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BMW: Luxuriöse Kraftpakete
Lifestyle 4 Min. 27.10.2019

BMW: Luxuriöse Kraftpakete

Das BMW M8 Coupé macht optisch keinen Hehl aus seinen sportlichen Qualitäten

BMW: Luxuriöse Kraftpakete

Das BMW M8 Coupé macht optisch keinen Hehl aus seinen sportlichen Qualitäten
Foto: BMW Group
Lifestyle 4 Min. 27.10.2019

BMW: Luxuriöse Kraftpakete

Marc WILLIERE
Marc WILLIERE
Die M-Modelle des BMW 8er paaren ausgeprägte Sportlichkeit und hohen Alltagskomfort miteinander. Die Devise lautet: "Sportlicher Luxus".

Nach dem Comeback des BMW 8er Ende vergangenen Jahres war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die M GmbH nachlegen würde. Nun ist es so weit. Dabei belässt es die Performance-Schmiede der weiß-blauen Marke nicht bei einer komplett auf Sport getrimmten „Normalversion“ von Coupé und Cabriolet. Beide Karosserievarianten sind nämlich ebenfalls in einer nochmals stärkeren „Competition“-Version zu haben.

Mit ihren Ausführungen des BMW 8er als zweitüriges Coupé und Stoffdach-Cabriolet stößt die M GmbH erstmals ins Luxussegment vor. Die M8-Modelle fallen äußerlich weniger durch ihre minimal gewachsenen Abmessungen auf, als vielmehr durch ihr nochmals gesteigertes sportliches Aussehen. Der 4,4 Liter große Achtzylinder-Benziner, der bereits dem Coupé und dem Cabriolet zu einer imposanten Kraftentfaltung verhilft, erfährt in den M-Ausführungen nochmals eine nicht unwesentliche Steigerung: Die Höchstleistung wurde von 390 kW (530 PS) auf nunmehr 441 kW (600 PS) angehoben – in der „Competition“-Ausführung sind es sogar 460 kW (625 PS).

Von 0 auf 100 in 3,3 Sekunden

Der stärkste Motor, den BMW je für ein Serienauto entwickelt hat, weist mit seinen 750 Nm zwar immer noch ein identisches maximales Drehmoment auf, es liegt aber länger an: Statt 4 600 U/min beim 8er sind es bei den M-Modellen 5 600 U/min und in der „Competition“-Variante sogar 5 800 U/min. Seine Höchstleistung erreicht das Aggregat jeweils bei 6 000 U/min.

Im Zusammenspiel mit der Kraftübertragung und dem adaptiven Fahrwerk mit performance-orientiertem Charakter sprintet der M8 in 3,3 (Coupé) beziehungsweise 3,4 Sekunden (Cabriolet) von 0 auf 100 km/h. Die „Competition“-Modelle unterbieten diesen Wert nochmals um jeweils eine Zehntelsekunde. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h limitiert. In Verbindung mit dem optionalen „M Driver’s Package“ wird die Begrenzung auf 305 km/h angehoben. Das neue integrierte Bremssystem verspricht hohen Bremskomfort und exakt dosierte Bremseinwirkungen.

BMW M8 Cabriolet.
BMW M8 Cabriolet.
Foto: BMW

Ab 2020 auch als Gran Coupé

Seinen begeisternden Vortrieb sieht man dem niedrig auf der Straße kauernden Auto auch an. Große Lufteinlässe, die Niere mit M-typischen Doppelstäben an der Front und Kiemen an den Seitenwänden, besonders breit ausgestellte vordere Radhäuser, ein Heckspoiler sowie eine Heckschürze prägen das High-Performance-Modell. Die Auspuffanlage mit vier Endrohren unterstützt den M8 akustisch. Schwarz lackierte Elemente unterstreichen die Eigenständigkeit der „Competition“-Modelle.

Sportlicher Luxus war auch das Leitmotiv der BMW-Designer bei der Gestaltung des Interieurs im M-typischen Look mit viel Leder. Die neu entwickelten Sportsitze bieten guten Seitenhalt. Im Fond ist der Platz indes begrenzt. Wer aber identische Fahrleistungen mit einem höheren Platzangebot haben will, findet sein Glück bestimmt beim Gran Coupé. Auch das dritte Modell der 8er-Reihe (siehe „Luxemburger Wort“ vom 4. Oktober) lassen die Münchner 2020 in einer noch sportlicheren M-Version vorfahren.


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Eine Neuerung im großzügig ausgestatteten M8 verbirgt sich hinter der Setup-Taste. Indem verschiedene Einstellungen für Motor, Fahrwerk, Bremse und Lenkung unabhängig voneinander aktiviert werden, kann der Hochleistungs-Sportwagen noch individueller auf persönliche Vorlieben und die jeweilige Fahrsituation abgestimmt werden. Zwei zusammengestellte Varianten können dauerhaft abgespeichert und über zwei rote Tasten am Lenkrad abgerufen werden.

Als „Innovation für pures Fahrvergnügen“ bezeichnet BMW die ebenfalls neue M-Mode-Taste auf der Mittelkonsole. Sie beeinflusst die Fahrerassistenzsysteme sowie die Anzeigen im Instrumentenkombi und im Head-Up-Display. Während in der Grundeinstellung „Road“ alle serienmäßigen und optionalen Fahrerassistenzsysteme vollständig aktiviert sind, setzt der Modus „Sport“ sämtliche Eingriffe in die Verzögerungs- und Lenksysteme mit Ausnahme der Auffahrwarnung mit Bremsfunktion und der Ausweichhilfe außer Kraft. Im in den „Competition“-Modellen verfügbaren und ausschließlich für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipierten „Track“-Modus sind alle Komfort- und Sicherheitsfunktionen der Fahrerassistenzsysteme deaktiviert.

Das M8 Coupé kostet mindestens 151 900 Euro, während das Cabrio mit wenigstens 159 750 Euro zu Buche schlägt. Der Aufpreis für die „Competition“-Varianten beträgt knapp 17 000 Euro.


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