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Aufgefrischte Spanier
Lifestyle 4 2 5 Min. 07.08.2021
Seat Ibiza und Arona

Aufgefrischte Spanier

Nach der Verjüngungskur fahren sowohl der Seat Ibiza (l.) als auch der auf ihm basierende längere und höhere Seat Arona deutlich aufgewertet vor.
Seat Ibiza und Arona

Aufgefrischte Spanier

Nach der Verjüngungskur fahren sowohl der Seat Ibiza (l.) als auch der auf ihm basierende längere und höhere Seat Arona deutlich aufgewertet vor.
Foto: Seat
Lifestyle 4 2 5 Min. 07.08.2021
Seat Ibiza und Arona

Aufgefrischte Spanier

Mit dem Bestseller Ibiza hat Seat auch den auf ihm basierenden Arona, einen Crossover-SUV, fit für die zweite Zyklushälfte gemacht.

Von Marc Willière

Vom Vorsatz „Never change a winning team“ hat sich wohl der Autokonstrukteur Seat bei der turnusmäßigen Erneuerung seiner beiden wichtigsten Modelle leiten lassen. Jedenfalls beim Topseller Ibiza, der sein äußeres Erscheinungsbild nur unwesentlich veränderte. Dezente Retuschen haben sich die Spanier nur beim Arona zugetraut und ihrem Crossover-SUV einen markanteren Offroad-Charakter verpasst. Im Fokus standen vielmehr die inneren Werte: Ibiza und Arona fahren fortan mit identischen umfangreichen Modifikationen in Sachen Konnektivität und Assistenz vor.

Der Ibiza ist eine wichtige Stütze für den Erfolg des spanischen Automobilherstellers Seat. Der seit 2017 bereits in fünfter Generation gebaute Kleinwagen fand seit seinem Marktstart vor 37 Jahren fast sechs Millionen Kunden. Auf ihm basiert der Arona, der erst vor vier Jahren das Licht der Welt erblickte und es immerhin schon auf 350.000 Exemplare brachte. Gemeinsam machen sie etwa 40 Prozent aller Verkäufe der am Firmensitz in Martorell bei Barcelona produzierten Modelle aus. Beider Auffrischung soll nicht nur ihre Position als Marktführer in Spanien zementieren, sondern auch anderswo neue Anteile sichern.

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Evolution außen, Revolution innen

Das überarbeitete Außendesign bescherte dem Ibiza lediglich subtile Änderungen. Bei unveränderter Größe mit typisch kurzen Überhängen ist er aber jetzt serienmäßig mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Sie versprechen eine bessere Sicht bei niedrigerem Energieverbrauch. Zum neuen Look gehören daneben überarbeitete Leichtmetallräder und zwei neue Lackierungen, während der Modellname am Heck in Handschrift ausgeführt ist.

Deutlicher fallen die Veränderungen indes im Interieur aus. Nach seinem Update präsentiert sich der Ibiza im Vergleich zu seinem Vorgänger mit einem revolutionären Konzept. Ein komplett neues Armaturenbrett mit größeren und schwebenden zentralen Infotainment-Displays (serienmäßig 8,25 oder optional 9,2 Zoll) mit einer ergonomischeren Positionierung sowie ein neues Multifunktionslenkrad in Nappa vermitteln ein neues Qualitätsgefühl. 


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Durch den Einsatz von LED-Lichttechnik und das neue Design der Lüftungsschlitze mit unterschiedlichen Farben je nach Ausstattungsvariante (Reference, Style, Xcellence oder FR) wird das Cockpit weiter aufgewertet. Neue Polster verstärken den Eindruck zusätzlich.

Mehr Sicherheit als je zuvor

Fortan ist der Fahrer sowohl im als auch mit dem Auto vollumfänglich vernetzt: Das neue Wireless-Full-Link-System ermöglicht den Zugriff auf Android Auto und Apple CarPlay. Die Worte „Hola, hola“ aktivieren die natürliche Sprachsteuerung. Seat Connect vernetzt das Auto mit Rettungsdiensten oder dem Kundenservice, die App verbindet Auto und Besitzer per Smartphone und zeigt Informationen zum Fahrzeug an.

Neue Fahrerassistenzsysteme wie Travel Assist bieten halbautonomes Fahren im gesamten Geschwindigkeitsbereich. Mit dem Spurhalteassistenten Lane Assist, der automatischen Distanzregelung ACC, dem Spurwechselassistenten Side Assist, der Verkehrszeichenerkennung und dem Fernlichtassistenten verfügt der Seat Ibiza zudem über die neueste Ausstattung in puncto Sicherheit.

Augenfälliger sind die äußeren Unterschiede schon beim aufgefrischten Arona, der sich die technische Basis mit dem Ibiza teilt. Zusätzlich zu den Eco-LED-Scheinwerfern, den neu gestalteten Leichtmetallrädern und dem neuen Modellschriftzug erhielt das kleine Crossover-SUV eine aktualisierte Front mit neu gestaltetem Stoßfänger und neuen, direkt unter den Hauptscheinwerfern positionierten Nebelscheinwerfern sowie einen neuen Heckspoiler mit Diffusor. Im Interieur gleichen sich Arona und Ibiza wie eineiige Zwillinge: Das Design des Cockpits und die Vernetzung stimmen ebenso wie die spürbar aufgerüsteten elektronischen Assistenzsysteme zu 100 Prozent überein.


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Unveränderte Motorenpalette

Bei gleichen Proportionen ändert sich folglich auch das Platzangebot nicht. Der Gepäckraum des Ibiza fasst wie bisher 355 Liter, während es im 94 Millimeter längeren und 90 Millimeter höheren Arona bei unveränderter Breite wie gehabt 400 Liter sind. Auch die Motorenpalette ändert sich nicht.

Unter der Haube beider Modelle kommen vier Benzinaggregate mit Direkteinspritzung zum Einsatz. Dem Ibiza vorbehalten ist zudem ein 1.0-MPI-Benzinmotor mit drei Zylindern, gekoppelt mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe. Dank Mehrpunkteinspritzung wartet der Motor mit einer Leistung von 59 kW (80 PS) und 93 Nm Drehmoment auf.

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Der 1.0-TSI-Motor mit 70 kW (95 PS) Leistung ist mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt und bietet 175 Nm Drehmoment. Die nächsthöhere Version mit drei Zylindern liefert 81 kW (110 PS) Leistung sowie 200 Nm Drehmoment und ist wahlweise mit einer Sechs-Gang-Schaltung oder einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Der kraftvollste Motor ist der 1.5 TSI mit vier Zylindern, der eine Leistung von 110 kW (150 PS) und 250 Nm Drehmoment bietet.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und beschleunigt den Kleinwagen in 8,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Auch die Fahrleistungen haben sich nicht verändert. Mit dem Seat Ibiza und dem Seat Arona ist man wie gehabt komfortabel und bei Bedarf bei entsprechender Motorisierung auch sportlich unterwegs. Die Preise für den Ibiza beginnen bei 15 205 (1.0-MPI-Motor) beziehungsweise 16.095 Euro (1.0-TSI-Motor). Für den Arona sind knapp 2.000 Euro mehr zu zahlen. 

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