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Kurzmeldungen Kultur 18.04.2020

Zeichentrick-Regisseur Gene Deitch gestorben

(dpa) - Der US-amerikanische Zeichentrick-Regisseur Gene Deitch ist tot. Er starb in der Nacht zum Freitag in Prag im Alter von 95 Jahren, wie sein Verleger Petr Himmel am Samstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sein Streifen „Munro“ gewann 1961 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Er handelt von einem kleinen Jungen, der versehentlich zum Armeedienst eingezogen wird. Verantwortlich war Deitch auch für mehr als ein Dutzend „Tom und Jerry“-Folgen. 1967 drehte er eine erste Filmadaption des Fantasyromans „Der kleine Hobbit“, die aber nie in die Kinos kam.

Das Leben des Künstlers war selbst filmreif: 1959, auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs, reiste er zu Geschäftsverhandlungen nach Prag. Dort traf er seine zukünftige Ehefrau, die Animatorin Zdenka Najmanova - und blieb für immer. Deitch selbst bezeichnete sich als einzigen freien, weil finanziell unabhängigen, US-Amerikaner, der über drei Jahrzehnte in der damaligen sozialistischen Tschechoslowakei lebte.

Seine Erlebnisse hinter dem Eisernen Vorhang beschrieb Deitch in der 1997 erschienen Autobiografie „For the Love of Prague“ (Aus Liebe zu Prag). Sie erschien 2018 in tschechischer Übersetzung. Für sein Animations-Lebenswerk erhielt Deitch 2003 den Winsor-McCay-Preis. Einer seiner Söhne ist der Comicbuchautor Kim Deitch.    

Heute

Kurzmeldungen Politik Vor 12 Minuten

Marc Gerges als Direktor von 100,7 abgesetzt

(LW) - Marc Gerges ist als Direktor des Radiosenders 100,7 abgesetzt worden. Das meldet das Online-Magazin Reporter am Montag. Als Ursache wird ein monatelanger Konflikt zwischen dem Direktor und der Redaktion genannt.  

Gerges wird laut Beschluss des Verwaltungsrats mit sofortiger Wirkung dienstfrei gestellt. Die Kündigungsfrist läuft bis Ende Juni. Bis ein Nachfolger für Gerges gefunden wird, übernimmt Verwaltungsratspräsidentin Véronique Faber die Leitung des öffentlich-rechtlichen Senders.

Der frühere Luxair-Marketingdirektor und Ex-Journalist war am 1. Juli 2019 als Direktor zu 100,7 gestoßen. Den Posten hatte er von Jean-Paul Hoffmann geerbt. Zwischen Gerges und der Redaktion soll es im Laufe seiner Amtszeit immer wieder zu Auseinandersetzungen über die inhaltliche Ausrichtung des Senders gekommen sein. 

Kurzmeldungen International Heute um 09:42

Verdacht der Geldwäsche: Chef der Danske Bank betroffen

(dpa) – Der Vorstandschef des dänischen Geldinstituts Danske Bank, Chris Vogelzang, ist zurückgetreten. Das gab der Vorstand der Bank am Montag in einer Börsenmitteilung bekannt. Hintergrund seien Geldwäsche-Ermittlungen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber, die niederländische Bank ABN Amro. Vogelzang sei als Verdächtiger genannt worden.

„Ich bin sehr überrascht von der Entscheidung der niederländischen Behörden“, sagte Vogelzang laut der Mitteilung. Sein Status als Verdächtiger bedeute nicht, dass er angeklagt werde. Er habe ABN Amro vor mehr als vier Jahren verlassen. Die Danske Bank kündigte gleichzeitig an, dass Carsten Egeriis den Posten des Vorstandschefs übernehmen werde.

Auch die Danske Bank war vor einigen Jahren wegen eines umfassenden Geldwäscheskandals in der estnischen Filiale der Bank in die Schlagzeilen geraten. Der Fall führte in mehreren Ländern zu Rücktritten und polizeilichen Ermittlungen.

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Kurzmeldungen International Heute um 08:38

Indonesiens aktivster Vulkan wieder ausgebrochen

(dpa) - Erneutes Lava-Spektakel an Indonesiens aktivstem Vulkan: Der Mount Merapi auf Java ist am Montag wieder ausgebrochen und hat nach Angaben der örtlichen Vulkanologie-Behörde insgesamt 16 Mal glühende Lava in die Luft geschleudert. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens (Ortszeit) seien bis zu 1.500 Meter lange Lavaströme am Südwest-Hang des Feuerbergs niedergegangen, berichtete die Nachrichtenagentur Antara. Berichte über Tote oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Bereits in den vergangenen Monaten ist der Merapi mehrfach ausgebrochen. Der Vulkan liegt etwa 35 Kilometer nördlich der Großstadt Yogyakarta. Bei einem schweren Ausbruch 2010 waren mehr als 340 Menschen getötet worden, Zehntausende flohen. Ganz in der Nähe des knapp 3.000 Meter hohen Vulkans befinden sich die berühmten Tempelanlagen Borobudur und Prambanan, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählen.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. In dem Inselstaat gibt es 127 aktive Vulkane, von denen der Merapi als der aktivste gilt.

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Kurzmeldungen International Heute um 08:17

Zwei Tote bei Unfall mit vermutlich fahrerlosem Tesla

(dpa) - Bei einem Unfall mit einem vermutlich fahrerlosen Wagen der Marke Tesla sind in den USA nach einem Medienbericht zwei Menschen ums Leben gekommen. Das „Wall Street Journal“ zitierte am Sonntag einen Polizeisprecher in Harris County im Bundesstaat Texas, wonach ersten Erkenntnissen zufolge einer der Männer auf dem Beifahrer- und der andere auf dem Rücksitz gesessen habe, als der Wagen in einer Kurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt sei. Nach vorläufigen Ermittlungen sei es zu „fast 99,9 Prozent sicher“, dass bei dem Unfall niemand am Steuer gesessen habe, sagte der Polizeisprecher. Die Zeitung berichtete, es werde noch untersucht, ob das Fahrer-Assistenzsystem des Autos eingeschaltet gewesen sei.

Tesla nennt sein Fahrer-Assistenzsystem Autopilot. Die Firma weist aber darauf hin, dass der Mensch im Fahrersitz dennoch die Hände am Lenkrad haben und jederzeit bereit sein müsse, das Steuer zu übernehmen. Zwar würden die Funktionen mit der Zeit immer leistungsfähiger, derzeit machten sie das Fahrzeug aber noch nicht autonom.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:06

Zwei Unfälle am Sonntagabend

(jwi) - Am Sonntagabend kam es zu zwei Auffahrunfällen, das schreibt der CGDIS am Montagmorgen in seinem Bericht.

Der erste ereignete sich um 17.35 Uhr auf dem CR 335 zwischen Maulusmühle und Rossmühle bei Weiswampach. Hier kam es zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Der zweite Unfall geschah auf dem CR 102 gegen 21.30 Uhr. Auch hier kamen zwei Autofahrer nicht aneinander vorbei. Im Einsatz waren jeweils ein Rettungs- sowie ein Feuerwehrwagen; eine Person wurde jeweils verletzt.

Finden Sie die aktuelle Verkehrslage auf unserer Service-Seite.

Kurzmeldungen International Heute um 06:23

Ex-Polizist soll in Texas drei Menschen erschossen haben

(dpa) - Ein Ex-Polizist soll in Austin im US-Bundesstaat auf mehrere Menschen geschossen und drei von ihnen getötet haben. Austins Polizeichef Joseph Chacon sagte am Sonntag, nach dem 41 Jahre alten mutmaßlichen Schützen werde gefahndet. Der Tatverdächtige habe die drei erwachsenen Opfer gekannt, es scheine sich um einen „häuslichen Vorfall“ zu handeln. Man gehe daher nicht davon aus, dass der Mann wahllos auf Menschen schießen werde. „Das heißt nicht, dass er nicht gefährlich ist.“

Der Sender KXAN berichtete, der Verdächtige sei im vergangenen Jahr vom Polizeidienst freigestellt und unter dem Verdacht der sexuellen Nötigung eines Kindes festgenommen worden. Danach sei er auf Kaution freigekommen und habe seinen Job gekündigt. Bei der Fahndung nach dem Verdächtigen konnten die Ermittler auch Stunden später noch keinen Erfolg vermelden: In der Nacht zum Montag war er weiterhin auf der Flucht.

Das Verbrechen reiht sich ein in die lange Liste tödlicher Zwischenfälle mit Schusswaffen in den USA. Bei Schüssen in einer Bar im US-Bundesstaat Wisconsin waren erst in der Nacht zum Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Am Donnerstag tötete ein Bewaffneter in einem Paketzentrum im Bundesstaat Indiana acht Menschen und beging dann Suizid. Am 22. März hatte ein Schütze im Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt getötet. Wenige Tage zuvor waren in drei Massage-Salons in und um Atlanta im US-Bundesstaat Georgia acht Menschen erschossen worden. Nach den Schussattacken ist die politische Debatte über schärfere Gesetzgebung neu aufgeflammt.

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Gestern

Erneut Zugunglück mit rund 100 Verletzten in Ägypten

(dpa) - In Ägypten hat sich erneut ein schweres Zugunglück ereignet - diesmal mit rund 100 Verletzten. In der Provinz Kaljubia in der Nähe von Kairo seien am Sonntag acht Waggons entgleist, teilte der Gouverneur der Provinz bei Facebook mit. Auf Videos von der Unglücksstelle waren mehrere umgekippte Waggons zu sehen, zudem waren Sirenen von Rettungswagen zu hören. Die Ursache für das Unglück blieb zunächst unklar.

In Ägypten war in der nördlichen Provinz Minja erst vor wenigen Tagen ein Zug entgleist, wobei 15 Menschen verletzt wurden. Einige Wochen zuvor gab es bei einem Zusammenprall zweier Züge nahe Assiut viele Verletzte und Tote.

Bei der schlimmsten Bahnkatastrophe des Landes in der jüngeren Geschichte war im Jahr 2002 ein Zug in Brand geraten, es starben mehr als 360 Menschen. In Ägypten kommt es immer wieder zu schweren Zugunglücken. Ursache sind nach Ansicht von Kritikern häufig der schlechte Zustand von Zügen und Gleisen sowie mangelhafte Ausbildung von Zugpersonal.

Die mehr als 3.500 Jahre alte Schiefertafel aus der Bretagne dürfte laut Forschern zu den ältesten Landkarten in Europa gehören.
Kurzmeldungen Panorama 18.04.2021

Frankreich: Forscher entziffern 3.500 Jahre alte Landkarte

(dpa) - Eine mehr als 3.500 Jahre alte Schiefertafel aus der Bretagne dürfte laut Forschern zu den ältesten Landkarten in Europa gehören. Die Platte stamme aus der frühen Bronzezeit (etwa 2150 bis 1600 vor Christus) und sei bereits vor über 120 Jahren im bretonischen Ort Leuhan gefunden worden, berichtete das französische Archäologie-Institut Inrap. Wahrscheinlich markieren die eingravierten Linien auf dem Stein demnach ein damaliges Herrschaftsgebiet.

Die sogenannte Platte von Saint-Bélec wurde laut der Fachzeitschrift „Bulletin de la Société préhistorique française“ im Jahr 1900 von dem Archäologen Paul du Chatellier in einem Grab entdeckt und geriet dann für rund ein Jahrhundert in Vergessenheit.

Die Platte mit den kurvenförmigen und geraden Linien wurde dann vor sieben Jahren in einem Keller des Museums für Archäologie in Saint-Germain-en-Laye bei Paris wiedergefunden. Das Museum hatte die Sammlung von du Chatellier in den 1920er-Jahren übernommen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen der 2,20 Meter langen und 1,53 Meter breiten Tafel begannen 2017. Die beteiligten Forscher kommen von mehreren Fachinstitutionen in Frankreich und der britischen Universität Bournemouth.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 17.04.2021

Fünf Verletzte auf Luxemburgs Straßen

(SC) - Am Samstagnachmittag ereigneten sich in Luxemburg drei Unfälle, bei denen insgesamt fünf Menschen verletzt wurden.

Gegen 15 Uhr kollidierten auf dem CR116 zwischen Useldingen und Buschdorf zwei Autos miteinander. Zwei Rettungswagen und ein Samu waren zur Stelle, um die beiden Verletzten zu versorgen. Auf der Wäistrooss in Schengen kamen gegen 16 Uhr zwei Autofahrer nicht aneinander vorbei. Auch hier wurden zwei Personen verletzt.

Auf der N10 zwischen Remich und Stradbredimus krachte es gegen 16.25 Uhr, als zwei Motorradfahrer verunfallten. Hier gab es einen Verletzten.

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Störung bei Twitter: Probleme mit Anzeige von Tweets

(dpa) - Twitter hat in der Nacht zum Samstag mit einer Störung zu kämpfen gehabt. Einige Nutzer hatten Probleme mit der Anzeige von Tweets, wie der Online-Dienst einräumte.

In der auf professionelle Nutzer ausgerichteten Twitter-App Tweetdeck lief der Strom der Kurznachrichten zwar weiter - sie konnten aber zum Beispiel nicht mit einem „Like“ versehen werden und Links führten ins Leere. Die Beschwerdezahlen bei Störungsportalen wie Downdetector gingen dann allerdings schnell wieder zurück, auch wenn die Twitter-Webseite zunächst deutlich langsamer als gewohnt reagierte.