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Warum Kunst die Lust braucht
Kultur 4 7 Min. 23.07.2019
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Warum Kunst die Lust braucht

Marco Lorenzini beherrscht die Klaviatur der Gefühle: Als Schauspieler steigt er in Untiefen menschlicher Emotionen hinab, erklimmt aber auch deren sonnengeküsste Gipfel.

Warum Kunst die Lust braucht

Marco Lorenzini beherrscht die Klaviatur der Gefühle: Als Schauspieler steigt er in Untiefen menschlicher Emotionen hinab, erklimmt aber auch deren sonnengeküsste Gipfel.
Foto: Chris Karaba
Kultur 4 7 Min. 23.07.2019
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Warum Kunst die Lust braucht

Marc THILL
Marc THILL
Die neue Fokus-Reihe „Gefühlswelten“ startet mit der Lust: Begehren trägt Erwartung, aber auch Bedrohung in sich und was hier Genuss ist, bedeutet anderswo Sünde. Wie sich Lust aus dem Gesicht von Marco Lorenzini lesen lässt, denn der Schauspieler zeigt für die Reihe die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühle.

Lust haben auf ein Stück Erdbeertorte, auf ein Buch, auf einen Film, auf Sex … Das Spektrum der Lust ist breit, vom leichten Verlangen nach und vom kleinen Appetit auf bis hin zur sinnlichen Begierde und zur gewollten Lust, zur Wollust. Freude, Seligkeit, Frohmut, das sind die geistigen Lüste. Lust im engeren Sinne aber ist eine sinnliche, ein prickelndes Wohlgefühl.

Wer bei Google das Wort Lust in die Suchmaschine eingibt, findet vor allem Sex ...

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