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BMW X2: Von allem etwas
Lifestyle 1 3 Min. 10.02.2018

BMW X2: Von allem etwas

Der BMW X2 (auf unserem Bild die Variante M Sport X in der neuen Außenfarbe Galvanic Gold metallic) will als eigenständiges Fahrzeug auftreten. Deshalb haben die Bayern auch die 
bekannte Trapezform der Doppelniere erstmals umgekehrt.

BMW X2: Von allem etwas

Der BMW X2 (auf unserem Bild die Variante M Sport X in der neuen Außenfarbe Galvanic Gold metallic) will als eigenständiges Fahrzeug auftreten. Deshalb haben die Bayern auch die 
bekannte Trapezform der Doppelniere erstmals umgekehrt.
Foto: BMW
Lifestyle 1 3 Min. 10.02.2018

BMW X2: Von allem etwas

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
Mit dem X2 lässt BMW ein neues Modell in seine X-Familie fahren. Das kleine SUV-Coupé nutzt das Erfolgskonzept seiner größeren Brüder X4 und X6 mit flacher Dachlinie und bulligem Auftritt, tritt aber ansonsten eigenständig auf.

von Marc Willière

Die bayrische Edelschmiede baut ihre SUV-Coupé-Linie mit dem BMW X2 weiter nach unten aus und bereichert sie gleichzeitig. Das Crossover mit Genen aus zwei Fahrzeuggattungen steht wohl auf der Plattform des X1, versteht sich aber keineswegs als kleinere Ausführung des Mittelklasse-SUV.

Dafür tritt der automobile Neuling insgesamt anders auf: Bei gleichbleibendem Radstand ist das nagelneue viertürige Coupé mit 4,36 Metern fast acht Zentimeter kürzer als das Schwestermodell; in der Höhe büßt es ebenfalls fast acht Zentimeter ein und misst nur noch 1,53 Meter. Auch die Überhänge sind kürzer als beim X1.

Athlet mit Charakter

Zwei besondere Merkmale machen den X2 erst recht zum Unikum in der Familie: Erstmals in einem modernen BMW kehrt die Doppelniere ihre bisher bekannte Trapezform um und wird nach unten hin breiter. Das Design der Stoßfänger und Scheinwerfer betont dabei den markant sportlichen Auftritt zusätzlich. Fester Bestandteil des X2 ist außerdem das Markenemblem an der C-Säule. Das einst beliebte Gestaltungsdetail der Coupé-Ikonen 2000 CS und 3.0 CSL erlebt somit eine Wiedergeburt.

Besonders in der Seitenansicht offenbart der BMW X2 seine beiden dominanten Gene: während die rechteckig anmutenden Radhäuser sowie die Seitenschweller und Radlaufblenden für die Robustheit eines SUVs stehen,

unterstreicht die lang gezogene, niedrige Dachlinie mit flacher Fenstergrafik die athletische Sportlichkeit des Coupés. Kraftvoll wirkt das Heck: Die hochstehenden Leuchten und die kantig ausgeformte Stoßstange lassen den X2 breit und satt auf der Straße stehen.

Bereits in der Grundausstattung fährt der BMW X2 stark und agil vor. Die beiden Sportmodelle M Sport und M Sport X steigern diesen Eindruck noch: zur optischen Aufwertung mit anders geformten Stoßfängern, zweibordig ausgeführten Auspuffendrohren und Dachkantenspoiler gesellt sich das serienmäßige Sportfahrwerk mit strafferer Feder- und Dämpferauslegung sowie Tieferlegung. Der dynamischen, vom Rallyesport inspirierten Auslegung angepasst sind auch die größeren Felgen.

Das X2-Interieur unterscheidet sich nur unwesentlich vom Top-Seller X1, mit dem sich der BMW-Neuling die Plattform teilt.
Das X2-Interieur unterscheidet sich nur unwesentlich vom Top-Seller X1, mit dem sich der BMW-Neuling die Plattform teilt.
Foto: BMW

BMW-typisch geht es im am Fahrer orientierten Innenraum des X2 zu, der weitestgehend vom X1 übernommen wurde. Hochwertige Materialien und Stoffe werden durch Kontrast- und Ziernähte weiter aufgewertet. Ambientelicht und ein Panoramaglasdach können optional geordert werden. Hinsichtlich Vernetzung bleibt es auch im neuesten BMW beim gewohnten Angebot. Gleiches gilt für die breit gefächerte Auswahl an Fahrerassistenzsystemen.

Auch wenn das Platzangebot etwas bescheidener ausfällt, ist hinsichtlich Kopf- und Beinfreiheit besonders in Bezug auf die zweite Sitzreihe dennoch nichts einzuwenden. Auch ein Stauraumwunder vermag der X2 seiner coupéhaften Form wegen nicht zu erbringen: mit 470 bis 1 355 Litern Fassungsvermögen bietet der Kofferraum aber immer noch leicht mehr als die Konkurrenz im Segment.

Motoren für viele Ansprüche

Der BMW X2 gibt auf jeder Fahrt eine gute Figur ab. Die TwinPower-Turbomotoren ermöglichen in Kombination mit dem weiter entwickelten Fahrwerk gute Handling-Eigenschaften und maximale Agilität.

Zum Marktstart im März stehen drei 2-Liter-Motoren mit vier Zylindern zur Auswahl. Die Benzinvariante 20i mit 141 kW (192 PS) ist mit dem sportlichen Sieben-Gang-Steptronic-Getriebe mit Doppelkupplung ausgestattet und schafft den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 7,7 Sekunden. Die beiden Dieselmodelle haben das intelligente Allradsystem xDrive sowie das Acht-Gang-Steptronic-Getriebe an Bord. Die Maximalleistung des 20d liegt bei 140 kW (190 PS), sein Drehmoment bei 400 Nm. Der Top-Diesel 25d leistet 170 kW (231 PS) und generiert 450 Nm Drehmoment. Er erreicht die 100 km/h-Marke in 6,7 Sekunden.

Die Preise starten bei 37 150 (Benzin) beziehungsweise 40 450 Euro (Diesel). Für die Modelle M Sport und M Sport X werden Zuschläge von 4 091 Euro beim 25d bzw. 6 295 Euro bei allen anderen Motorisierungen erhoben. Mehrere kleinere Motoren werden zeitnah folgen: Der 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner 18i mit 103 kW (140 PS) und der Vierzylinder-Diesel 18d mit 110 kW (150 PS) können ebenfalls mit Handschaltung bestellt werden.

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Technische Daten

Motoren: 2,0-Liter Vierzylinder-Benziner und -Diesel; Leistung: 140 kW (190 PS) bis 170 kW (231 PS) bei 5 000 bis 6 000 U/min (Benziner) bzw. 4 000 und 4 400 U/min (Diesel); max. Drehmoment: 280 bis 450 Nm; Kraftübertragung: Sieben-Gang-Steptronic mit Doppelkupplung bzw. Acht-Gang-Steptronic, Heck- bzw. Allradantrieb; L x B x H: 4 360 x 1 824 x 1 526 Millimeter; Leergewicht: 1 460 bis 1 600 Kilogramm; Kofferraumvolumen: 470 bis 1 355 Liter; 0-100 km/h: 6,7 bis 7,7 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 221 bis 237 km/h; ECE-Verbrauch: 4,8 bis 5,9 Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 126 bis 139 g/km; Preise: ab 37 150 Euro.


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