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BMW 128ti, der Kompaktsportler in Weiß-Blau
Lifestyle 4 4 Min. 02.06.2021

BMW 128ti, der Kompaktsportler in Weiß-Blau

Traktionskontrolle und Differenzial sorgen dafür, dass der 128ti durch jede Kurve kommt.

BMW 128ti, der Kompaktsportler in Weiß-Blau

Traktionskontrolle und Differenzial sorgen dafür, dass der 128ti durch jede Kurve kommt.
Foto: BMW
Lifestyle 4 4 Min. 02.06.2021

BMW 128ti, der Kompaktsportler in Weiß-Blau

Die 1er-Reihe von BMW wird um ein sportliches Modell erweitert. Wir verraten, welche Power und Extras in dem kleinen Bajuwaren stecken.

Von Jean-Philippe Schmit

Das Kürzel ti - „Turismo Internazionale“ - kennzeichnet bei BMW besonders sportliche Modelle innerhalb einer Baureihe. Mit einem BMW 2002 ti gewann Hans-Joachim Stuck etwa vor 50 Jahren die erste Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Heute ziert das Kürzel das Heck des neuen BMW 128ti. Das 265 PS starke Modell schließt die Lücke zwischen dem 178 PS starken 120i und dem M135i xDrive mit 306 PS.

Mit dem 128ti wagt sich BMW in die heiß umkämpfte Klasse der kompakten Sportler vor: Der Motor des BMW 128ti ist ein direkter Ableger des leistungsstärksten 4-Zylinders der BMW-Gruppe, dem Motor aus dem M-Modell. Im 128ti leistet der 2.0-Liter-Motor „nur“ 265 PS – über einen Mangel an Leistung braucht sich der ti-Fahrer aber nicht zu beschweren. Den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h erledigt der Wagen in beachtlichen 6,1Sekunden, das ist 0,1 Sekunde schneller als es etwa der VW GTI schafft. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 250 km/h. Trotz dieser Fahrleistungen begnügt sich das ti-Modell - so verspricht es der Hersteller - mit 6,1 bis 6,4 Litern Kraftstoff je 100 Kilometer. 

Der kompakte Sportler aus München wird serienmäßig mit dem 8-Gang Steptronic Sport Getriebe ausgeliefert, das gleiche Getriebe, das im M135i xDrive seinen Dienst verrichtet. Seit der letzten Überarbeitung im Jahr 2019 sorgt das Getriebe dafür, dass auch bei niedrigen Geschwindigkeiten immer mit der höchstmöglichen Übersetzung gefahren wird. Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen es jederzeit, einen Gang herunterzuschalten.

Quell der Freude: der Motor aus dem M135 wurde für 128ti angepasst.
Quell der Freude: der Motor aus dem M135 wurde für 128ti angepasst.
Foto: Jean-Philippe Schmit

„Ungefilterte Fahrmaschine“

BMW nennt das neue Modell eine „ungefilterte Fahrmaschine“. Wenn der Fahrer die ganze Leistung abruft und der Turbolader Druck aufbaut, merkt man, dass der Kompaktsportler konsequent auf aktive Fahrfreude ausgelegt wurde. Seit der dritten Generation ist der 1er mit der internen Baureihenbezeichnung F40 kein Hecktriebler mehr, sondern gibt seine Leistung über die Vorderräder ab – so wie es in der Klasse der Kompaktsportler Standard ist. 


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Um zu verhindern, dass die Leistung verpufft, setzt BMW auf das Torsen-Sperrdifferenzial des M135i xDrive. „Das Sperrdifferenzial verbessert neben der Traktion, der Fahrzeugagilität und der Fahrzeugstabilität auch das Fahrverhalten in Kurven“, erklärt der Hersteller. Bei dynamischer Kurvenfahrt wird das kurveninnere Rad entlastet und das Sperrdifferenzial weist dem Vorderrad mit der besseren Bodenhaftung mehr Drehmoment zu. So werden durchdrehende Räder vermindert und die Traktion und Agilität gesteigert.

Zusätzlich bekam der 1er das M Sportfahrwerk verpasst. Das Fahrzeug liegt zehn Millimeter tiefer und ist mit Fahrwerksteilen aus dem Topmodell BMW M135i xDrive ausgerüstet. Die Federn sind härter, die Stoßdämpfer wurden auch angepasst. BMW schreibt, dass es im Gegensatz zu den zivileren Modellen zu geringeren Aufbaubewegungen des Fahrzeugs kommt und zu einem besseren Gefühl für die Fahrbahnbeschaffenheit. Ein Vorteil des Frontantriebes gegenüber dem Allradantrieb des Topmodells ist das geringere Gewicht. 80 Kilogramm werden so eingespart.

Gute Verzögerungswerte

Wenn die rund 1.500 Kilogramm des BMW 128ti bis in Bewegung sind, sorgen vier große Scheibenbremsen dafür, dass das Auto wieder zum Stehen kommt. Für gute Verzögerungswerte sorgt die M Sportbremse des BMW M135i. Die Bremsanlage kann also mit deutlich mehr Leistung fertig werden. Auf Wunsch liefert BMW den 128ti auch mit Sportbereifung (MichelinPilot Sport 4) aus – ohne Mehrkosten. Zudem sorgen eine ganze Reihe elektronischer Helfer dafür, dass das Traktionspotenzial auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen voll ausgeschöpft werden kann, wie BMW es formuliert.

Auch die Traktionskontrolle ist für höhere Drehmomentwerte ausgelegt, als man sie im 128ti vorfindet. Die neu entwickelte ARB-Technologie wird im 1er erstmalig in einem Auto mit Verbrennungsmotor eingesetzt. Der Schlupfregler sitzt nun direkt im Motorsteuergerät und regelt bis zu zehnmal schneller. 


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Exklusive Differenzierungsmerkmale bei Exterieur und Interieur sorgen zusätzlich für einen eigenständigen Auftritt des BMW 128ti. Viele Karosserieteile wurden vom Topmodell übernommen, seinen eigenständigen Charakter unterstreicht der BMW 128ti durch markante farbige Akzente, die sich auch im Inneren widerspiegeln: Rote Kontrastnähte zieren die Sitze und Verkleidungsteile. Zur Serienausstattung des BMW 128ti zählen darüber hinaus die M Fußstütze und die M Pedalerie, die M Einstiegsleisten an den vorderen Türen und die M Sicherheitsgurte.

Der BMW 128ti ist interessant für all jene, denen die 178 PS des 120i nicht ausreichen und der M123i zu sportlich ist. Im Alltag ist er auch einfacher zu fahren als das Rennmodell, günstiger ist er dazu. Ab 43.609 Euro ist er zu haben - das M-Modell kostet rund 6.500 Euro mehr.

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