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BMW X7, der große Bruder
Lifestyle 3 Min. 29.03.2019 Aus unserem online-Archiv

BMW X7, der große Bruder

Trotz der markanten BMW-Niere und der doch recht stattlichen Abmessungen kommt der X7 keineswegs plump daher.

BMW X7, der große Bruder

Trotz der markanten BMW-Niere und der doch recht stattlichen Abmessungen kommt der X7 keineswegs plump daher.
Foto: BMW Group
Lifestyle 3 Min. 29.03.2019 Aus unserem online-Archiv

BMW X7, der große Bruder

Marc BOURKEL
Marc BOURKEL
Mit dem X7 präsentiert BMW ein SUV-Modell im XXL-Format, das vor allem außerhalb Europas - in Nordamerika und China - punkten soll.

Während in Europa vor allem kompakte und kleinere SUV-Modelle auf dem Vormarsch sind, können die Soft- und Offroader für die nordamerikanische und chinesische Kundschaft nach wie vor nicht groß genug sein. Davon will auch BMW profitieren und bringt deshalb jetzt den rund 5,15 Meter langen X7 an den Start – selbstverständlich auch in Europa.


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Das bisher größte X-Modell der weiß-blauen Marke wirkt optisch zwar ein wenig wie ein aufgeblasener X5, mit dem es sich auch die technische Plattform teilt, wirklich plump kommt es jedoch nicht daher. Daran kann selbst die doch recht üppig dimensionierte BMW-Niere nichts ändern. An Bord des X7 setzt BMW auf Luxus und Eleganz – die Sieben in der Modellbezeichnung verpflichtet – sowie viel Platz für die Insassen.

Das neue X-Flaggschiff fährt serienmäßig mit drei Sitzreihen und sieben Plätzen vor. Und auch wenn es auf den beiden hintersten Sitzen etwas beengter zugeht als in Reihe eins und zwei, können dort durchaus auch Erwachsene zumindest auf kurzen Strecken einigermaßen bequem mitfahren. Als Alternative zur Dreierbank in der mittleren Reihe werden optional zwei besonders komfortable Einzelsitze angeboten.

Bis zu 2 120 Liter Ladevolumen

Bei Ausnutzung aller sechs oder sieben Sitzplätze ist das Kofferraumvolumen des im US-Werk Spartanburg (South Carolina) gebauten Dickschiffs relativ bescheiden. Hinter der dritten Sitzreihe stehen nämlich gerade einmal 326 Liter Fassungsvermögen zur Verfügung. Wenn die hinteren Sitze per Knopfdruck im Wagenboden verschwinden, wächst das Stauvolumen immerhin auf 750 Liter. Wenn alle Sitze der zweiten und dritten Reihe umgeklappt sind, stehen sogar 2 120 Liter bereit.

An Bord geht es sehr elegant und geräumig zu.
An Bord geht es sehr elegant und geräumig zu.
Foto: BMW Group

Unter der Motorhaube des X7 geht es zum Marktstart recht konventionell zu. Kunden in Europa können zunächst zwischen drei 3,0-Liter-Sechszylindern wählen, einem Benziner und zwei Selbstzündern. Einziger Ottomotor am Start ist der 250 kW (340 PS) starke xDrive40i, der den 2,3-Tonner in 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und bis zu 245 km/h schnell macht. Die beiden Diesel xDrive30d und M50d leisten 195 kW (265 PS) beziehungsweise 294 kW (400 PS) und sollen sich zumindest in der Theorie mit 6,5 bis 7,4 Liter Kraftstoff begnügen. Einen Achtzylinder – den 340 kW (462 PS) starken xDrive50i – gibt es vorerst nur in Nordamerika und China. Über weitere Motorisierungen schweigt man sich bei BMW noch aus. Ein Plug-in-Hybrid gilt aber fast schon als gesetzt.

Auch wenn die Fahrdynamik bei der X7-Entwicklung – schon allein mit Blick auf die wichtigsten Absatzmärkte – nicht an erster Stelle stand, haben die Fahrwerksingenieure diesbezüglich dennoch gute Arbeit geleistet und einen gelungenen Kompromiss zwischen hoher Agilität und echtem Langstreckenkomfort gefunden.


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Verantwortlich dafür zeichnen unter anderem die serienmäßig an beiden Achsen montierte Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung und die optionale Hinterradlenkung. Für besonders anspruchsvolle Kunden gibt es zudem eine ebenfalls gegen Aufpreis erhältliche Wankstabilisierung. Diese wirkt zum einen Seitenneigungskräften bei dynamischer Kurvenfahrt entgegen und steigert auch den Fahrkomfort, indem sie einseitige Fahrbahnunebenheiten sauber wegbügelt.

Wer den X7 als Zugwagen nutzen will, dürfte beim Blick auf die technischen Daten enttäuscht oder zumindest überrascht sein. Die zulässige Anhängelast für den Benziner und den Basis-Diesel beträgt gerade einmal 2 200 Kilogramm. Der M50d darf maximal 2 600 Kilogramm an den Haken nehmen – und damit 100 Kilogramm weniger als sämtliche X5-Varianten.

Die Preise für den X7 beginnen bei 83 950 Euro für den xDrive30d – das sind rund 17 000 Euro mehr als für einen identisch motorisierten X5. Neben mehr Platz und Präsenz bietet der X7 dafür auch eine deutlich umfangreichere Serienausstattung. Dazu gehören unter anderem adaptive LED-Scheinwerfer, ein dreiteiliges Panorama-Glasdach, eine Vier-Zonen-Klimaautomatik sowie ein Parkassistent inklusive Rückfahrassistent.

Eine 
dritte Sitzreihe ist serienmäßig.
Eine 
dritte Sitzreihe ist serienmäßig.
Foto: BMW Group

Technische Daten

Motoren: ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Benziner und zwei 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel; Leistung: 195 kW (265 PS) bis 294 kW (400 PS); Maximales Drehmoment: 450 bis 760 Nm; Kraftübertragung: Acht-Gang-Automatik, Allradantrieb; Länge x Breite x Höhe: 5 151 x 2 000 x 1 805 Millimeter; Leergewicht: 2 320 bis 2 460 Kilogramm; Zulässige Anhängelast: 2 200 bis 2 600 Kilogramm; Kofferraumvolumen: 326 bis 2 120 Liter; 0-100 km/h: 5,4 bis 7,0 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 227 bis 250 km/h; Verbrauch: 6,5 bis 9,0 Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 171 bis 205 Gramm pro Kilometer (Abgasnorm: EU6d-TEMP); Preis: ab 83 950 Euro.


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