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Wie sieht die Zukunft des Luxemburgischen aus?: Die Krux mit der Sprache
Luxemburgisch als Amtssprache - ein unrealistisches Vorhaben?

Wie sieht die Zukunft des Luxemburgischen aus?: Die Krux mit der Sprache

Foto: Guy Wolff
Luxemburgisch als Amtssprache - ein unrealistisches Vorhaben?
Kultur 27.10.2016

Wie sieht die Zukunft des Luxemburgischen aus?: Die Krux mit der Sprache

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Die Petition 698 zum Status der Luxemburger Sprache hat einen Nerv getroffen. Ein Schwerpunkt in der "Warte" beleuchtet die Sprachendebatte von ihrer kulturellen, politischen und internationalen Seite.

Eindeutiger hätte die Antwort nicht ausfallen können: „Lëtzebuergesch“ als Amtssprache ist für ihn unrealistisch. Der Soziologe Fernand Fehlen meint in einem Warte-Interview, dass es keinen Sinn mache, an ein goldenes Zeitalter der Luxemburger Sprache anknüpfen zu wollen, ein Zeitalter, das es so nie gegeben habe.

Sorgen macht sich Fehlen übrigens mehr um die zurückgehenden Französischkenntnisse der Luxemburger als um die Luxemburger Sprache selbst, die seiner Meinung nach weiterhin die Sprache der Einheimischen und die Integrationssprache der Ausländer bleibe ...

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