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Audi Q3 Sportback: Schicker Crossover
Lifestyle 3 Min. 20.09.2019

Audi Q3 Sportback: Schicker Crossover

Das „Markenzeichen“ des Audi Q3 Sportback ist die fließend abfallende Dachlinie.

Audi Q3 Sportback: Schicker Crossover

Das „Markenzeichen“ des Audi Q3 Sportback ist die fließend abfallende Dachlinie.
Foto: Audi
Lifestyle 3 Min. 20.09.2019

Audi Q3 Sportback: Schicker Crossover

Komfort trifft auf Leistungsstärke: Hersteller Audi erweitert seine erfolgreiche Q3-Baureihe um eine coupéhafte Sportback-Variante.

von Henri Leyder

Mitte Oktober zwängt sich in den Ausstellungsräumen der Audi-Händler mit dem Q3 Sportback ein Crossover-SUV in das bereits gut ausstaffierte Modellportfolio. Bis auf das coupéhaft geschnittene Dach entfernt es sich aber nur geringfügig vom Ausgangs-Q3.

Sportback-Audis gibt es bereits seit Jahren; sie wurden allerdings auf der Basis von Hatchback-Limousinen gezeichnet. Der Q3 wagt jetzt den Schritt zum SUV-Crossover. Einen geglückten Schritt, denn er sieht richtig elegant aus. Die im Vergleich zum Q3 um drei Zentimeter niedrigere Höhe und ab etwa der B-Säule stärker nach hinten abfallende Dachlinie schmeicheln dem Auge. Länger sieht er ebenfalls aus, dabei streckt er sich gerade einmal um 1,5 Zentimeter.

Außen gibt sich der Q3 Sportback auch mit seinem schwarzen Kühlergrill im Wabenmuster und am Heck mit seinem Stoßfänger in Diffuseroptik zu erkennen.


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Das coupéhafte Dach schränkt den Innenraum nur geringfügig ein. Die Q3-Kopffreiheit bleibt nahezu erhalten, die Beinfreiheit ohnehin, am gut bemessenen Radstand von 2,68 Metern ändert sich nichts. In den Kofferraum lässt sich nach wie vor bis zu 530 Liter Gepäck verstauen. Bei umgeklappten Lehnen geht das Höchstvolumen allerdings um 100 auf 1 400 Liter zurück. Das Fondsitztrio ist weiterhin längsmobil, mit 13 Zentimetern aber geringe zwei Zentimeter weniger als beim Q3 SUV.

Die Innenraumausstattung ist fast hundertprozentig mit jener des Q3 identisch. Bei der Sicherheitsausstattung gibt es genauso wenige Einschnitte zu vermelden wie beim Entertainment-Equipment. Im Gegenteil, der Sportback buhlt mit neuen Features, optionalen selbstverständlich.

Drei Ausführungen für Luxemburg

Zur Basisausrüstung der in Luxemburg angebotenen Versionen gehören im Bereich Assistenzsysteme unter anderem eine Berganfahrhilfe, die sechsfache Fahrdynamikregelung Drive Select, die die Kollisionsgefahr verringernde Pre-sense-Technik sowie eine Spurverlassens- und Spurwechselwarnung. Ausnahmslos alle Ausführungen verfügen über die bereits längst erprobte Progressivlenkung, Audi Connect, USB-Interface, LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallräder, MMI-Radio plus und eine automatische Zwei-Zonen-Klimaanlage. An Erweiterungsmöglichkeiten mangelt es darüber hinaus keinesfalls.

Der Q3 Sportback gibt seinen Einstand mit bewährten Motorisierungen. Der 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner 35 TFSI und der 2,0-Liter–Vierzylinder-Diesel 35 TDI, beide mit 110 kW (150 PS) Leistung und Handschaltung sind jeweils die preisgünstigsten Varianten.

Das Cockpit präsentiert sich Audi-typisch aufgeräumt und überzeugt durch Topverarbeitung.
Das Cockpit präsentiert sich Audi-typisch aufgeräumt und überzeugt durch Topverarbeitung.
Foto: Audi

Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner 45 TFSI mit 169 kW (230 PS) und der mit 140 kW (190 PS) stärkere 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel 40 TDI werden nur mit DSG und Allradantrieb aufgelegt. Der Luxemburger Importeur gibt sich wählerisch. Er stellt lediglich den 45 TFSi quattro und den 35 TDI mit Frontantrieb oder quattro-Antrieb in seine Auswahl.

Hybridtechnik ist noch nicht dabei. Noch nicht, sei betont, denn noch vor Jahresende soll der Q3 Sportback 1,5-Liter-Benziner mit 48-Volt-Mild-Hybridantrieb vom Fließband rollen. Ein Startergenerator wird eingesetzt, der auch Bremsenergie zurückgewinnt. Das erlaubt, den Ottomotor zwischendurch mit Drehmoment zu unterstützen, beispielsweise bei Vollgas, aber höchstens zehn Sekunden lang.

Die anlässlich der internationalen Pressefahrvorstellung gewonnenen Erkenntnisse sind jene, dass sich beim Mild-Hybrid-Sportback der Leistungsschub eher verhalten aufbaut, dem Vierzylinder und dem wohl 1,8 Tonnen schweren Crossover trotzdem eine Hilfe ist. Audi verspricht einen um 0,4 Liter niedrigeren Durchschnittsverbrauch.

Die bei den ersten Testfahrten unter anderem bereit stehenden Kennenlernausführungen 35 TDI und 45 TFSI, beide mit DSG-Automatik, liegen exakt auf der Linie des Q3. Sie reagieren ausreichend drehmomentstark, sind aber keine Sportgeräte. Auch nicht mit Sportfahrwerk und adaptiver Dämpfung. Der Komfort steht beim Q3 Sportback eindeutig im Vordergrund.



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