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Wanderlust: Über den Dächern von Cádiz
Kultur 5 Min. 25.08.2019 Aus unserem online-Archiv
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Wanderlust: Über den Dächern von Cádiz

Zahlreiche Aussichtstürmchen zieren heute noch die Dächer Cádiz': Früher hielten Händler dort Ausschau nach der Rükkehr ihrer Schiffe.

Wanderlust: Über den Dächern von Cádiz

Zahlreiche Aussichtstürmchen zieren heute noch die Dächer Cádiz': Früher hielten Händler dort Ausschau nach der Rükkehr ihrer Schiffe.
Foto: Vesna Andonovic
Kultur 5 Min. 25.08.2019 Aus unserem online-Archiv
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Wanderlust: Über den Dächern von Cádiz

Vesna ANDONOVIC
Vesna ANDONOVIC
Maler Cecilio Chaves und eine Camera obscura eröffnen in der spanischen Hafenstadt überraschende Aus- und Einblicke.

„Sehen Sie sich diesen Schatten da an, genau neben dem Nasenflügel“, meint Cecilio Chaves und tippt mit dem Zeigefinger leicht das postkartengroße Porträt seines weltberühmten Landsmanns Diego Velázquez an, das an der linken oberen Ecke der Leinwand seines Schülers klebt. Das Original, um 1630-35 gemalt, hängt auf der anderen Seite des Atlantiks, über 5 750 Kilometer weit entfernt an der Edelmeile Fifth Avenue, in der Galerie 635 im zweiten Stock des New Yorker Metropolitan Museum of Art.

Es ist eine Vorbereitungszeichnung und ein Selbstbildnis des Künstlers, das sich ebenfalls rechts gleich hinter einem Pferd auf der monumentalen „Übergabe von Breda“ wiederfindet – so schmuggelte sich der Spanier diskret in sein Werk hinein und blickt heute noch, 384 Jahre später, auf Besucher des Museo del Prado in Madrid herab ...

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