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Alles andere als klein
Lifestyle 3 Min. 12.04.2019

Alles andere als klein

Trotz seiner kompakten Abmessungen fährt der VW T-Cross als vollwertiger Viertürer vor und bietet ausreichend Platz für vielseitige Transportaufgaben.

Alles andere als klein

Trotz seiner kompakten Abmessungen fährt der VW T-Cross als vollwertiger Viertürer vor und bietet ausreichend Platz für vielseitige Transportaufgaben.
Foto: Volkswagen
Lifestyle 3 Min. 12.04.2019

Alles andere als klein

Volkswagen erweitert sein SUV-Portfolio: Mit dem auf dem Polo basierenden T-Cross rundet Volkswagen seine Modellfamilie ab.

von Marc Willière

Als neuer Einstieg in das Segment mit dem größten Wachstumspotenzial – Studien prognostizieren eine Verdoppelung in den nächsten zehn Jahren – steht der T-Cross Anfang Mai neben seinen größeren Geschwistern T-Roc, Tiguan, Tiguan Allspace und Touareg beim Händler.

Seine Familienzugehörigkeit leugnet der jüngste VW-Spross nicht. Dennoch haben die Designer dem kompakten SUV auch eigenständige Merkmale mit auf den Weg gegeben, wobei besonders die Front ins Auge sticht: Die dominante Motorhaube und der breite Kühlergrill mit integrierten Scheinwerfern sowie seine muskulöse Schulterpartie und große Radausschnitte sorgen für einen kraftvollen Auftritt des im spanischen Navarra gebauten Neulings.


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Sein bevorzugtes Terrain liegt aber dennoch nicht abseits befestigter Straßen. Den T-Cross hat VW vielmehr als urbanes Crossover-Modell ausgelegt, das noch citytauglicher als der erst vor kurzem vorgestellte T-Roc sein will. Dazu trägt neben der Wendigkeit auch die coole, individuell gestaltbare Optik bei: Wahlweise zwölf Außenlackierungen und farbige Felgen helfen, dem monotonen Grau zu entfliehen, und sorgen für bunte Farbtupfer im Stadtbild.

Obwohl der Neuling das kleinste VW-Modell seiner Gattung ist, ist er aber alles andere als klein. Er steht zwar auf der gleichen Plattform wie der Polo, übertrifft ihn aber mit seinen 4,11 Metern um rund 5,5 Zentimeter in der Länge. Noch deutlicher fällt der Höhenunterschied aus: Mit 1,58 Meter misst er knapp 14 Zentimeter mehr als der Polo. Der im Vergleich zur Außenlänge mit 2,55 Metern recht großer Radstand sorgt für üppiges Platzangebot und gutes Raumgefühl im neuen T-Cross.

Variabler Innenraum

Auch Großgewachsene können sowohl ausreichend Kopf- als auch Beinfreiheit im Fond des neuen T-Cross genießen. Die Sitzposition von 597 Millimeter über der Fahrbahn vorne und sogar 652 Millimeter hinten gewährt allen Insassen eine gute Rundumsicht. Auch größeren Transportaufgaben wird der T-Cross problemlos gerecht. So lässt sich die Rückbank um 14 Zentimeter nach vorne verschieben, wenn etwas mehr Platz im Kofferraum beansprucht wird; zudem ist sie im Verhältnis 40:60 teilweise oder komplett umklappbar. Da sich auch noch die Rücklehne des Beifahrersitzes nach vorn umlegen lässt, soll sogar das legendäre Regal eines schwedischen Möbelhauses Platz im T-Cross finden – als Paket und nicht zusammengebaut, versteht sich.

Farbliche Akzente verleihen dem aufgeräumten Interieur eine frische, jugendliche Note.
Farbliche Akzente verleihen dem aufgeräumten Interieur eine frische, jugendliche Note.
Foto: Volkswagen

Zum Marktstart lässt VW den T-Cross mit zwei Turbobenzinmotoren mit je 1,0 Liter Hubraum vorfahren. Die Dreizylinder-Aggregate mit Otto-Partikelfilter stehen in den Leistungsstufen 70 kW (95 PS) sowie 85 kW (115 PS) zur Verfügung. Beide Motoren verfügen über eine Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rekuperation. Ende Mai wird es dann noch einen 1,6-Liter-Diesel mit ebenfalls 70 kW (95 PS) geben, der sich derzeit noch in der Homologationsphase befindet. Im Basismodell bringt ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe die Kraft auf die Straße, während dies beim stärkeren Motor ein Sechs-Gang-Schalt- oder ein Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe erledigt.


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Zahlreiche Helfer an Bord

Maßstäbe in seiner Klasse setzt der T-Cross mit seinen Assistenzsystemen, die vielfach bisher höheren Fahrzeugklassen vorenthalten waren. Sie sollen die Gefahr einer Kollision von vornherein reduzieren und den Fahrkomfort erhöhen. Serienmäßig sind unter anderem das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist samt Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion, der Spurhalte-, Berganfahr- und Spurhalteassistent sowie das proaktive Insassenschutzsystem an Bord, das in einer potenziellen Unfallsituation die Fenster schließt, die Gurte strafft und zusätzlichen Bremsdruck aufbaut. Standard im neuen T-Cross sind auch je zwei USB-Anschlüsse vorne und hinten.

Optional sind die Müdigkeitserkennung, die automatische Abstandsregelung und der Parklenk-assistent. Selbiges gilt auch für das schlüssellose Schließ- und Startsystem, das digitale Cockpit, das Soundsystem mit 300 Watt starkem Verstärker oder das selbsttätige auf- und abblendende Fernlicht. Der kleine Volkswagen-SUV wird in drei Ausstattungsvarianten angeboten. Die Preise beginnen bei 20 530 Euro.

Technische Daten

Motoren: zwei 1,0-Liter-Dreizylinder-Benziner; Leistung: 70 kW (95 PS) bzw. 85 kW (115 PS); Maximales Drehmoment: 175 bzw. 200 Nm; Kraftübertragung: Fünf- bzw. Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Sieben-Gang-Automatik, Vorderradantrieb; Länge x Breite x Höhe: 4 108 x 1 977 x 1 584 Millimeter; Leergewicht: 1 245 bis 1 270 Kilogramm; Zulässige Anhängelast: 1 000 bis 1 200 Kilogramm; Kofferraumvolumen: 455 bis 1 281 Liter; 0-100 km/h: 10,2 bzw. 11,5 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit: 180 bzw. 193 km/h; ECE-Verbrauch: 4,9 Liter pro 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 112 bis 115 Gramm pro Kilometer; Preise: 20 530 bis 24 820 Euro.


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