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Wie die Welt von den Konzentrationslagern erfuhr
Kultur 1 9 Min. 25.01.2020
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Wie die Welt von den Konzentrationslagern erfuhr

Die Fotografien von Eric Schwab sind von bestechender Klarheit und Einfachheit, sie sind Zeugnisse des Mordens und Sterbens. In den Bildern sprechen die Opfer zum Betrachter und erzählen ihre Geschichte, wodurch ihr Verlust von Scham und Würde wieder aufgehoben wird und das selbst in den Minuten vor dem Tod – wie bei diesem Bild, das einen Sterbenden im KZ Buchenwald zeigt, der wenige Minuten nach der Aufnahme an den Folgen der Ruhr gestorben ist.

Wie die Welt von den Konzentrationslagern erfuhr

Die Fotografien von Eric Schwab sind von bestechender Klarheit und Einfachheit, sie sind Zeugnisse des Mordens und Sterbens. In den Bildern sprechen die Opfer zum Betrachter und erzählen ihre Geschichte, wodurch ihr Verlust von Scham und Würde wieder aufgehoben wird und das selbst in den Minuten vor dem Tod – wie bei diesem Bild, das einen Sterbenden im KZ Buchenwald zeigt, der wenige Minuten nach der Aufnahme an den Folgen der Ruhr gestorben ist.
Foto: Eric Schwab
Kultur 1 9 Min. 25.01.2020
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Wie die Welt von den Konzentrationslagern erfuhr

Marc THILL
Marc THILL
Ein Verbrechen ohne Namen, so nennt es der britische Premierminister Winston Churchill am 24. August 1941 in einer Radioansprache, als er von Massenhinrichtungen im Zuge des deutschen Überraschungsangriffs auf Sowjetrussland spricht.

„A crime without a name“. Keiner weiß richtig zu benennen, was sich in diesen Jahren in Deutschland und in jenen Gebieten abspielt, die von den Nationalsozialisten eingenommen werden. Die Nazis haben ein Vokabular dafür: Arbeitslager, Konzentrationslager, Vernichtungslager, Endlösung.

Am 25 ...

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