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Wanderlust: Warum der Teufel einen Pfarrer unsterblich machte

  • Ein Kampf der Tausende Schaulustige jährlich anzieht
  • Eine christlicher Gegenoffensive zur Arbeiterbewegung?
  • Es war einmal ein Taum aus Stein
  • Die Kraft des Glaubens und viel Improvisationstalent
  • Vier Jahre Schwerstarbeit - am heiligen Sonntag
  • Die Wunder des heiligen Antonius
  • Wo die apokalyptische Madonna auf den Teufel trifft
  • Das Geheimnis des Grabes des Jules Gérard
  • Der heilige Antonius von Padua
  • Ein Kampf der Tausende Schaulustige jährlich anzieht 1/9
  • Eine christlicher Gegenoffensive zur Arbeiterbewegung? 2/9
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  • Die Kraft des Glaubens und viel Improvisationstalent 4/9
  • Vier Jahre Schwerstarbeit - am heiligen Sonntag 5/9
  • Die Wunder des heiligen Antonius 6/9
  • Wo die apokalyptische Madonna auf den Teufel trifft 7/9
  • Das Geheimnis des Grabes des Jules Gérard 8/9
  • Der heilige Antonius von Padua 9/9

Wanderlust: Warum der Teufel einen Pfarrer unsterblich machte

Wanderlust: Warum der Teufel einen Pfarrer unsterblich machte

Wanderlust: Warum der Teufel einen Pfarrer unsterblich machte


von Vesna ANDONOVIC/ 17.04.2020

Der Erzengel Michael besiegt den Teufel - früher spie dessen Mund eine Fontäne, heute ist diese versiegt.Foto: Vesna Andonovic
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Wahrer Wanderlust gebietet selbst der Corona-Virus keinen Einhalt: Deshalb entführen wir Sie ins 500-Seelen-Dörfchen Crupet, wo seit 1900 der Teufel sein Unwesen treibt - auf Geheiß eines Geistlichen.

Kopfreisen sind in Zeiten der Corona-Pandemie nicht nur erlaubt, sondern werden ausdrücklich empfohlen: Also auf zur Grotte des heiligen Antonius von Padua in Crupet, wo inmitten der Wälder der belgischen Ardennen nicht nur der Teufel, sondern auch der Besucher sein blaues Wunder erlebt.

Der Teufel ist ein schwerer Brocken. Er wiegt nämlich satte 703 Kilogramm. Trotzdem nimmt ein junger Mann hiervon ganz unbeeindruckt den Kampf mit ihm auf: Antonius von Padua

Seit über einhundert Jahren widersteht er, demütig kniend, den Versuchungen des gefallenen Engels im pittoresken Crupet, das sich seit 1996 mit dem Prädikat der „Plus Beaux Villages de Wallonie“ zieren darf.  

Inmitten der belgischen Ardennen, anderthalb Autostunden von Luxemburg entfernt, lässt der unerschütterliche Glaube des Heiligen – die linke Hand Einhalt gebietend ausgestreckt, mit der rechten ein Kreuz auf den Boden zeichnend – den Teufel voller Entsetzen zurückweichen ...

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