Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Auf die Probe gestellt
Lifestyle 2 Min. 05.02.2019

Auf die Probe gestellt

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Kopfhörer für Schlafhungrige, ein Lautsprecher für Wasserratten und ein Rucksack für digitale Nomaden: drei Produktneuheiten für Technikfans im Redaktionstest.

Lärmbegleiter für einen ruhigen Schlaf

„Sleepbuds“ von Bose, um 270 Euro
„Sleepbuds“ von Bose, um 270 Euro
Foto: Hersteller

Sie sehen aus wie In-Ear-Kopfhörer oder stylishe Ohrstöpsel und doch kann man mit ihnen weder seine eigene Musik abspielen noch Geräusche aktiv von seinen Ohren fernhalten: Die „Sleepbuds“ von Bose sind der perfekte Begleiter für alle, die vom Schnarchen ihres Partners oder dem Lärm der Nachbarn genervt sind. Die kabellosen Ohrhörer spielen – natürlich per App gesteuert – beruhigende Melodien ab, um die Geräusche der Außenwelt zu überdecken. Die Auswahl ist groß: Meeresrauschen, Lagerfeuer oder Blätterrascheln – alles, was das Naturherz begehrt. Vom Schlafen hält das übrigens keineswegs ab, wie der Test beweist: Das Gehirn blendet die „Musik“ offenbar so aus, dass man problemlos ein- und durchschlafen kann.

Die „Sleepbuds“ werden mit drei verschiedenen Silikon-Ohreinsätzen geliefert, die sich den Ohrmuscheln problemlos anpassen und dabei bombenfest sitzen. Zum Lieferumfang gehört ein unglaublich stylishes, rundes Etui, das gleichzeitig als Ladestation und Transportbox dient. Bleibt zum Abschluss eigentlich nur noch die Frage, wer solch ein Spielzeug braucht. Aber wie so oft heißt es auch hier: Nice to have!

Satter Klang in allen Lebenslagen

„Megaboom 3“ von Ultimate Ears, um 200 Euro
„Megaboom 3“ von Ultimate Ears, um 200 Euro
Foto: Hersteller

Kabellose Bluetooth-Lautsprecher sind derzeit in unendlich vielen Ausführungen am Markt erhältlich. Wer da herausstechen will, muss schon einiges bieten. Ultimate Ears probiert es daher mit einer Neuauflage ihres Verkaufsschlagers namens „Megaboom 3“, der einen raumfüllenden 360-Grad-Sound verspricht – und dieses Versprechen im Test auch hält. Einschalten lässt sich das Gerät per Knopfdruck (oben auf dem Gerät) oder mittels der obligatorischen App, mit der sich auch Playlists abspielen, Soundeigenschaften ganz einfach anpassen oder bis zu 150 (!) Geräte gleichzeitig steuern lassen. Die Lautstärke lässt sich ebenfalls kinderleicht regeln: Ein Druck auf das große Pluszeichen und schon erfüllt der Klang den Testraum – das Büro – mit saftigen Beats.

Wer möchte, kann den Lautsprecher auch mit ins Schwimmbad nehmen: Laut Hersteller darf der wasser- und staubgeschützte Lautsprecher bis zu 30 Minuten im Pool verbringen. Aus Furcht vor Folgeschäden wurde dieser Test jedoch ausgelassen. Und für alle, die es kompakter mögen: Der Lautsprecher ist als „Boom 3“ auch in einer etwas leistungsschwächeren S-Version erhältlich.

Das tragbare Büro für Weltenbummler

„VX Touring Laptop Backpack“ von Victorinox, um 235 Euro
„VX Touring Laptop Backpack“ von Victorinox, um 235 Euro
Foto: Hersteller

Was ein Rucksack mit Technik zu tun hat? Diese Frage stellt wohl nur eine Person, die den Laptop-Rucksack vom Schweizer Messerhersteller Victorinox, der mittlerweile auch mit Taschen und Gepäckstücken von sich reden macht, noch nie in Händen hielt. Der 1,1 Kilogramm schwer Begleiter, der auch in Anthrazit und Camouflage erhältlich ist, überzeugt im Test mit jeder Menge Stauraum und optimalem Schutz für einen 15-Zoll-Laptop und andere Technikgeräte. Da der tragbare Computer in einem abgetrennten, gepolsterten Fach mit wasserabweisenden Reißverschlüssen untergebracht ist, das zudem noch Platz für Unterlagen bietet, bleibt genug Raum im vorderen großen Fach für Zubehör, eine Wasserflasche und vieles mehr.

Insgesamt 21 Liter Fassungsvermögen bietet der Rucksack, der sich dank zahlreicher Netzfächer, Reißverschlüsse und Gurte als überaus vielseitig erweist. Die Tasche in sportlich-elegantem Design macht dabei auch im Büroalltag – zumindest im kreativen Bereich – eine gute Figur. Beinahe ein Must-have für digitale Nomaden, deren Liebe zum Laptop alle anderen Beziehungen übertrifft.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Aerodynamik: Schnittig durch den Wind
Design ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Effizienz. Für geringere Emissionen in realistischen Prüfverfahren rückt zusehends auch der Luftwiderstand in den Fokus der Auto-Entwickler.
HANDOUT - Zum Themendienst-Bericht «Schnittig durch den Wind - Wie der cw-Wert den Verbrauch beeinflusst» von Thomas Geiger vom 30. Oktober 2018: Vorhang auf und wieder zu: Zugunsten besserer Aerodynamik können manche Autos wie etwa der Audi E-Tron den Kühler mit Hilfe von Jalousien nur dann öffnen, wenn der Motor zusätzliche Kühlung wirklich benötigt. Foto: AUDI AG/dpa-tmn - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
So surft es sich besser
Sicherheit, Geschwindigkeit und Datenschutz: Es gibt viele gute Gründe, um auf dem Smartphone den Browser zu wechseln.
asdf
Runde Sache
Ein multifunktionaler Navigationsknopf macht die Computertastatur zum kreativen Arbeitscenter. Im Test zeigt sich, wie patent diese Neuerung ist.