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"Urban Art Biennale" eröffnet: Sprayer im Weltkulturerbe
Politisch, kontrastreich, farbstark: Einmal mehr erobert die "Urban Art" die einstige Völklinger Hütte.

"Urban Art Biennale" eröffnet: Sprayer im Weltkulturerbe

Foto: Daniel Conrad
Politisch, kontrastreich, farbstark: Einmal mehr erobert die "Urban Art" die einstige Völklinger Hütte.
Kultur 21 1 4 Min. 11.04.2017

"Urban Art Biennale" eröffnet: Sprayer im Weltkulturerbe

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Frischer geht es kaum: Bei einigen Werken der gerade gestarteten „Urban Art Biennale“ ist der Sprühlack noch quasi feucht. Auf dem rostbraun-grauschwarzen Gelände des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zieht Farbe ein – auch wenn dort diese Kunst wie in einem Zoo wirkt.

Von Daniel Conrad

Wer wirklich alles von der gerade gestarteten „Urban Art Biennale“ sehen will, braucht auf dem Völklinger Welterbe viel Zeit: Wie viel Arbeit das wohl gewesen sein muss – nicht nur, die Werke aus aller Welt zusammenzutragen, sondern auch jedes der gezeigten Stücke zu erarbeiten. Einfach nur auf die Sprühdose wie in den Anfängen des Graffiti zu drücken, war gestern.

Hier werden gar mit dem feinsten Nebel der Sprühlacke Transparenzen geschaffen, plötzlich Mischungen mit klassischen Techniken offenbar ...

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