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BMW X3 der dritten Generation: Eine halbe Nummer größer
Lifestyle 1 2 Min. 21.10.2017 Aus unserem online-Archiv

BMW X3 der dritten Generation: Eine halbe Nummer größer

Der neue BMW X3 streckt sich auf rund 4,71 Meter und ist damit gut vier Zentimeter länger als der erste X5.

BMW X3 der dritten Generation: Eine halbe Nummer größer

Der neue BMW X3 streckt sich auf rund 4,71 Meter und ist damit gut vier Zentimeter länger als der erste X5.
Foto: BMW Group
Lifestyle 1 2 Min. 21.10.2017 Aus unserem online-Archiv

BMW X3 der dritten Generation: Eine halbe Nummer größer

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Der BMW X3 ist ein Erfolgsmodell. Das Mittelklasse-SAV (Sports Activity Vehicle) wurde seit 2004 immerhin mehr als 1,5 Millionen Mal verkauft. Im November schickt BMW die dritte X3-Generation an den Start, und die soll alles noch besser können als die Vorgänger.

von Sully Prud'homme

Entsprechend der allgemeinen Tendenz auf dem Automarkt ist der neue BMW X3 etwas größer geworden als das Vorgängermodell. Mit rund 4,71 Metern (plus sechs Zentimeter) überflügelt der im BMW-Werk Spartanburg (US-Bundesstaat South Carolina) gefertigte „Bayer“ sogar den kompakten Ur-X5 (rund 4,67 Meter). Die zusätzlichen Zentimeter sollen vor allem im Fond für etwas mehr Bewegungsfreiheit sorgen.

Von der relativen Altbackenheit des ersten X3 ist die aktuelle Version stilistisch gesehen meilenweit entfernt. Die dynamische Formensprache, die in der zweiten Generation angesetzt wurde, trug bei der Gestaltung des aktuellen Modells ihre Früchte. Eine robuste Offroad-Optik und ein sportlicher Auftritt charakterisieren den neuen Allrounder, der sich dank des xDrive-Allradsystems auch in schwierigerem Gelände ohne Untersetzungsgetriebe konsequent zu behaupten weiß.

Das X3-Cockpit präsentiert sich BMW-typisch funktional und überzeugt auch in Sachen Material- und Verarbeitungsqualität.
Das X3-Cockpit präsentiert sich BMW-typisch funktional und überzeugt auch in Sachen Material- und Verarbeitungsqualität.
Foto: BMW Group

Dynamik auf die Spitze getrieben

Die dreidimensional ausgestaltete Doppelniere sowie die erstmals bei einem X-Modell hexagonal geformten Nebelscheinwerfer unterstreichen den sportlich-grimmigen Eindruck der Fahrzeugfront, während die Heckpartie mit ihren dreidimensional geformten Leuchten in der Voll-LED-Version (optional), dem tief heruntergezogenen Dachspoiler und satten, doppelbordigen Endrohren zu beeindrucken weiß.

Umfangreiche Maßnahmen im Fahrwerksbereich unterstreichen die Sportlichkeit des neuen X3, der in puncto Fahrdynamik, Geradeauslauf und Lenkgefühl die Messlatte in seiner Klasse noch einmal konsequent nach oben verschiebt. Optionale Leckerbissen wie M Sportfahrwerk, Dynamische Dämpfer Control, M Sportbremse und Variable Sportlenkung treiben die Dynamik – aber auch den Endpreis – konsequent auf die Spitze. Bei aller Sportlichkeit bleibt der Fahrkomfort jedoch nicht auf der Strecke.

Zum Marktstart im November stehen bereits fünf Triebwerke zur Auswahl, und zwar zwei Diesel und drei Benziner. Auf Selbstzünder-Seite stehen der xDrive20d mit 140 kW (190 PS) und der 195 kW (265 PS) starke xDrive30d für bewährte BMW-Dynamik in allen Bereichen. Bei den Ottomotoren beginnt das Angebot mit dem 2,0-Liter-Vierzylinder xDrive20i mit 135 kW (184 PS) Leistung. Als xDrive30i kommt der Vierzylinder auf 185 kW (252 PS). Vorläufiges Topmodell ist der 265 kW (360 PS) leistende 3,0-Liter-Sechszylinder X3 M40i, der erste M-Performance-Vertreter der X3-Baureihe. Alle Motorisierungen verfügen serienmäßig über ein optimiertes Acht-Gang-Steptronic-Getriebe.

Das Mittelklasse-SAV aus dem Hause BMW wird in Europa vorerst nur mit serienmäßigem Allradantrieb angeboten.
Das Mittelklasse-SAV aus dem Hause BMW wird in Europa vorerst nur mit serienmäßigem Allradantrieb angeboten.
Foto: BMW Group

Elektronische Helfer

Teilautomatisiertes Fahren und moderne Vernetzung sind ebenfalls Themenschwerpunkte beim neuen X3 mit der optionalen, aktuellsten Generation des Active Cruise Control und des Sicherheitspakets Driving Assistant Plus mit Lenk- und Spurführungsassistent im BMW Personal Co-Pilot und weiteren elektronischen Unterstützern im Laufe der kommenden Monate.

Verschiedene Funktionen des Navigations- und Infotainmentsystems lassen sich auf Wunsch gleich auf drei verschiedene Arten eingeben, per Handzeichen, via Sprachbefehl oder über das inzwischen klassisch anmutende iDrive-System als wertvolles Interface zwischen Fahrer und Fahrzeug.

Den neuen BMW X3 gibt es in drei verschiedenen Modellvarianten (xLine, Luxury Line und M Sport), und auch das Angebot von BMW individual steht bei der Gestaltung zur Wahl. Dadurch kann das Wunschmodell laut BMW innen und außen noch stärker auf den persönlichen Geschmack zugeschnitten werden. Ganz nebenbei soll das Ganze natürlich auch ordentlich Geld in die BMW-Kassen spülen. Apropos Geld: Diesbezüglich gibt es gute Nachrichten für X3-Käufer. Die Neuauflage startet bei 44 150 Euro und ist damit ausstattungsbereinigt sogar etwas günstiger als das Vorgängermodell.

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