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60. Jahrestag der Everest-Erstbesteigung - ein "Mythos"-Berg
Lifestyle 29.05.2013 Aus unserem online-Archiv

60. Jahrestag der Everest-Erstbesteigung - ein "Mythos"-Berg

Heutzutage drängen sich an manchen Tagen die Bergsteiger am Gipfel des Mount Everest.

60. Jahrestag der Everest-Erstbesteigung - ein "Mythos"-Berg

Heutzutage drängen sich an manchen Tagen die Bergsteiger am Gipfel des Mount Everest.
Foto: AFP
Lifestyle 29.05.2013 Aus unserem online-Archiv

60. Jahrestag der Everest-Erstbesteigung - ein "Mythos"-Berg

Einmal den Mount Everest besteigen - diesen Traum können sich heute Hunderte Touristen erfüllen. Vor 60 Jahren erreichten die ersten beiden Menschen den höchsten Punkt der Erde in fast 9000 Meter Höhe.

(dpa) - Vor genau 60 Jahren bestiegen die ersten Menschen den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest im Himalaya. Der Neuseeländer Edmund Hillary (1919-2008) und der Nepalese Tenzing Norgay (1914-1986) erreichten am 29. Mai 1953 den höchsten Punkt der Erde.

Der Jahrestag dieser damals außergewöhnlichen Leistung wird an diesem Mittwoch in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu gefeiert. Zum Jubiläum haben sich zahlreiche Rekordhalter angekündigt.

Zu ihnen zählt der Südtiroler Reinhold Messner, der 1978 zusammen mit seinem österreichischen Begleiter Peter Habeler (70) der Erste war, der den Everest ohne Sauerstoffgerät bestieg. Außerdem war er 1980 der Erste, der den Berg im Alleingang bezwang. Auch Apa Sherpa soll kommen, der bereits 21 Mal auf dem Gipfel stand. Außerdem werden Enkel von Tenzing und Hillary erwartet sowie Kanza Sherpa, der letzte Überlebende der Expedition von 1953.

Massentourismus am Gipfel

Nach Worten von Messner findet heute am Everest hauptsächlich Tourismus statt. Damit überhaupt so viele Menschen den Berg besteigen können, würden „im Vorfeld Hundertschaften von einheimischen Sherpas aufsteigen und vom Basislager, vom Beginn des Aufstiegs bis zum Gipfel, einen Klettersteig anlegen“, sagte Messner in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.

„Die allermeisten - ich würde sagen 99,9 Prozent der Touristen, die da sind - könnten in Eigenregie niemals diese Besteigung machen. Aber inzwischen sind die Organisatoren so gut, dass sie eben viele dieser Klienten, die unbedingt auf den Everest wollen, die bereit sind, dafür zu bezahlen, dass die betreut und geführt hinaufkommen, und auch wieder hinuntergebracht werden.“

Der Aufstieg auf das Dach der Welt ist aber weiterhin gefährlich. Die Rekordjagd auf den 8848 Meter hohen Berg hat bisher rund 300 Menschen das Leben gekostet. Allein im Katastrophenjahr 1996 starben zwölf Menschen auf dem Weg zum Gipfel.