussagen gibt es nicht

Doch egal, ob es speziell ums Abnehmen geht oder darum, mit der Ernährung die Gesundheit zu unterstützen: Wir bestehen aus dem, was wir essen. Daran erinnert Carsten Lekutat in seinem Buch „Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber.“ Und deshalb sollten wir uns beim Essen immer wieder fragen, ob wir denn aus dem, was wir gerade zu uns nehmen, bestehen wollen.

Dr. med. Carsten Lekutat: „Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber“. Becker Joest Volk Verlag, ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-95453-172-1, € 19,95
Dr. med. Carsten Lekutat: „Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber“. Becker Joest Volk Verlag, ca. 200 Seiten, ISBN 978-3-95453-172-1, € 19,95

Lekutat geht auf unterhaltsame Weise verschiedenen Ernährungsmythen nach und stellt schon zu Beginn seines Buches fest: Pauschale Aussagen sind schwierig, denn jeder ist individuell. Was für den einen gut verträglich ist, bereitet dem nächsten heftige Bauchschmerzen.

Der Arzt erklärt, was unser Körper alles braucht, wie er es bekommt und ob er es selbst herstellen kann oder ob wir ihm helfen müssen, zum Beispiel durch die Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel.


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Manche Lebensmittel helfen sogar, Krankheiten zu lindern – oder zu verschlimmern. So können Omega-3-Fettsäuren und Vitamine bei Depressionen helfen, zu viel Fruchtzucker in Verbindung mit zu wenig Bewegung aber auch schnell zu einer Fettleber führen. Daher müssten auch Ärzte bei ihren Diagnosen mehr auf ernährungsbedingte Faktoren eingehen, so Lekutat.

Wichtig ist ihm auch, dass nicht Ärzte allein für die Heilung der Patienten verantwortlich sind, sondern vor allem der Körper. Und dem reicht es manchmal, nur ganz sanft unterstützt zu werden, zum Beispiel durch eine Nahrungsumstellung. Lekutat wünscht sich, dass man mehr auf seine Ernährung achtet, ohne in der Diskussion gleich emotional zu werden – ohne die allgemeinen Kategorien Gut und Böse.

Nur die wenigsten schafften es, mit der Ernährung genau die Nährstoffe aufzunehmen, die sie brauchen. Eine perfekte Ernährung sei eine Utopie. Allerdings gibt der Mediziner Tipps, wie jeder bekannte Fehler vermeiden kann, und zeigt, wie wir selbst mit unserer Ernährung zu unserm Wohlbefinden beitragen können. Dabei mahnt er immer wieder vor voreiligen Schlüssen – denn einfache Wahrheiten gibt es bei diesem Thema nicht. 


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