Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Apps für mobile Bildbearbeitung
Lifestyle 2 Min. 10.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Fotos aufpolieren

Apps für mobile Bildbearbeitung

Lifestyle 2 Min. 10.10.2016 Aus unserem online-Archiv
Fotos aufpolieren

Apps für mobile Bildbearbeitung

Unterwegs ein Foto schießen und erst daheim am PC bearbeiten? Das war gestern. Mit den richtigen Apps gelingen erste Bildkorrekturen ziemlich mühelos auf dem Smartphone.

(dpa/tmn/mk) - Bilder mit dem Smartphone sind schnell geschossen. Aber nicht immer gelingen sie. Zum Glück sind die Geräte mittlerweile in der Lage, auch anständige Bildbearbeitung zu leisten: schnell das Bild beschneiden, gerade rücken, Farben anpassen. Doch auch wenn es noch ausgefeilter sein soll, helfen die richtigen Apps weiter.

Snapseed bietet viele Fotobearbeitungsvarianten, die selbst Profis nutzen können.
Snapseed bietet viele Fotobearbeitungsvarianten, die selbst Profis nutzen können.
Screenshot: ManonKkramp

In den vergangenen Jahren hat die mobile Bildbearbeitung massive Sprünge gemacht: Neben einfachen Funktionalitäten, wie Bilderrahmen, Zuschneiden oder Farbanpassungen, sind heute viel komplexere Anpassungen möglich. Das beginnt beim gezielten Aufhellen von dunklen Bildbereichen, über die selektive Korrektur von Bildfehlern und reicht hin bis zum Hinzufügen von Tilt-Shift-Effekten. Heico Neumeyer von der Fachzeitschrift „Color Foto“ ist begeistert, dass man Aufnahmen am Handy heute fast uneingeschränkt bearbeiten kann: „Fotos lassen sich im besonders hochwertigen RAW-Format aufnehmen und bearbeiten.“ Sogar Montagen sind möglich. Obwohl das am ausgewachsenen Computer nach wie vor komfortabler geht, so Neumeyer.

Viele Funktionen beherrschen bereits die vorinstallierten Apps unter Android und iOS. „Schon ab Werk kann man Rand wegschneiden oder schiefen Horizont drehen“, sagt Neumeyer. Auch Farb- oder Kontrastkorrekturen erlauben diese mit ein paar Reglern oder per Ein-Tipp-Automatik. Für alles darüber hinaus sollte man separate Apps installieren. Zum Beispiel für besonders genaue Kontrast- und Perspektivkorrektur, Effekte, Rahmen, Collagen, Sprechblasen und Montagen.

Wichtig ist es, dass die App das Ergebnis auch in bestmöglicher Qualität und höchstmöglicher Größe abspeichern kann.“ Einige an sich gute Apps schwächeln hier seiner Meinung nach, was zu Qualitätsverlust im Laufe des Bearbeitungsprozesses führen kann.

Apps, mit denen auch die Profis arbeiten

  • Snapseed: Die Bildbearbeitungs-App eignet sich sehr gut, um beispielsweise Schatten und Spitzlichter anzupassen. Auch die geometrische Korrektur von Verzerrungen, zum Beispiel stürzenden Linien, ist gut gelöst. Seit kurzem gibt es auch Gesichtserkennung, die Parameter wie Hautglättung oder Glanz in den Augen anpassen lässt. Daneben gibt es auch viele Filter, die man den jeweiligen Vorlieben anpassen kann.
  • Lightroom Mobile: Profi-Funktionen gratis liefert Lightroom mobile für iOS und Android. Als Photoshop-Variante für erfahrene Fotografen gibt es mehr als 40 Parameter, die sich beeinflussen lassen. Wer bereit ist, sich bei der Adobe Creative Cloud gegen Geld anzumelden, erhält mehr Funktionen, Synchronisation mit der Desktop-App und kann unter iOS auch RAW-Dateien bearbeiten (ab dem iPhone 6S).
Ein Vorteil von Pixlr ist die kinderleichte Handhabung.
Ein Vorteil von Pixlr ist die kinderleichte Handhabung.
Screenshot: Manon Kramp
  • Pixlr: Viele kreative Möglichkeiten bietet die Anwendung Pixlr. Die von Profis geschätzten Tools sind selbst für blutige Anfänger einfach einzusetzen und sollen gar zwei Millionen Kombinationsmöglichkeiten mit kostenlosen Effekten, Überlagerungen und Filtern ermöglichen. Auch das Teilen in sozialen Netzwerken geht mit einem Klick.
  • Photo Editor von Aviary: Die App für Android und iOS bietet bereits in der kostenlosen Variante hilfreiche Funktionen und zwölf Effekte. Weitere gibt es gegen Geld. Die App lässt sich intuitiv bedienen und bietet neben den Standardkorrekturen zahlreiche vorgefertigte Bildeffekte. Auch Liebhaber von Rahmen oder Bildstickern kommen hier voll auf ihre Kosten.
  • Handy Photo: Für aufwändigere Retuschen empfiehlt sich die App Handy Photo. Die Android-App kostet rund 2,90 Euro und erlaubt, Objekte innerhalb eines Bildes zu verschieben. Filter wie Polaroid, Sepia oder Schwarzweiß können auch in ausgewählten Bereichen angewendet werden.
  • Stackables: Wer mehr manuelle Einstellungsmöglichkeiten sucht, wird mit Stackables glücklich. Hier können verschiedene Bildebenen übereinander geschichtet und bearbeitet werden. Die iOS-App für rund drei Euro bietet auch viele Texturen, Effekte und Masken, die sich beliebig kombinieren lassen.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Mit Apps können Hobbymusiker an Smartphone und Tablet kreativ werden. Angebote gibt es viele. Doch welche sind empfehlenswert? Und was sind die wichtigen Features?
ILLUSTRATION - Zum Themendienst-Bericht von Pauline Sickmann vom 21. Mai 2020: Das Angebot an Apps zum Musizieren ist vielfältig. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
Tipps für gute Selfies
Lächeln, knipsen, teilen. Selfies in jeder Situation gehören längst zum Alltag - insbesondere bei aktiven Nutzern sozialer Netzwerke. Doch längst nicht jedes Selbstporträt gelingt. Was kann man tun, um am Ende mehr vorzeigbare Selfies zu haben?
Schärfere Bilder, bessere Belichtung und neue Optionen für die Fotos-App - wer die richtigen Tricks kennt, kann aus der Kamera des iPhones noch mehr herausholen.
Zum Themendienst-Bericht vom 8. Juni 2017: Schön entspannt stehen - dann verwackeln Smartphone-Fotos nicht so leicht. 
(Bild vom 29.09.2015/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Immer gut unterhalten
Ob beim Pendeln zur Arbeit, auf dem Laufband im Fitnessstudio, während einer langen Zugfahrt oder im Bett vor dem Einschlafen: Dank Smartphone, Tablet & Co lassen sich Podcast- und Radio-Favoriten jederzeit und überall hören - die passende App vorausgesetzt.
Zum Themendienst-Bericht von Thomas Schörner vom 1. Dezember 2016: Mehr als nur Musik: Mit Podcasts kommt auch unterwegs keine Langeweile auf.
(Archivbild vom 15.04.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher in Zusammenhang mit dem genannten Text.) 
Foto: Christin Klose
Mit dem Smartphone hat heute beinahe jeder eine hochwertige Kamera dabei. Für Standards und Schnappschüsse reicht das völlig aus. Wer experimentieren will, stößt mit den vorinstallierten Apps aber schnell an Grenzen. Zum Glück gibt es im App Store Alternativen.
Zum Themendienst-Bericht von Thomas Schörner vom 6. Oktober 2016: Wer mehr als nur Basis-Fotofunktionen möchte, muss diese oft freischalten oder eine Extra-App auf dem Smartphone installieren. 
(Archivbild vom 18.09.2016/Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) 
Foto: Andrea Warnecke
Mit dem Smartphone ist das Knipsen immer und überall ein Kinderspiel. Die Bilder lassen sich per App gleich hochladen oder erst einmal in Ruhe bearbeiten. Doch lohnt sich die Mühe für Fotos von Smartphone oder Tablet überhaupt?
Hipstamatic verwandelt das Smartphone in eine alte Filmkamera. Die perfekte App für Vintage-Freunde mit iOS- oder Androidgeräten.