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Wenn Fotografie auf Innovation und Originalität stößt
Kultur 2 Min. 10.10.2022
Neuer Kunstpreis in Clerf vergeben

Wenn Fotografie auf Innovation und Originalität stößt

„Coentro E Cachorros“ von Bruno Oliveira:  Momentaufnahmen einer Reise auf die Kapverden.
Neuer Kunstpreis in Clerf vergeben

Wenn Fotografie auf Innovation und Originalität stößt

„Coentro E Cachorros“ von Bruno Oliveira: Momentaufnahmen einer Reise auf die Kapverden.
Foto: Clervaux Cité de l'image
Kultur 2 Min. 10.10.2022
Neuer Kunstpreis in Clerf vergeben

Wenn Fotografie auf Innovation und Originalität stößt

Erste Ausgabe des „Prix de la Photographie - Clervaux Cité de l'image“: zwei der dreizehn Nominierten wurden mit einem Preis ausgezeichnet.

(C.) Der „Prix de la Photographie - Clervaux Cité de l'image“ hat bei seiner ersten Ausgabe zwei Fotografen ausgezeichnet: Bruno Oliveira und Liz Lambert. Die Preisüberreichung fand kürzlich in Clerf statt. 

Der „Prix de la Photographie - Clervaux Cité de l'image“ soll die Arbeit eines Fotografen und eines seiner neueren zeitgenössischen fotografischen Werke auszeichnen. Der Preis bevorzugt Fotografie, die den Anforderungen an künstlerische Qualität, Forschung, Innovation und Originalität entspricht.

Die Fotografen konnten das in ihrer Arbeit behandelte Thema frei wählen. Dies geschah mit dem Ziel, die Kreativität und die Entstehung neuer Werke zu fördern.

Preis der Jury und Förderpreis

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis der Jury ging an Bruno Oliveira für seine Serie „Coentro E Cachorros“, die aus vierundzwanzig Einzelbildern besteht.

Sein Werk stellt Momentaufnahmen während seiner Reise auf die Kapverden dar. Er beschreibt sein Werk wie folgt: „Die Kapverden tragen ihren Namen zu Recht. Auf der Insel Santo Antão ist die Farbe ein Ort, ein Raum, eine Landschaft, eine Person, eine Erinnerung und gibt dem Leben und den Geschichten seiner Bewohner den Rhythmus vor. Koriander parfümiert die Luft und die Gerichte. Ich folge seiner Farbe und seinem Geruch, wie die streunenden Hunde, die mich begleiten und mich von zufälligen Begegnungen zu ungewöhnlichen Orten und Szenen führen.“

Der mit 2.000 Euro dotierte Förderpreis ging an Liz Lambert für ihre Komposition einer Serie von sieben Bildern, die sie mit den folgenden Worten beschreibt: „In dieser Arbeit kombiniere ich intime Selbstporträts mit spontanen Fotos von alltäglichen Details, die mich innehalten lassen, mich berühren und inspirieren. Ihre Symbiose spiegelt meine persönliche Auseinandersetzung mit meiner Körper- und Weltwahrnehmung, meiner Hypersensibilität und der Religion wider...“

Laureaten und Veranstalter bei der Preisüberreichung.
Laureaten und Veranstalter bei der Preisüberreichung.
Foto: Clervaux Cité de l'image

Vorsitzender der Jury zur Bestimmung der Finalisten war Thomas Seelig, der seit 2018 Direktor der fotografischen Sammlung des Museums Folkwang in Essen ist. Die Jury wählte aus achtundvierzig eingereichten Bewerbungen die dreizehn Finalisten aus.   

Der „Prix de la Photographie - Clervaux Cité de l'image“ wird von der Gemeinde Clervaux und dem Cercle Artistique Luxembourg (CAL) initiiert und von folgenden Partnern unterstützt: Centre national de l'audiovisuel (CNA), Clervaux - Cité de l'image asbl (CDI) und Lycée Edward Steichen (LESC).

Die Werke der Finalisten sind noch bis zum 23. Oktober im Pavillon der Mehrzweckhalle in Clerf ausgestellt. Die Ausstellung ist mittwochs bis freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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