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App-Schlag
Lifestyle 4 2 Min. 02.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Virtuelle Helfer auf dem Golfplatz

App-Schlag

Zum Themendienst-Bericht vom 21. April 2015: Welche ist die richtige Position f�r den Abschlag? Golf-Apps wie iTop Golf k�nnen helfen, sie zu finden. 
(ACHTUNG - HANDOUT - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollst�ndiger Nennung der Quelle. Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)  Screenshot: iTop Golf
Virtuelle Helfer auf dem Golfplatz

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Zum Themendienst-Bericht vom 21. April 2015: Welche ist die richtige Position f�r den Abschlag? Golf-Apps wie iTop Golf k�nnen helfen, sie zu finden. (ACHTUNG - HANDOUT - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollst�ndiger Nennung der Quelle. Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Screenshot: iTop Golf
dpa-tmn
Lifestyle 4 2 Min. 02.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Virtuelle Helfer auf dem Golfplatz

App-Schlag

Apps fürs Smartphone können das Golfspiel in vielerlei Hinsicht erleichtern – oder davon ablenken. Auf der Privatrunde jedenfalls – im Turnier sind die digitalen Helfer unter Umständen verboten.

(dpa/tmn) - Wie weit mag es wohl sein, hier vom Graben bis zum Grün dort vorne? Und welches Eisen wäre das richtige, das 9er oder doch lieber das Pitching Wedge? Golfer plagen sich oft mit solchen Fragen, gerade auf unbekannten Plätzen. Apps fürs Smartphone können in diesen Fällen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Und nicht nur dabei.

Man kann im Wesentlichen vier Arten von Apps unterscheiden, die einem beim Golf helfen können. So gibt es Apps, die das gesamte Golf-Regelwerk beinhalten, damit man dieses auf dem Platz in Zweifelsfällen schnell nachschlagen kann. Trainingsapps sollen bei der Verbesserung des Schwungs helfen, Scorekarten-Apps können Pappkarte und Bleistift ersetzen und rechnen unter Berücksichtigung des eingegebenen Handicaps gleich den Score aus.

Andere beinhalten mehr oder weniger genaue Daten über den jeweils gespielten Platz und nutzen den GPS-Sensor, wodurch sie als Entfernungsmesser fungieren und die meist teuren Laser ersetzen können. Allerdings ist die Messung per GPS nicht so genau wie die per Laser. Und: Die meisten Programme, die etwas taugen, sind nicht umsonst.

Viele der Smartphone-Programme kombinieren auch zwei oder mehrere Funktionen. Apps, die etwa die Scorekarte ersetzen, bieten oftmals auch die Möglichkeit, sich zu jedem Schlag zu notieren, mit welchem Schläger er ausgeführt wurde, ob der das Ziel getroffen hat und wenn nicht, ob er etwa zu weit links oder rechts landete. Daraus erstellt das Programm dann eine Statistik, die aufzeigt, in welchen Bereichen man den größten Trainingsbedarf hat.

Selbstanalyse per Video

Mit anderen Programmen, die ebenfalls beim Training helfen können, lassen sich mit dem Telefon aufgenommene Videos des eigenen Schwungs analysieren. Man kann den dann beispielsweise direkt mit dem eines Profis vergleichen und Abweichungen feststellen. Die Programme ersetzen nicht den Golflehrer, können aber einen guten Eindruck davon vermitteln, ob man „technisch ganz daneben liegt“.

Bevor man Apps in einem Turnier verwendet, muss man allerdings klären, ob das überhaupt erlaubt ist. Und das ist nicht so einfach. Laut Experten darf ein Spieler ein Smartphone immer benutzen, um Informationen zu erlangen, die ihm nicht bei der Wahl des Schlägers oder der Ausführung des nächsten Schlags helfen. Telefonieren oder auch die Verwendung einer digitalen Scorecard sind also erlaubt.

Schwierig wird es jedoch, wenn die App als Entfernungsmesser verwendet wird, denn Entfernungsmesser dürfen prinzipiell keine unzulässigen Funktionen haben. Wird also eine App auf dem Smartphone entdeckt, die Tipps zur Schlägerwahl geben kann oder die Höhe misst, ist der Spieler disqualifiziert.