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Wanderlust: Einfach ins Irrenhaus weggesperrt

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Wanderlust: Einfach ins Irrenhaus weggesperrt

Wanderlust: Einfach ins Irrenhaus weggesperrt

Wanderlust: Einfach ins Irrenhaus weggesperrt


von Vesna ANDONOVIC/ 21.08.2020

Eigentlich darf man ja diesen Ort überhaupt nicht besuchen, denn sein Zutritt ist verboten - doch die Neugier ist dann doch größer als die Angst.Foto: Vesna Andonovic
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Die alten Mauern des Ospedale Psychiatrico di Volterra erzählen die tragische Geschichte gebrochener Existenzen.

Eigentlich war er nur ein turbulenter Junge - und landete deshalb in der Psychiatrie. Dort wurde Fernando Oreste Nannetti, der "Colonel astral" zu einem ganz außergewöhnlichen Künstler. Und sein Geist hat das Ospedale Psichiatrico di Volterra noch immer nicht verlassen.

Plötzlich durchpeitscht ein Schuss die Stille der von der Hitze geradezu erstarrten Luft. Dann noch einer. In der Ferne ist Hundegebell zu hören, gedämpft von den morgendlichen Nebelbänken, die sich ans Land schmiegen und aus den Tälern langsam die Hügel hochkriechen. 

Der Herbst kündigt sich in der Toskana an, auch wenn das Wetter über den Tag hinweg noch geradezu hochsommerlich scheint ...

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