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Wunderwelt im Wilden Westen: So entstand die Indianer-Fankultur
Kultur 6 1 8 Min. 07.08.2020
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Wunderwelt im Wilden Westen: So entstand die Indianer-Fankultur

Wilhelm Emil Eber „Black Wolf“ (1925), Öl auf Leinwand, Sammlung Karl-May-Museum

Wunderwelt im Wilden Westen: So entstand die Indianer-Fankultur

Wilhelm Emil Eber „Black Wolf“ (1925), Öl auf Leinwand, Sammlung Karl-May-Museum
Kultur 6 1 8 Min. 07.08.2020
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Wunderwelt im Wilden Westen: So entstand die Indianer-Fankultur

Fernweh, Sensationslust und Zivilisationsmüdigkeit feuerten in den 1920er-Jahren die Begeisterung des Publikums für die Indianer an. Selbst Rassisten, Militaristen und überzeugte Nazis schwärmten für Indianer und andere indigene Völker.

Von Christian Saehrendt

Winnetou und Old Shatterhand – wer hat nicht schon einmal von ihnen gehört oder gelesen? Die Freundschaft zwischen diesem edlen Indianer und dem mutigen Trapper war zu schön, um wahr zu sein. Schließlich handelte es sich hier um Kunstfiguren, um exotische Fantasieprodukte eines Menschen, der in armen Verhältnissen aufwuchs und als junger Mann gerichtsnotorisch wurde. Mit Winnetou & Co erfand er sich eine Wunderwelt, in die er sich aus der trüben Realität flüchten konnte.

Karl May stammte aus einer mittellosen Weberfamilie mit vielen Kindern ...

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