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Audi A7 Sportback: Effizienter und noch ein wenig schicker
Lifestyle 3 Min. 07.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Audi A7 Sportback: Effizienter und noch ein wenig schicker

Audi A7 Sportback in Florettsilber

Audi A7 Sportback: Effizienter und noch ein wenig schicker

Audi A7 Sportback in Florettsilber
Audi
Lifestyle 3 Min. 07.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Audi A7 Sportback: Effizienter und noch ein wenig schicker

Audi hat den A7 Sportback umfassend überarbeitet und aufgewertet. Karosserie und Interieur wurden einem Facelift unterzogen. Neue Motoren machen ihn effizienter. Und klar, neue Infotainment- und Kommunikationssysteme tragen der Verjüngungskur die ultimative Schminke auf.

(HL) - Der A7 Sportback kam 2010 als neues Modell in das bereits breit aufgestellte Audi-Modell-Portfolio. Nicht jeder vermag die zahlreichen Modelle und Varianten auf den ersten Blick auseinanderzuhalten. Der A7 ist aber einer von denen, die, einmal von der Front abgesehen, zweifelsfrei zu identifizieren sind. Die lang gestreckte niedrige Fließheckkarosserie – in Audi-Deutsch: Sportback – macht ihn einzigartig in der Familie. Daran ändert das Facelift kein Jota.

Die stärksten Karosserie-Retuschen erfuhr die Frontpartie. Dem Stoßfänger wurde eine feine, über die ganze Breite laufende Lippe aufgesetzt, der Singleframe-Grill ist gewachsen. Die Scheinwerfer wurden hingegen etwas verkleinert, aus einleuchtendem Grund: Die wenig Raum beanspruchende LED-Technologie ist jetzt Serie. Auch die bereits mit dem A8 erhältlichen Matrix-LED-Scheinwerfer sind im Angebot. Völlig automatisch blenden sie bei Gegenverkehr ab, wenn nötig sogar nur teilweise, so dass die Straße stets optimal beleuchtet wird.

Neue Materialien mit unter anderm der Dekoreinlage Aluminium/Nussbaum Beaufort und dem Leder Volcana machen das Leben an Bord noch angenehmer. Und der Kunde hat bei den Sitzen künftig die Wahl zwischen fünf Farben.

Beim Einstieg in die Antriebswahl ist der bisherige 2,8-Liter-V6-FSI durch einen effizienteren 2,0-Liter-TFSI-Reihenmotor ersetzt worden. Der aufwendig konstruierte Direkteinspritzer verrichtet bereits in mehreren VW- und Audi-Modellen Dienst, zeichnet sich durch eine zusätzliche indirekte Einspritzung am Ende des Saugrohrs aus, die den Verbrauch nach Normmessung auf 6,2 Liter je 100 Kilometer und die CO2-Emissionen auf 144 Gramm pro Kilometer begrenzt. Der Fronttriebler vermag in nur 6,2 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen und bis zu 250 km/h schnell zu sein.

Als zweiter Benziner steht der stark überarbeitete 3.0 TFSI quattro im Angebot: Dessen Motorleistung steigt von 228 kW (310 PS) auf 245 kW (333 PS), der Verbrauch geht von 8,2 auf 7,6 Liter je 100 Kilometer, der CO2-Ausstoß von 190 auf 176 Gramm pro Kilometer zurück.

Auf Dieselseite bleibt es mit drei Ausführungen des 3.0–Liter-V6-TDI im Prinzip beim Alten, verbessert wurden sie aber alle. Das Verhältnis zwei Mono-Turbo, ein Bi-Turbo bleibt unangetastet. Die besonders effiziente „ultra“-Ausführung im einzigen Diesel-Fronttriebler mit 160 kW (218 PS) Leistung (bisher: 150 kW/204 PS) begnügt sich mit 4,7 Liter je 100 Kilometer und stößt nur 122 Gramm CO2 pro Kilometer aus.

Mit nahezu parallel verlaufenden Verbesserungen wartet der stärkere Mono-Turbo-Selbstzünder (200 kW/272 PS) auf: 5,2 Liter je 100 Kilometer Verbrauchsdurchschnitt, 136 Gramm CO2 pro Kilometer. Die Leistung des Biturbo wurde nur leicht von 230 kW (313 PS) auf 235 (320 PS) angehoben, Verbrauch und CO2-Emission sinken entsprechend leicht.

Alle fünf Motoren erfüllen bereits die Abgasnorm Euro 6, sind mit einem Start-Stopp-System ausgestattet und an ein Automatikgetriebe gekoppelt.

Mit Infotainment- und Assistenzsystemen lässt das fünftürige Coupé sich sprichwörtlich bis unters Dach ausrüsten. Als Highlight im „MMI-Navigationssystem plus“ bezeichnet Audi den Grafikprozessor von Audi-Partner Nvidia. Mit dem Touchpad kann der Fahrer in Listen und Karten scrollen. Es lässt sich mit „Audi connect“ ergänzen, das dem LTE-Datenübertragungsstandard entspricht. Die „Audi phone box“ ist an die Autoantenne gekoppelt. Zu den Assistenzsystemen, die an Bord geholt werden können, gehört alles, was heute in der Luxusklasse gängig ist, u. a. der (verbesserte) Nachtsichtassistent und „Audi pre sense“, das Tempo und Abstand zum Vorausfahrenden durch Gasgeben und Bremsen im Bereich von 0 bis 250 km/h vierstufig (komfortabel bis sportlich) regelt.


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