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Weiteres Gemälde aus Gurlitt-Fund als NS-Raubkunst erkannt
Paul Signac im Jahr 1923 bei der Arbeit.

Weiteres Gemälde aus Gurlitt-Fund als NS-Raubkunst erkannt

Foto: Bibliothèque nationale de France / Public Domain
Paul Signac im Jahr 1923 bei der Arbeit.
Kultur 14.03.2019

Weiteres Gemälde aus Gurlitt-Fund als NS-Raubkunst erkannt

Das Werk "Quai de Clichy" des französischen Neo-Impressionisten Paul Signac war laut Augenzeugenberichten 1940 von deutschen Soldaten beschlagnahmt worden.

(KNA) - Ein weiteres Gemälde aus dem Kunstfund Gurlitt ist als NS-Raubkunst identifiziert worden. Auf das Werk "Quai de Clichy" von Paul Signac sei ein Anspruch auf Herausgabe angemeldet worden, teilte das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste am Donnerstag in Magdeburg mit. 


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Sie sei zuversichtlich, dass das Gemälde zügig an Nachkommen eines Opfers nationalsozialistischer Verfolgung zurückgegeben werden könne, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Man stehe bereits mit einer Vertreterin in Kontakt. Es handelt sich um den siebten aufgedeckten Raubkunstfall aus dem Bestand Cornelius Gurlitt, dem Sohn von Hildebrand Gurlitt, einem Kunsthändler unter den Nationalsozialisten. 

Im November 2013 war bekannt geworden, dass aus der Münchner Wohnung des inzwischen gestorbenen Sohnes mehr als 1.200 Kunstwerke beschlagnahmt worden waren. Zur Ermittlung der Herkunft der Werke des "Schwabinger Kunstfunds" war eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden. Vier weitere Werke aus dem Bestand von Cornelius Gurlitts Schwester konnten bereits als NS-Raubkunst identifiziert werden. Fünf Werke wurden zurückgegeben. Gemäß Augenzeugenberichten beschlagnahmten deutsche Soldaten das Gemälde "Quai de Clichy" im Oktober 1940 im Schloss Les Bouffards 150 Kilometer südlich von Paris. 


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