Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Zauberhaft nüchtern, wundervoll böse
Eine Prinzessin geht ihren Weg – dabei wird Bean (Abbi Jacobson) vom bösen Dämon Luci (Eric André) und dem guten Elfo (Nat Faxon) begleitet.

Zauberhaft nüchtern, wundervoll böse

Foto: Netflix
Eine Prinzessin geht ihren Weg – dabei wird Bean (Abbi Jacobson) vom bösen Dämon Luci (Eric André) und dem guten Elfo (Nat Faxon) begleitet.
Kultur 1 26.08.2018

Zauberhaft nüchtern, wundervoll böse

Vesna ANDONOVIC
Vesna ANDONOVIC
Er ist der Mr. Hyde des Trickfilm-Universums: Matt Groening, so beliebt und erfolgreich wie nur Walt Disney selbst. Mit „The Simpsons“ und „Futurama“ eroberte er Zuschauerherzen weltweit und präsentiert nun auf Netflix „Disenchantment“, das auch die höchste Erwartung erfüllen dürfte.

Schon der amerikanische Präsident George W. Bush höchstpersönlich legte sich mit Matt Groening an – und holte sich dabei eine blutige Nase: 1992 erklärte er vor versammelter Mannschaft der „Republican National Convention“: „Wir werden weiterhin versuchen die amerikanische Familie zu stärken. Damit sie mehr wie die Waltons, und weniger wie die Simpsons ist.“ Am Ende gingen aus dieser Konfrontation zweier gegensätzlicher Familien- und Weltbilder selbstverständlich die Groenings als Sieger hervor.

Warum? Ganz einfach (und gerade deshalb wohl umso überraschender): Weil sie zweifelsohne eher der Realität des 21 ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.