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Auf zu neuen Abenteuern
Lifestyle 3 Min. 17.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Neuer Opel Mokka X

Auf zu neuen Abenteuern

Der Mokka X trägt das neue Opel-Markengesicht.
Neuer Opel Mokka X

Auf zu neuen Abenteuern

Der Mokka X trägt das neue Opel-Markengesicht.
Foto: Hersteller
Lifestyle 3 Min. 17.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Neuer Opel Mokka X

Auf zu neuen Abenteuern

Kevin WAMMER
Kevin WAMMER
Mit dem Mokka ist Opel spät, aber äußerst erfolgreich auf den Kompakt-SUV-Zug aufgesprungen. Mehr als 600.000 verkaufte Einheiten seit Ende 2012 sprechen eine deutliche Sprache. Um die Nachfrage weiter hochzuhalten, hat Opel den Mokka jetzt umfangreich überarbeitet.

Von Marc Bourkel

SUV-Fahrzeuge sind in Europa weiter auf dem Vormarsch. Gefragt sind dabei vor allem Modelle des Kompakt- und Subkompakt-Segments – wie eben der Opel Mokka. Der knapp 4,28 Meter lange Rüsselsheimer hat in den vergangenen vier Jahren alle Verkaufserwartungen der Opel-Verantwortlichen übertroffen. Da die Konkurrenz jedoch nicht schläft und immer neue Wettbewerber auf den lukrativen Markt drängen, hat der Autobauer aus Rüsselsheim seinen Bestseller jetzt nach vier Jahren erstmals optisch und technisch aufgefrischt – und ihm bei dieser Gelegenheit auch gleich einen neuen Namen verpasst.

Der renovierte Mokka trägt nämlich den Namenszusatz „X“, der künftig alle Crossover- und SUV-Fahrzeuge aus dem Hause Opel zieren soll. Der 24. Buchstabe des Alphabets steht laut Opel für mehrere Eigenschaften, insbesondere aber „für Abenteuer“, wie Opel-Chef Karl-Thomas Neumann gerne betont.

Für die großen Abenteuer in der Stadt oder auf dem Land hat Opel dem Fünftürer auf jeden Fall eine deutlich markantere Optik verpasst. Der wie gehabt sowohl mit reinem Frontantrieb als auch mit adaptivem Allradantrieb lieferbare Mokka X wirkt insgesamt breiter und stämmiger als der Mokka und steht daher auch deutlich satter auf der Straße. Zu erkennen ist der Mokka X auf Anhieb am neuen Opel-Gesicht, das die Rüsselsheimer vor Jahresfrist mit dem neuen Astra eingeführt haben.

Dominierendes Element im Innenraum ist die neue Instrumententafel, die jetzt horizontal gegliedert ist.
Dominierendes Element im Innenraum ist die neue Instrumententafel, die jetzt horizontal gegliedert ist.
Foto: Hersteller

Im Innenraum orientiert der Mokka X sich ebenfalls am Astra. Dominierendes Element ist hier die neue Instrumententafel, die jetzt horizontal gegliedert ist und mit vorbildlicher Funktionalität überzeugt. Besonders viel Wert hat man in Rüsselsheim auf das Thema Konnektivität gelegt. Dank des persönlichen Online- und Service-Assistenten OnStar sowie der jüngsten IntelliLink-Infotainment-Generation inklusive Smartphone-Integration (Apple CarPlay und Android Auto) sei der Mokka X eines der bestvernetzten Autos seiner Klasse, so Opel.

Modernste Technik kommt auch bei den Scheinwerfern zum Einsatz – zumindest gegen Aufpreis. Auf Wunsch kann der Mokka X nämlich mit dem adaptiven LED-Fahrlicht AFL (Adaptive Forward Lighting) ausgestattet werden. Bei diesem wird der Leuchtstrahl automatisch der Fahrsituation angepasst, um so stets die bestmögliche Sicht zu garantieren. Insgesamt stehen dabei neun Lichtfunktionen zur Verfügung, vom Stadt- über das Landstraßenlicht bis hin zum sogenannten Tourist-Modus für Fahrten in Länder mit Linksverkehr.

Beim optionalen Allradantrieb setzt Opel wie bisher auf ein adaptives System, das die Kraft je nach Fahrsituation und Untergrund stufenlos von verbrauchsschonenden 100 Prozent Vorderradantrieb auf bis zu jeweils 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Im normalen Fahrbetrieb ist der Mokka X in der Regel mit reinem Frontantrieb unterwegs.

„Flüsterdiesel“ und Turbo-Benziner

Die Motorenpalette für den Mokka X umfasst drei Benziner und zwei Diesel im Leistungsspektrum von 81 kW (110 PS) bis 112 kW (152 PS). Bei den Selbstzündern setzt die deutsche GM-Tochter auf ihren sogenannten „Flüsterdiesel“, einen besonders kultivierten 1,6-Liter-Vierzylinder, der in zwei Leistungsstufen mit 81 kW (110 PS) bzw. 100 kW (136 PS) angeboten wird. Als Verbrauchswerte nennt Opel 3,9 bzw. 4,1 Liter je 100 Kilometer – das entspricht CO2-Emissionen von 103 bzw. 106 Gramm pro Kilometer.

Bei den Benzinern beginnt das Angebot mit einem 85 kW (115 PS) starken 1,6-Liter-Vierzylinder. Darüber rangieren ein 103 kW (140 PS) starker 1.4 Turbo und als neue Topmotorisierung der 112 kW (152 PS) leistende 1.4 Ecotec Direct Injection Turbo. Letzterer feierte jüngst im Astra Premiere und ist ausschließlich in Kombination mit einer Sechs-Stufen-Automatik und Allradantrieb erhältlich. Mit dem neuen Aggregat wolle man noch mehr Kundenbedürfnisse abdecken, so Opel.

Der Einstieg in die Welt des Mokka X beginnt bei moderaten 17.260 Euro für den 85 kW (115 PS) starken Basis-Benziner mit relativ rudimentärer „Comfort“-Ausstattung. Kunden, die etwas mehr Leistung und Ausstattung wünschen, müssen jedoch eher mit Preisen zwischen 25.000 und 30.000 Euro kalkulieren. Die meisten Annehmlichkeiten kosten beim Mokka X nämlich x-tra ... 


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