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App-Store-Probleme – Auch Luxemburger betroffen
Lifestyle 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

App-Store-Probleme – Auch Luxemburger betroffen

Sicherheitsprobleme kann sich Apple eigentlich nicht leisten. Die Sicherheitsvorkehrungen will der Konzern nun allerdings verschärfen.

App-Store-Probleme – Auch Luxemburger betroffen

Sicherheitsprobleme kann sich Apple eigentlich nicht leisten. Die Sicherheitsvorkehrungen will der Konzern nun allerdings verschärfen.
Lifestyle 15.03.2012 Aus unserem online-Archiv

App-Store-Probleme – Auch Luxemburger betroffen

Unangenehme Überraschungen gab es in den vergangenen Tagen für Kunden des App-Stores von Apple. Weltweit erschienen Berichte und Beschwerden über Rechnungen für nicht getätigte Einkäufe. Apple selbst sprach von lediglich 400 Fällen. Betroffen waren auch Luxemburger Kunden – das bestätigte die Cetrel wort.lu.

(FeMo) – Mit Informationen aus dem eigenen Innenleben hält sich Apple gerne vornehm zurück. In den vergangenen Tagen musste der iPhone- und iPad-Konzern aber zugeben, dass es in seinem App-Store Probleme gab. Via den Store verkauft Apple täglich Zehntausende Miniprogramme fürs iPhone und fürs iPad.

Laut Apple waren von den weltweit 150 Millionen Kunden lediglich 400 von Unregelmäßigkeiten betroffen. Sie sollen hohe Rechnungen für Einkäufe im App-Store erhalten haben, die sie nicht selbst getätigt hatten. Wie wort.lu bereits am Mittwoch berichtete, forderte Apple seine Kunden mittlerweile auch auf, ihr iTunes-Passwort zu ändern. Angaben zum Warum macht der Konzern allerdings nicht.

Ein wort.lu-Leser: „Apple hat sich lediglich entschuldigt“

Nachdem der Bericht über die „Aufregung um krumme Geschäfte im App-Store“ erschienen war, meldeten sich bei wort.lu auch mehrere Leser, die ebenfalls von den Problemen betroffen waren. „Meine Visa-Daten wurden benutzt, um im iTunes-Store einzukaufen“, schreibt ein Leser. Glücklicherweise habe die Cetrel die Transaktionen aber annulliert. Apple selbst habe sich lediglich entschuldigt.

Bei der Cetrel, die in Luxemburg fast alle Karten-Transaktionen abwickelt, bestätigte man am Freitagvormittag gegenüber wort.lu, es habe in der Tat auch in Luxemburg einige Probleme mit dem iTunes-Store gegeben. Einige Kunden hätten sich bei der Cetrel beschwert, daraufhin habe man bei Apple Transaktionen in Frage gestellt.

Transaktion über 1200 Euro

Einer der Betroffenen ist wort.lu-Leser PR. Die Cetrel habe Unregelmäßigkeiten bemerkt. Es habe sich dann herausgestellt, dass „ohne mein Wissen“ Transaktionen durchgeführt worden seien – darunter eine über 1200 Euro im Apple-eigenen iTunes-Store. Weitere Angaben kann PR nicht machen. „Mehr weiß ich zur Zeit leider nicht“.

Apple selbst will offensichtlich die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen. Die Kunden sollen sich nicht nur ein neues Passwort zulegen; sie sollen künftig auch häufiger nach der dreistelligen Sicherheitsnummer auf der Rückseite der Kreditkarte gefragt werden.