Von wegen verstaubt und langweilig!
Von wegen verstaubt und langweilig!
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Pünktlich zur Museumsnacht, die am kommenden Wochenende Besucher zu später Stunde in die hauptstädtischen Museen einlädt, präsentiert das Musée Dräi Eechelen seine neue Ausstellung „Genie und Festung: Luxemburger Festungspläne in der Staatsbibliothek zu Berlin“.
Und was auf dem Papier vielleicht verstaubt klingen mag, erweist sich in der praktischen Umsetzung auf Kirchberg alles andere als langweilig.
Digitales Herzstück der Schau
Nach dem einführenden und recht unterhaltsamen 12-minütigen deutschsprachigen Film „Mein Vater, der Ingenieuroffizier“, führt der Rundgang durch die wegen der Empfindlichkeit der Dokumente auf 50 Lux begrenzt belichteten Räume im ersten Stock des Museums. Und die handgezeichneten und -kolorierten Pläne, die es zu entdecken gilt, haben nicht nur einen historischen, sondern ebenfalls einen ästhetischen Anreiz.
Digitales Herzstück der Schau ist die interaktive Datenbank mitsamt großem, taktilem Schirm durch die der Besucher chronologisch, thematisch und geografisch die ausgestellten Karten erforschen und näher – sozusagen unter der digitalen Lupe – betrachten kann. Auch das heute nicht mehr existierende Fort Rheinsheim lässt digitale 3D-Animationstechnik neu auferstehen.
Noch bis zum 31. März 2014 im Musée Dräi Eechelen, Park Dräi Eechelen, Kirchberg. Geöffnet: mittwochs bis montags von 10 bis 18 Uhr (mittwochs bis 20 Uhr), Eintritt 5 und 3 Euro.
- Mehr dazu auf der Internetseite des Museums m3e.lu
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