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Action und Zeitsprünge
Lifestyle 3 Min. 13.08.2015 Aus unserem online-Archiv
Spieleneuheiten

Action und Zeitsprünge

Düstere Umgebungen, Raumschiffe, Laserschlachten: EVE Valkyrie wird für die VR-Brillen Oculus Rift und Sony Morpheus entwickelt und lässt den Spieler hautnah am Geschehen teilhaben.
Spieleneuheiten

Action und Zeitsprünge

Düstere Umgebungen, Raumschiffe, Laserschlachten: EVE Valkyrie wird für die VR-Brillen Oculus Rift und Sony Morpheus entwickelt und lässt den Spieler hautnah am Geschehen teilhaben.
Screenshot: CCP Games
Lifestyle 3 Min. 13.08.2015 Aus unserem online-Archiv
Spieleneuheiten

Action und Zeitsprünge

Stadtherrscher, Widerstandskämpfer, Spezialagent oder Weltraumpilot - auf der Gamescom gab es zahlreiche Karriereperspektiven für Videospieler - in Gestalt neuer Titel. Etwas Geduld ist aber noch nötig: Die meisten kommen erst 2016.

(dpa/tmn) - Es wäre so schön, wenn man sie gleich spielen könnte. Doch die spannendsten Gamescom-Spiele stehen erst in einigen Monaten im Handel. Hier sind fünf der vielversprechendsten kommenden Action-, Simulations- und Aufbau-Titel:

„EVE Valkyrie“

Oh mein Gott, so viele Raumschiffe! Das ist der erste Eindruck von „EVE Valkyrie“, dem Weltraumkampfsimulator von CCP Games („EVE Online“) für die Virtual-Reality-Brillen Oculus Rift und Sony Morpheus. Riesige Raumflotten, gigantische Schiffe, epische Raumschlachten mit tödlichen Laserstrahlen und krachenden Explosionen. Und das ganze Paket gibt es durch die VR-Brille vor den Augen in 360-Grad-Rundumblick.

Es ist einer der ersten großen Titel, der zeigt, wohin die Reise in Sachen VR-Spiele gehen kann. Statt auf einen Bildschirm zu schauen, ist man tatsächlich mittendrin. „EVE Valkyrie“ ist hauptsächlich als Multiplayer-Spiel ausgelegt. „Wir erzählen aber auch eine Geschichte, und es wird einen Offlinemodus für Training und Hintergrundgeschichte geben“, sagt Chefentwickler Andrew Willans.

Um auf PC und Playstation 4 ins Weltall zu starten, müssen Spieler noch auf den Verkaufsstart der beiden VR-Brillen warten. Im Frühjahr 2016 soll es soweit sein.

-„Homefront: The Revolution“

Das Szenario von „Homefront: The Revolution“ ist recht skurril: Die USA sind von der Armee Großkoreas besetzt, die Bevölkerung unterdrückt, das Land liegt in Trümmern. Für den Spieler geht es als Widerstandskämpfer in die Schlacht gegen die hochgerüsteten Besatzer, die auch Panzerwagen und Drohnen einsetzen.

Wichtiges Element des Open-World-Taktik-Shooters sind Hinterhalte, das Hacken gegnerischer Maschinen und die Konstruktion eigener Waffen. Zur Fortbewegung stehen Motorräder oder Autos bereit. Die Grafik wirkt vielversprechend, die verfallenen Umgebungen im düsteren Licht verbreiten Endzeitatmosphäre. Ein Koop-Modus ist angekündigt, ob weitere Multiplayer-Elemente folgen, ist noch nicht klar. Das Game soll im ersten Quartal 2016 für PC, Xbox One und PS 4 erscheinen.

"Homefront: The Revolution" spielt in den von "Großkorea" besetzten USA.
"Homefront: The Revolution" spielt in den von "Großkorea" besetzten USA.
Screenshot: Deep Silver

 „Anno 2205“

Der Aufbau-Klassiker vom deutschen Studio Blue Byte bewegt sich weiter in die Zukunft und verlässt erstmals die Erde. Als Spieler übernimmt man die Rolle eines Firmenchefs, baut seine eigene Stadt mit Wohnbereichen, Industrie- und Forschungszonen auf. Auch die Ressourcengewinnung kommt nicht zu kurz. Die Herausforderung ist, die eigene Seite in der Konkurrenz gegen andere Fraktionen zu behaupten, den Mond zu besiedeln und zahlreiche Missionen zu erfüllen.

Mit der neu entwickelten Spiel-Engine sind laut Publisher Ubisoft noch größere Städte als bisher möglich, auch die Steuerung der Wirtschaft mit all ihren Abläufen soll noch detaillierter möglich sein als im Vorgänger „Anno 2070“. Lassen sich Konflikte nicht friedlich lösen, wird „Anno 2205“ zum Echtzeitstrategiespiel.

Im Militärmodus können durch taktischen Einsatz neue Ressourcen gewonnen und Missionsziele erfüllt werden. Eine Pflicht zur Kriegsführung gibt es nach Angaben der Entwickler aber nicht. „Anno 2205“ soll am 3. November für PC erscheinen.

Größere Städte und die Kolonisierung des Mondes sind nur zwei Neuigkeiten in "Anno 2205".
Größere Städte und die Kolonisierung des Mondes sind nur zwei Neuigkeiten in "Anno 2205".
Screenshot: Ubisoft

„Deus Ex: Mankind Divided“

2029 ist die Menschheit gespalten. Es gibt Menschen mit kybernetischen Verbesserungen, die Augmentierten, und Menschen ohne Veränderungen, die Naturals. Als Adam Jensen landet man in der tschechischen Hauptstadt Prag und muss eine Welle von terroristischen Anschlägen aufhalten. Es geht um Gleichberechtigung für die verfolgten Augmentierten, aber auch um dunkle Machenschaften im Hintergrund des Konflikts.

Der Spieler hat weitgehend die Wahl, wie er ans Ziel gelangt - ob mit Waffengewalt, auf dem Schleichweg oder mit Köpfchen. „Man kann es theoretisch durchspielen, ohne jemanden zu töten“, heißt es bei Publisher Square Enix. Erste Szenen des Anfang 2016 kommenden Spiels zeigen aber auch handfeste Action.

Sieht übel aus, kann aber auch ganz friedlich seine Ziele erfüllen: Adam Jensen in "Deus Ex: Mankind Divided".
Sieht übel aus, kann aber auch ganz friedlich seine Ziele erfüllen: Adam Jensen in "Deus Ex: Mankind Divided".
Screenshot: Square Enix

„Quantum Break“

Shawn Ashmore ist nicht nur als Ice-Man aus den „X-Men“-Filmen bekannt. In „Quantum Break“ gibt er Hauptdarsteller Jack Joyce sein Gesicht. Dort hat ein fehlgeschlagenes Experiment die Zeit aus den Fugen gebracht. Gut, dass Jack Joyce sie anhalten und manipulieren kann. Das ist beim Kampf gegen die zahlreichen Schergen des mysteriösen Monarch-Konzerns ziemlich hilfreich.

Es gibt Zeitlupeneffekte und Wechsel zwischen Action und dem taktischen Einsatz von Jacks Fertigkeiten. Auch das Vor- und Rückspulen der Zeit ist möglich. Das im April 2016 exklusiv für die Xbox One erscheinende Spiel ist aufgeteilt in den Shooter-Teil und Story-Videos, die je nach getroffenen Entscheidungen im Spiel anders ausfallen.

In "Quantum Break" kann Jack Joyce die Zeit manipulieren. Beim Kampf gegen das Ende der Zeit ist das ziemlich hilfreich.
In "Quantum Break" kann Jack Joyce die Zeit manipulieren. Beim Kampf gegen das Ende der Zeit ist das ziemlich hilfreich.
Screenshot: Microsoft



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(ACHTUNG - HANDOUT - Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit dem genannten Text und nur bei vollst�ndiger Nennung der Quelle. Die Ver�ffentlichung ist f�r dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)
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