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Unsere Kult-Klicks
Kultur 18 26 Min. 17.08.2016 Aus unserem online-Archiv
Rückblick ins Blog-Archiv

Unsere Kult-Klicks

Gelangweilt von Katzenvideos? Wir haben die richtigen Kulturtipps im Web für Sie!
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Gelangweilt von Katzenvideos? Wir haben die richtigen Kulturtipps im Web für Sie!
Foto: Shutterstock
Kultur 18 26 Min. 17.08.2016 Aus unserem online-Archiv
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Unsere Kult-Klicks

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Im Blog „Kult-Klick“ stellt die LW-Kulturredaktion Videos, Fotostrecken, Webseiten, Linksammlungen, Kulturblogs oder Twittertrends vor – alles, was unseren Kulturredakteuren weit jenseits von Katzenvideos an kreativem Webcontent ins Auge fällt.

/// Sinfonie der Zerstörung

...  or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb 

Von Pol Schock

Am 30. Juni 1946 - also vor genau 70 Jahren - führten die Vereinigten Staaten ihre ersten Atombombentests auf dem Bikini-Atoll durch. "Gilda" explodierte in 158 Metern Höhe über der Lagune mit einer Sprengkraft von 23.000 Tonnen TNT-Äquivalent. Es war der Beginn einer zwölfjährigen Testserie auf den Inseln, die in einer nachhaltigen Vertreibung der Bikinianer aus dem Paradies endete.

Wenn Sie raten sollten, wie viele Atomexplosionen es bislang auf der Erde gab, wie groß wäre diese Zahl? 100, 1000? Der japanische Künstler Isao Hashimoto hat bereits 2003 eine Zeitraffer-Animation aller dokumentierten atomaren Explosionen zwischen 1945 und 1998 erstellt - mit Ausnahme der vier offiziell bekannten Nukleartests von Nordkorea (2006, 2009, 2013 und 2016). Das Ergebnis ist eine schaudernd-ästhetische Klang- und Bildinstallation des Wahnsinns. Vom ersten Atombombentest der so genannten Trinity-Bombe des "Manhattan-Projects" bei Los Alamos in den Vereinigten Staaten bis hin zu den pakistanischen Nukleartests 1998 hat Isao Hashimoto damit erschreckende 2053 Atomexplosionen illustriert.

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/// Festivalkrisen

Das Wetter verhagelt den Start in die Open-Air-Saison

Von Daniel Conrad

"W." brachte es nach der Absage von Rock am Ring auf den Punkt, hier sein Tweet:

Ein tausendfach geteiltes Statement, das zeigt, wie breit die Debatte geführt wurde. Letztlich ist eine Absage oder Unterbrechung eines Open-Air-Festivals immer eine schwierige Entscheidung.

Spürbar mehren sich in den sozialen Netzwerken die enttäuschten Fans, die in den letzten Wochen ihrem Unmut Luft machten. Man opfert Freizeit und Geld, um unter freien Himmel ein einzigartiges Erlebnis zu feiern -  und das Wetter bzw. "überfürsorgliche" Veranstalter machen das zunichte, so die Bilanz der Kritiker.   Schlamm und Gefahr? Spielen keine Rolle.

Und doch haben die vielen Verletzten von Blitzeinschlägen auch viele andere Reaktionen hervorgerufen: Verständnis für die Absagen und Unterbrechungen insbesondere. Wann muss Schluss sein? Und wann macht man weiter? Und die Gegner antworten: In Glastonbury gehört doch die Schlammpartie zum Beispiel auch immer irgendwie dazu.

Die drei großen deutschen Festivals Rock am Ring, Hurricane (ja auch die Ironie des Namens und der dortigen Absage machten selbstverständlich auch die Runde) und das Southside jedenfalls standen insbesondere im Raum. Und dort wurden die Entscheidungen sehr unterschiedlich getroffen. Zum Teil gegen den Willen des Veranstalters, wie im Fall Rock am Ring.

Zumindest für diese Festivals hat die Plattform "Tonspion" Tipps zur Rechtslage zusammengestellt, wann ein Veranstalter sich auf "höhere Gewalt" berufen kann - und wann er zumindest Teilbeträge zurückerstatten müsste. Ob die Veranstalter wirklich zahlen, bleibt fraglich. 

Und wie sich als Open-Air-Besucher bei Sturm und Gewitter richtig verhalten? Das fassen die "Eichsfelder Nachrichten" zusammen. Interessantes Detail: die Bebilderung zu diesem Beitrag ist ein Foto vom Rock-a-Field in Luxemburg -  und Roeser ist doch 500 Kilometer von dem Landkreis entfernt.

Das RaF sorgt spätestens seit den Toten beim Pukkelpop-Festival 2011 dafür, dass solche Großveranstaltungen in Luxemburg möglichst klar und zur Sicherheit aller geplant ablaufen: 2012 ließen die Veranstalter in Roeser schon eine Direktleitung zur Wetterstation auf dem Findel einrichten, um bei Sturmwarnungen sofort eingreifen zu können. Das Prozedere wurde mit den Rettungsdiensten noch klarer abgesprochen. Letztlich brauchte es 2012 keinen Eingriff. Bleibt zu hoffen, dass allen ein Abbruch 2016 ebenfalls erspart bleibt. Offizieller Hashtag für alle News - darunter natürlich auch bei schlechten Nachrichten - rund um das größte Luxemburger Open-Air am 9. und 10. Juli ist übrigens  #RAF2016.

Zudem hat das Festival eine eigene App. Die Links zu den entsprechenden Stores finden sich in diesem RaF-Tweet, der die Smartphone-Anwendung vorstellt:

 

/// Sandalen-Alarm!

"Ben Hur" kommt auf die Leinwand zurück

Von Daniel Conrad

Der Kinosommer nähert sich mit großen Schritten - beschuht mit Sandalen! "Ben Hur" kommt wieder auf die Leinwand zurück. Und den 1959 erschienenen Klassiker mit Charlton Heston in der Titelrolle zu schlagen, wird schon ordentlich schwer. Schon gar nicht, wenn es sich bei dem Vorgänger um einen "der" Filme, gar ein mehrstündiges Epos handelt, der das 20. Jahrhundert des Kinos verändert hat und auf seinen Rekord bei den Oscars mit 11 Goldjungen bis zum Erscheinen von "Titanic" und der "Herr der Ringe"-Trilogie von Peter Jackson verweisen kann.

Auch in der Neufassung wird es selbstverständlich ein Wagenrennen geben.
Auch in der Neufassung wird es selbstverständlich ein Wagenrennen geben.
Foto: Paramount Pictures

1959 wurde fast alles ausgeschlachtet, was technisch möglich war. Farbe, Sound, Kamera, Schnitt - all das machte das Kinoerlebnis für viele Besucher zu einer Atem beraubenden Spektakel. Doch wie wird das technisch verwöhnte Publikum heute auf die Neufassung reagieren? Schon die letzten Filme, die sich anschickten, das klassische Genre des Sandalen-Films wiederzubeleben, wurden nicht zu überragenden Erfolgen ("Noah" und "Exodus" zum Beispiel). Lediglich "Gladiator" gilt zumindest als "anerkennungswürdig".

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Das Team um den russischstämmigen Regisseur Timur Bekmambetov betont, dass der Film kein Remake, sondern eine Neuinterpretation der literarischen Vorlage sei — und daher setze man sich stärker als alle Vorgänger mit dem Roman von Lew Wallace auseinander. Und: Man habe bei den Dreharbeiten, die ausschließlich in Italien stattfanden, Wert auf wenig neuen Schnickschnack aus der Trickkiste gelegt.

Der erste Trailer sorgte dann aber schon ordentlich für Wirbel in den sozialen Netzwerken. Auch wenn vom Film kaum etwas zu sehen ist, wird um die schlechte Filmmusik, Einflüsse der neueren "Spartacus"-TV-Serien, Tricktechnik und der christlichen Botschaft gerungen - bis zum angepeilten Start Ende August wird sicher noch viel gerätselt werden, was denn da in die Kinos kommt. Für die Nostalgiker hier eine kleine Auffrischung in den Klassiker:

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/// Der Soundtrack zum Brexit

Should I stay or should I go?

Von Diego Velazquez und Pol Schock

Es beginnt eine schicksalhafte Woche für die Europäische Union. Während man in  Luxemburg am 23. Juni verkatert nach Orangensaft und Aspirin greift, geht es in Großbritannien an die Urnen: In or Out, das ist die Frage. Der Ausgang ist absolut ungewiss, auch wenn die Buchmacher gegen einen Brexit wetten. Wir haben versucht, das historische Ereignis popkulturell zu erzählen und eine Playlist zum Brexit erstellt. Musizieren liegt den Briten jedenfalls deutlich besser als Europabegeisterung.


/// Übers Wasser laufen

Ein biblischer Traum wird wahr

Von Pol Schock

Einmal über den See laufen:  Christo macht's möglich. Das neue Projekt "The Floating Piers" des Künstlers wurde am Wochenende eröffnet - und zugleich der Besucheransturm polizeilich ausgebremst. Zu groß war der Andrang. Ein Video von italyinvirtualreality.com ermöglicht nun einen digitalen 360-Grad-Rundumblick. Dazu müssen Sie lediglich mit der Mouse über das Video ziehen.


/// Kuscheln wie Van Gogh

Wie man sich heute am Meister Vincent bedient

Von Daniel Conrad

So mancher hat sicher schon einmal geträumt in die Lebenswelt oder auch die gemalte Welt von Künstlern einzutauchen. In Chicago konnte man sich diesen Traum bis vor Kurzem erfüllen: Schlafen wie in einem Meisterwerk von Van Gogh. Das Art Institute of Chicago  hatte zu seiner Ausstellung "Van Gogh's Bedrooms" nach der Vorlage von "Vincent" eine 3D-Version geschaffen. Wie das "Creators Project" dokumentiert, haben sich die Macher ganz an den Maßstäben der gemalten Originals "Schlafzimmer in Arles" orientiert. Auch wenn dann manches ganz schön schräg – im wahrsten Sinne des Wortes –  war, gingen die Termine weg wie warme Semmeln.

10 Dollar kostete eine Übernachtung.
10 Dollar kostete eine Übernachtung.
Screenshot AIRBNB.com

Interessant ist das Marketingkonzept, das dahinter steckt. Um seine in die Kritik geratenen Vermittlungen für Privatunterkünfte besonders ins Rampenlicht zu stellen, hatte "AirBnB" gemeinsame Sache mit dem Museum gemacht -  die Übernachtungen wurden dann auch über die Plattform vermarktet. Der Effekt: weltweite Aufmerksamkeit in den klassischen, wie den neuen Medien. Das war wohl so einschneidend, dass das Konzept auch in der aktuellen Woche der Werbekreativen in Cannes eine Rolle spielt. Rund um die "Cannes Lions" stehen in diesen Tagen auch die Frage an, welche Werbeformate in Zukunft erfolgreich sein könnten.

Die Methode, alte Werke neu zu denken und bewusst einzusetzen, ihnen einen neuen Fokus zu geben, ist auch der Hintergrund eines anderen Projekt rund um das Schaffen von Van Gogh: Die Feder führenden polnischen Filmemacher Dorota Kobiela und Hugh Welchman bedienen sich für ihr Werk "Loving Vincent" an den digitalisierten bzw. digital nachgezeichneten Van Gogh-Originalen und machen aus dem Bilderkosmos – sowie nachgefilmten Spielsequenzen –  einen animierten Film. Was für ein schönes Zusammenspiel der Künste, wie das Video zeigt:

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/// Kulturelle Collage zur Flüchtlingskatastrophe

Stilles Sterben im Mittelmeer

von Marc Thill

Der 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Die Bilder, die uns die Medien in den zurückliegenden zwölf Monaten zu diesem Thema übermittelt haben, wirken nicht mehr, sie haben unser Gehirn längst abgestumpft. Sogar das schlimmste Leid erweckt nur ab und zu Mitleid. Wer hat noch das Foto "Hope for a New Life" des australischen Fotojournalisten Warren Richardson vor Augen, das als World Press Foto 2016 ausgezeichnet wurde? Es zeigt wie eine junge Familie am 28. August 2015 an der serbisch-ungarischen Grenze versucht, einen Säugling zwischen einem Stacheldrahtzaun durchzuschleusen.  Das Foto entstand um drei Uhr morgen, der Fotograf verzichtete auf den Blitz, um nicht die Grenzwächter aufmerksam zu machen.

Kunst um Migration, Kunst durch Migration: Zum Weltflüchtlingstag eine kulturelle Collage mit Tweets und Videos rund um Lampedusa. Die Insel ist ein Vorposten Europas im Mittelmeer und nimmt regelmäßig gestrandete Flüchtlinge auf, die in morschen Booten versuchen, nach Europa in ein neues Leben zu gelangen.

 

/// Singen mit den Red Hot Chili Peppers

Das „Carpool Karaoke“ von James Corden wird zum viralen Hit

Von Pol Schock

Das Konzept klingt denkbar einfach: Der Moderator sitzt am Steuer und fährt seine Gäste durch Los Angeles. Sie plaudern und singen – bevorzugt die eigenen Songs. So war es auch in der vergangenen Folge der „Late Night Show“ von James Corden. Dieses Mal hatte der US-Moderator die Red Hot Chili Peppers eingeladen. Gemeinsam mit Anthony Kiedis, Flea, Chad Smith und Josh Klinghoffer trällerte er die größten Hits der Band von „Can't Stop“ über „Give It Away“ zu „Californication“. Und am Ende zogen sie sich sogar aus.

Seit März 2015 lädt James Corden Sänger und Schauspieler in sein „Carpool Karaoke“ ein. Mit großem Erfolg. Bisher hatte er bereits Chris Martin von Coldplay zu Gast, aber auch Jennifer Lopez, Justin Bieber oder Gwen Stefani von No Doubt – mit Überraschungsgästen Julia Roberts und George Clooney. Vor allem aber das Video von Adele kam gut an: Die 15 Minuten Quatschen und Singen mit dem Superstar kommen auf unfassbare 109 Millionen Klicks. Das Format ist authentisch, lässig und schlicht gut gemacht. Genau perfekt für das Netz.

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/// Aus grau mach bunt

Wie Street Art unsere Umgebung verändert

Von Daniel Conrad

Manchmal sind es nur kleine Ideen aus Papier, manchmal großflächige Gemälde auf Häuserfronten. Street oder auch Urban Art bietet herausragende Möglichkeiten grauen Straßen Leben einzuhauen.

Wohlgemerkt geht es nicht um illegales und eher langweiliges Taggen, sondern um die Kreativität urbane Tristesse aufzuwerten. Auch das ist nicht immer legal, aber - wenn es gut gemacht ist - ist es ein echter Hingucker und eine Bereicherung. Ob in Luxemburg-Stadt oder in Esch/Alzette - wer genauer hinschaut, findet auch Herausragendes aus der Szene im Land. Sumo gilt hier als einer der zentralen Figuren, wenn es um das Genre geht. International favorisiert wird Banksy  -  inzwischen ein Star der etablierten Kunstwelt, der unter anderem mit dem temporären Freizeitpark "Dismaland" für Furore sorgte. In einem Youtube-Video (s.u.) wird deutlich was es aber noch an Potenzial gibt und unter dem Hashtag "#streetart" gibt es auf Instagram täglich neues Bild-Material.

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/// "Tanzt, sonst sind wir verloren!"

Das Trois C-L und die Einblicke in seine Arbeit

Von Daniel Conrad

Obwohl Pina Bausch einst ihre berühmte Losung ausgab, hat es der zeitgenössische Tanz schwer, ein breites Publikum zu finden. Diese Ruckungen und Zuckungen sollen Kunst sein? Was alles aber an kreativer Vielfältigkeit, Kraft, Ausdruck und Körperbeherrschung darin stecken kann und was gerade die junge Garde des Tanzzentrums Trois C-L alles zu leisten vermag, dokumentiert der Vimeo-Kanal der Institution in Bonneweg. Dem fehlt es allerdings an mehr Aufmerksamkeit.  Zu Unrecht! Ein Blick in die bisher 48 Videos lohnt sich.

///#jungesgemüseganzgroß

Wahnsinn, die Stars von morgen

Von Daniel Conrad

Gleich zwei junge -  und umwerfende - Nachwuchskräfte im Jazz sind uns diese Woche ins Auge gestochen:

1. Der von den ganz hohen Tieren der Musikbranche geförderte und über seine YouTube-Videos bekannte Jacob Collier, der am 1. Juli sein von den Insidern heiß erwartetes Album "In my room" herausbringen wird.

2. Jean-Jaques Maillet (Das Porträt finden Sie hier als wort+-Artikel), der von den Jazzprofis Luxemburgs gefördert wird und ebenso mit einer aktuellen Scheibe auf sich aufmerksam machen konnte.

Foto: Sony Music

Da kommt einem eine Idee: Gast Waltzing kennt doch den Ex-Michael-Jackson-Produzenten und Jazzer Quincy Jones.

Quincy Jones wiederum hat Collier unter seinen Fittichen. Waltzing und das Orchestre national de Jazz stellen mit Maillet explizit die Zukunft vor. Wie wäre es denn dann diese Truppe aus Jung und Alt unter einen Deckel – sagen wir in der von wiederum Waltzing verantworteten Jazz-Sparte des Echternacher Festivals – vorzustellen?

Hiermit ein Aufruf: Herr Waltzing, kramen sie doch mal die Nummer von Jones raus! Und Sie, liebe Kult-Klick-Fans, schauen Sie sich bitte unbedingt dieses Video an und was die YouTube-Generation so bieten kann:

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/// Katzen und Kultur

Kult-Klicks und seine Vorurteile

Von Daniel Conrad

"Wie könnt Ihr die Millionen Katzenfreunde nur so verunglimpfen?", wird uns vorgeworfen, weil wir hier im Blog anderes als "Katzenvideos" bringen (wollten). Natürlich ist auch uns die kulturelle Bedeutung der Katze spätestens seit den alten Ägyptern geläufig. Um die Gemüter zu besänftigen, hier unser erstes  -  und wohl vorerst einziges  - Katzenvideo:

Kennen Sie schon das "CATcerto"? -  Der litauische Dirigent Mindaugas Piecaitis macht den Stubentiger Nora zum Solisten seines Konzerts, das er eigens für den "Star" komponiert hat. (Inzwischen hat es fast 6 Millionen YouTube-Klicks)Mehr zu dem Projekt gibt es hier.

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/// #myurbanpiano‬ (update)

Stell Dir vor, Sie verschieben die Kampagne und der Journalist kriegt es nicht mit!

Von Pol Schock

Es lag also doch am Wetter. Die Kampagne wurde verschoben. Es hat einfach zu viel geregnet. Der Großteil der Klaviere wird deshalb erst ab heute an seinen Standort gebracht - und der offizielle #myurbanpiano-Wettbewerb kann endlich beginnen. In dem Sinne: Ran an die Tasten.

 

///  #myurbanpiano‬

Stell Dir vor, es gibt eine partizipative Kampagne und keiner macht mit!

Von Pol Schock

Ob es am Wetter liegt? Bisher hat die Kampagne #myurbanpiano‬2016 jedenfalls noch nicht sonderlich viel Zuspruch erhalten. Und das ist eigentlich noch untertrieben: Auf Twitter lässt sich gerade einmal EIN Tweet unter dem Hashtag finden und auf Facebook ... zwei  – immerhin 100 Prozent mehr.  Dabei winkt gar ein großer Preis:  Jeder, der ein Video mit seinen Klavierkünsten ins Netz hochlädt, hat die Möglichkeit, ein iPad zu gewinnen. Deshalb: Ran ans Klavier. Bei aktuell drei Teilnehmern (Dienstag: 17.30 Uhr) stehen Ihre Chancen nicht schlecht.

Wie es geht zeigt, das Video des 11-Jährigen Yannick-Paul aus dem vergangenen Jahr:

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/// Gefaltetes Leben

Kunstschatz des Universalgenies Erwin Hapke entdeckt

Von Daniel Conrad (ein Tipp vom Sportkollegen Tom Rüdell)

Immer mehr hatte er sich zurückgezogen: Erwin Hapke war Forscher, doch mit dem Arbeitsplatzverlust 1970 konnte der Genetiker wohl nicht umgehen. So zog er sich immer mehr in sein Elternhaus zurück. Das verwandelte er über die Jahrzehnte in ein museales Gesamtkunstwerk aus gefaltetem Papier und Metall.

Der WDR kam dieser ungewöhnlichen Story auf der Spur und hat sie als beeindruckende Bilderstrecke über den Mann, seine Biografie und sein für ihn kostbares künstlerisches Erbe aufgearbeitet. Sie finden sie hier.

Quelle Screenshot: WDR.de


/// Monochrome Vielfalt

Schwarz-Weiß und doch nicht Schwarz-Weiß

Von Daniel Conrad

"Do sinn esouuuu schéi Fotoen drop !!!!" schreibt uns unsere Lifestyle-Expertin Manon Kramp - und ist offensichtlich ganz fasziniert, was sie da auf Instagram gefunden hat. Und wirklich: der Blog "bnwbutnot" hat einen besonderen Touch. Eigentlich ist das klassische Fotografie, gut gemacht –  die Motive sind träumerische Landschaften, urbane Architekturwelten und Kinder, die das Herz anrühren. Dabei experimentieren aber die Macher des Foto-Blogs mit den Farben, bzw. wählen die Fotografen und Nachbearbeiter für die Motive etwa Sepia-Monochrom statt starkem Schwarz-Weiß, was die Stimmungen verändert. Ebenso finden sich andere Monochrom-Spektren – wie die in unserem Beispiel aus einem Blaugrün-Ton entwickelte Farbwelt. Neben den auf diesem Blog zusammengetragenen Bildern sind aber auch die Verlinkungen zu den Fotografen interessant. Sie zeigen welche Spielräume mit einer klaren Farbentscheidung in der Fotografie verbunden sein können.

BNWBUTNOT has chosen this amazing image to feature. ___________________________________ @bryandelae ___________________________________ Thank you for your sharing your work! Photo chosen by moderator @sjbpro _________________________________ Visit their gallery for more awesome pics! _________________________________ Want to be our next "Feature" Keep tagging #bnwbutnot! And Tag all your BnWbutNot children pics to #bbn_children _________________________________ #rsa_dark #rsa_mystery #rsa_bnw #ig_artistry #mono_monday #monoart_ #jj_mextures #jj_blackwhite #jj_vscomextures #ig_artistry #gloomgrabber #jj_sombre #artistry_flair_bnw #edits_bnw #mono_styles #cs_mono #bnw_rome #fa_fadeaway #romantic_darkness #masters_of_darkness

A photo posted by monochrome, but no grayscale (@bnwbutnot) on

 

/// Aufsehen mit nur ein paar Songs

Die Band Austinn stellt neues Video vor

Von Pol Schock

Sie sind jung, dynamisch und erfolgreich: Noch bevor wir uns in der Kulturredaktion mit der jungen Luxemburger Band "Austinn" und ihrem Debütalbum (erscheint in wenigen Wochen) ausführlicher beschäftigen, stellen wir Ihnen zunächst das aktuelle Video "Dangerous" vor. Musikalische Duftmarken haben sie schon mit ein paar Songs gesetzt. Auch wenn der Name der Band nach Texas klingt, so erinnert Austinn doch eher an englischen Indierock mit knackigem Sound à la "The Wombats".  Und wenn im Video nicht gleich das "Grand Hotel Cravat" zu sehen wäre, würde wohl auch niemand die Band in Luxemburg verorten.

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/// "Blackouts" - Mitmachaktion des Nationalarchivs

Von persönlichen Schicksalen und der zentralen Notwendigkeit der Archive

Von Daniel Conrad

"Bewahren wir gemeinsam unsere individuelle und kollektive Erinnerung!" ruft das Nationalarchiv aktuell auf. Geht es der Behörde so schlecht? Auch wenn sie im Alltag kaum auffallen und vorurteilshalber die Mitarbeiter nur verstaubte Aktenberge hin- und herschieben, wären wir ohne unsere Archive verloren. Und doch werden sie recht stiefmütterlich behandelt: der Neubau des Nationalarchivs und ein Archivgesetz scheinen eine wahre Mammutaufgabe im Land zu sein, die von einer Regierung zur nächsten weitergereicht wird. 

Im Zuge des Ausstellungskonzepts der neuen Schau "Blackouts" (10.6.16 bis 28.2.2017) ruft das Nationalarchiv nun konkret zum Mitmachen auf - insbesondere in den Netzwerken Twitter und Facebook – , auch um den Bürgern begreifbar zu machen, wie wichtig eine gezielte Erinnerungskultur ist.

Das Nationalarchiv beschreibt das Konzept so: "Wir laden jeden Besucher dazu ein, uns mitzuteilen, welches Puzzlestück ihm fehlt, um eine persönliche oder kollektive Geschichte zu vervollständigen: ein fehlendes Dokument, eine vergessene Information, ein verschwundenes Beweisstück. Teilen Sie uns in kurzen Worten oder Sätzen Ihre eigenen „Blackouts“ mit und besuchen Sie unsere eigens hierfür eingerichtete Facebook- oder Twitter-Seite. Wir drucken Ihren Beitrag aus und hängen ihn neben alle anderen an unsere Ausstellungswand. Bitte teilen Sie uns mit, ob wir Ihren Beitrag anonym oder mit Namen veröffentlichen sollen."

Erst durch diese Einsendungen wird die Ausstellung im Nationalarchiv am Heilig-Geist-Plateau Stück für Stück Realität. Als "schwarze Löcher" der Erinnerung werden sie auf einer weißen Wand als schwarze Kreise angedeutet. Betrachter können dann diese Kreise umdrehen und in die Beschreibung der Erinnerungslücken eintauchen -  und auch selbst wieder weitere Kreise hinzufügen. Bereits jetzt gibt es solche Geschichten, die auf der Twitterseite zur Schau zu lesen sind (siehe Verlinkungen):


/// #DDay

Twitter und der Blick in die Geschichte

Von Daniel Conrad

Das Problem an der Geschichte ist ihr Interpretationsspielraum. So ist es schon verwunderlich, dass unter den zahlreichen Posts zum Gedenken an den "D-Day" (6.6.) ungewöhnliche Parallelen gezogen werden. Was Donald Trump mit dem D-Day zu tun hat? Nun ja. Aber immerhin kommen unter dem Hashtag "#DDay" auch interessantere Beiträge und gute historische Aufarbeitung zum Jahrestag der Landung der Alliierten zum Vorschein.

Ein bedeutender Tag war das auch für das Großherzogtum. Es dauerte allerdings bis September 1944, bis dann endlich auch die Luxemburger mit der Losung „D'Amerikaner sinn do!“ ihre Befreiung feiern konnten. Sehen Sie den Rückblick unserer Redaktion zum 70. Jubiläum der Luxemburger Befreiung mit einer großen Fotostrecke  hier.


/// Das dramatische Spiel von Licht und Schatten

Das Centre Pompidou Metz unter besonderem Beschuss

Von Daniel Conrad

Zugegeben, das Video ist schon ein wenig älter -  aber wirkt immer noch beeindruckend: Eigens für das Metzer Centre Pompidou entwarf das "Visual Label" Anti VJ ein herausragendes Lichtspektakel. Die Truppe zählt inzwischen zu einer der besten, wenn es um die Innovation von Projektionen geht. Auch wenn es in Luxemburg mit Melting Pol einen Spezialisten gibt und in den Budget-Mitteln im vergangenen Jahr noch eine Lichtshow an der Cité judiciaire drin war, um die europäische Ratspräsidentschaft zu feiern, sind solche Projekte im Großherzogtum noch immer rar. Fans dürfen sich aber schon freuen. Melting Pol will sich für das zehnjährige Bestehen des Mudam eine Projektion einfallen lassen.

 

/// Formschönes um die Ecke

Die Welt der Architektur in einem Hashtag

Von Daniel Conrad

Unter dem Hashtag "#architecture" verbergen sich auf Instagram inzwischen über 33 Millionen Posts. Das alleine ist allerdings noch nicht wirklich besonders, aber wer sich durch die Bilderwelt treiben lässt, stößt auch jenseits von berühmten Plätzen auf kleine, herausragende architektonische Lösungen, bekommt Einblicke in die Lebenswelt anderer (und das rund um die Welt) - so entsteht ein kultureller Blick in Bildern. Ganz abgesehen davon, dass die Bilder zudem an sich meist schlicht gute Fotos sind. Dank Nutzern wie nicanorgarcia gelingt dann ganz schnell ein eindrucksvoll eingefangener Abstecher in die Beengtheit Tokios (s. Foto):


/// #zeigthereureinstrumente

Twitter huldigt der Schönheit und dem Skurrilen

Von Daniel Conrad

Das sind ja echte Schätze, die da zum Vorschein kommen - oder eben ganz Skurriles:  Wie der Name des Hashtags schon verrät, graben die Nutzer ihre Instrumente aus. Und ja: Musikinstrumente sind gemeint -  auch wenn sich darunter ganz andere Interpretationen des Begriffs "Instrumente" finden. Aber Fans herrlicher Gitarren, handwerklich schön gearbeiteter Geigen werden ebenso fündig wie die passionierten Nasenflöten-Nutzer:

 

/// Chambord unter Wasser

Ein Denkmal des Stolzes

Von Marc Thill

Warum nur hat das Hochwasser in Frankreich der Facebook-Seite von Schloss Chambord viele neue Freunde angespült? Die Bilder und Videos, vor allem die Luftaufnahmen, die das Weltkulturerbe an der Loire wie ein Lagunen-Schloss zeigen, werden über die sozialen  Netzwerke geteilt. Warum eigentlich? Ist es Endzeitstimmung oder Katastrophen-Voyeurismus? Vielleicht sollte man nach Venedig blicken, um eine Antwort darauf zu finden.

Als ein Denkmal des Stolzes bezeichnete der französische Schriftsteller Gustave Flaubert das königliche Jagdschloss in der Nähe der Stadt Blois. 440 Zimmer, 74 Treppenhäuser, über 1000 Kamine, Chambord ist das größte aller Schlösser in der Loire-Region. Ein prächtiges Schloss voller Geschichte und Geschichten, das nun eine Geschichte mehr zu erzählen hat.

Die Fluten in Frankreich bedrohen die Kunst auch in Paris. Kunstwerke im weltberühmten Pariser Louvre und im  Musée d'Orsay müssen vor dem Hochwasser der Seine in Sicherheit gebracht werden.

/// Leichenspiele für Fortgeschrittene

Daniel Radcliffe stellt sich tot

Von Daniel Conrad

Schon beim letzten Sundance Festival sorgte "Swiss Army Man" für Furore - und für heftige Debatten, ob man mit einem Leichnam so umgehen dürfe. Die bitterböse Komödie mit dem ehemaligen Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe als Toter, der   seinem gestrandeten "Besitzer" wie ein Schweizer Taschenmesser als hilfreiches Werkzeug dient, lässt dem Zuschauer nicht nur manchmal das Lachen im Halse stecken.

Als Film-Projekt gilt der Streifen aber schon jetzt als eines der interessantesten in diesem Kinojahr. Wann der Film in Luxemburg anlaufen wird, ist noch nicht klar. Jenseits des unten eingefügten Trailers bietet die Homepage zum Film den Internetusern die Möglichkeit zu eigenen Leichenspielen.

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/// Warum verlaufene Farbkleckse Kunst sein können

Frankfurter Städel-Museum bietet kostenlosen Online-Kurs an

Von Daniel Conrad

Nicht nur im Mudam auf dem Kirchberg finden sich Zweifler, ob manches, was da als moderne und zeitgenössische Kunst ausgestellt ist, wirklich Kunst ist. Das für seine pädagogischen Projekte sehr bekannte Städel-Museum schlägt zurück: In einem kostenlosen Onlinekurs rücken die Experten des Frankfurter Museums Vorurteile um das Revolutionäre an Uni-Farbflächen und zerschnittenen Leinwänden gerade.

Natürlich setzt der Kulturtempel am Mainufer damit auch seine in den letzten Jahren mit einem spektakulären Anbau neu inszenierte moderne und zeitgenössische Sammlung ins rechte Licht. Ein einführendes Video sehen Sie unten, den Einstieg in das Lernportal finden Sie hier.

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/// Wer ist Lotte Reiniger?

Kein Werbemaskottchen für Waschmittel, sondern die Meisterin des Scherenschnitts

Von Daniel Conrad

Es ist einer der kulturellen Twittertrends, die eine Suchmaschine ausgelöst hat: Dank Google und einem eigens produzierten Video erlebt die Scherenschnittmeisterin Lotte Reiniger eine digitale Renaissance. Faszinierend ist, wie viele Kunstinteressierte etwas zu ihr beisteuern können: Auszüge aus Filmen, Artikel, eigene Scherenschnitte und vieles mehr. Einfach mal reinschauen...

 

///  Culture for Dummies

Ein Jurastudent auf kultureller Spurensuche in Luxemburg

Von Pol Schock

Kultur ist elitär - und zeitgenössische Kunst ist noch elitärer. So lautet das gängige Klischee. Warum sich das nur so hartnäckig hält? Der Galerist Alex Reding hat jedenfalls die Schuldigen erkannt ...  (Trommelwirbel) ... die Politik! "Es beruht auf der Lüge von Politikern".  Diese entlarvende Erkenntnis so wie vieles mehr über die Luxemburger Kunst erfährt man in der ersten Ausgabe von "Grund Carrousel". Der junge französische Jurastudent Kévin Kroczek stellt die wichtigsten Orte, Akteure und sogar die Geschichte der zeitgenössischen Kunst in wenigen Minuten vor. Dass ihm zwar die Rechte für einige Videos und Bilder fehlen, scheint ihn nicht zu stören -  doch als Jurastudent wird er wohl wissen, was er tut. 

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/// In das Innere der Philharmonie

Warum das Konzerthaus auf Kirchberg so gebaut wurde

von Daniel Conrad

Faszinierend sind diese Einblicke: Für eine Dokureihe von Arte wurde der "Salle de concerts grande-duchesse Joséphine-Charlotte", wie die Philharmonie ja offiziell heißt, in seiner ganzen architektonischen Bandbreite erklärt - darunter auch die Nutzung des so genannten Shoe-Box-Prinzip, das der französische Stararchitekt Christian de Portzamparc für den Innenraum zu Grunde legte. Das unten angezeigte Video in englischer Sprache hat eine bessere Bildqualität als das deutschsprachige. Wenn sie es sich trotzdem in Deutsch anschauen wollen, hier der Link.

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/// Die ersten Potter-Bilder sind da!

Joanne K. Rowling gibt erste Einblicke in das geplante Theaterstück

von Daniel Conrad

Die Schauspieler in ihrem Kostüm - mehr ist eigentlich nicht zu sehen. Aber jede News rund um das Harry Potter-Universum, das Millionen in aller Welt begeistert, wird eifrig in den sozialen Netzwerken geteilt. Ab dem 30. Juli steht das Theaterstück "Harry Potter and the Cursed Child" auf dem Spielplan des Londoner Palace Theatre und Autorin Joanne K. Rowling gab nun erste Einblicke auf ihrer Webseite pottermore.com.

19 Jahre sind im Stück nach dem Duell zwischen Harry und Lord Voldemort vergangen. Also nicht wundern, wenn Harry und Ron auf den Bildern deutlich gealtert sind – und Hermine eine andere Hautfarbe hat. Die Darsteller aus den Filmen sind eben nicht mehr bei der Theaterfortsetzung mit an Bord.

Hier der Link

Screenshot: pottermore.com

/// Daft Punk in neuem Gewand

Wie Pentatonix den Maßstab für A-cappella-Nummern im Web neu definierten

von Daniel Conrad

195.915.565 Klicks auf ein einzelnes Video – ein Medley von Daft-Punk-Nummern – 1.570.799.628 Gesamtansichten auf Beiträge in ihrem YouTube-Kanal (Stand 1.6.2016), die muss eine A-cappella-Truppe erst einmal schaffen. Mit ihren ungewöhnlichen Bearbeitungen von Charterfolgen hat es die fünfköpfige Truppe Pentatonix geschafft, für den Chorgesang eine ganz neue Zuhörerschaft zu erobern.

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Für die einen einen Tick zu selbstdarstellerisch – für die anderen herrlich verrückte, der Generation angepasste Schmankerl. Für jeden Chormusikbegeisterten sind sie auf alle Fälle ein echter Hingucker, genau wie die Liveauftritte der Amerikaner. (Die Truppe ist am 5. Juni 2016 in der Rockhal zu Gast)

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