Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Unsere Kult-Klicks 2
Kultur 33 14 Min. 25.02.2017 Aus unserem online-Archiv
Rückblick ins Blogarchiv

Unsere Kult-Klicks 2

Gelangweilt von Katzenvideos? Wir haben die richtigen Kulturtipps im Web für Sie!
Rückblick ins Blogarchiv

Unsere Kult-Klicks 2

Gelangweilt von Katzenvideos? Wir haben die richtigen Kulturtipps im Web für Sie!
Foto: Shutterstock
Kultur 33 14 Min. 25.02.2017 Aus unserem online-Archiv
Rückblick ins Blogarchiv

Unsere Kult-Klicks 2

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Im Blog „Kult-Klick“ stellt die LW-Kulturredaktion Videos, Fotostrecken, Webseiten, Linksammlungen, Kulturblogs oder Twittertrends vor – alles, was unseren Kulturredakteuren weit jenseits von Katzenvideos an kreativem Webcontent ins Auge fällt.

/// Den Van Gogh fürs Wohnzimmer? 

Wie das Metropolitan Museum of Art für Aufsehen sorgt

Von Daniel Conrad (27. Februar 2017)

Van Goghs "Selbstportät mit Strohhut" ist nur in kleinerer Auflösung als Foto downloadbar.
Van Goghs "Selbstportät mit Strohhut" ist nur in kleinerer Auflösung als Foto downloadbar.
Foto: Metropolitan Museum of Art/ Bequest of Miss Adelaide Milton de Groot (1876–1967), 1967

Ein Paukenschlag für alle, die sich mit der Digitalisierung von Kunst beschäftigen: Das Metropolitan Museum of Art stellt den wichtigsten Kern seiner Kollektion online. Das allein ist nicht so besonders. Auch andere Museen haben längst damit begonnen, ihre Werke digital aufzuarbeiten und online bereitzustellen. Spätestens mit der Zusammenarbeit zwischen vielen Kunstinstitutionen mit Google im "Google Art Project" kochte bereits die Debatte hoch. Aber das "Met" stellt nun zudem hochaufgelöste Fotografien der Werke kostenlos zum Download zur Verfügung; und das ohne jegliche Copyrightbeschränkungen. Damit ist der Nachproduktion der 375000 Werkfotografien und dem digitalen Vertrieb Tür und Tor geöffnet. Ein El Greco auf der persönlichen Tasse? Ein Tshirt mit Gauguins tahitianischen Damen? -  alles kein Problem mehr.

Die Möglichkeit zur eigenen Nachproduktion von Kunstwerken scheint verführerisch, doch bei sehr bekannten Stücken wie zum Beispiel dem Selbstporträt Van Goghs ist die Auflösung für einen größeren Nachdruck nicht gut genug -  aber für einen herausragenden Bildschirmschoner reicht sie durchaus.

Sind dann eigentlich auch zum Beispiel die Werke des in Luxemburg geborenen Fotografen und späteren Kurator des MoMA, Edward Steichen inbegriffen, die in den Schatzkammern des "Met" liegen? Nein. Denn der starb 1973 -  und frühestens erst 70 Jahre nach seinem Tod dürften die Bilder auch zum Download freigegeben werden.  Das gilt dann auch zum Beispiel für die in der Datenbank findbaren Werke von Pablo Picasso, der ebenfalls 1973 starb - und alle anderen ähnlichen Fälle.

Ein Vorteil der umfassenden Datenbank ist allerdings nicht nur die reine Bestandsübersicht im Museum oder die Download-Möglichkeiten. Wer zum Beispiel Edward Steichen sucht, findet auch vertiefende Artikel und Verweise zur Literatur, Hinweise zu Ausstellungen und den dazu entstandenen Katalogen. Damit braucht es schon deutlich weniger Fachrecherche, um Informationen über Künstler, Werk und Fachexpertise zu finden.

Auch der Verweis auf die Leihgabe zweier Werke von Bouts in der am 11. Februar zu Ende gegangenen Werksschau "Blut und Tränen" um den Maler des 15. Jahrhunderts im Luxemburger Nationalmuseum ist schon eingetragen.


/// Der umtriebige Herr Balthasar

I Don’t Believe In You” – Neue Single von Daniel Balthasar

Von Pol Schock (22. November)

Daniel Balthasar ist ein  äußerst aktiver Musiker. Sechs Alben, zwei EPs, 18 Singles und dazu zwei Alben mit seiner vormaligen Band Blue Room. Damit gilt er wohl als einer der geschäftigsten Luxemburger Popkünstler aller Zeiten. Und dabei ist er gerade einmal 36. Nun kündigt er erneut ein Album an. Anfang 2017 soll  “Presence Of Absence” erscheinen. Vorab gibt es bereits die Single “I Don’t Believe In You” zu hören. Ein typischer Balthasar-Song: klar strukturiert, harmonisch arrangiert und dazu seine beruhigende, aber stets auch dezent schmalzige Stimme. Perfekte Musik also für nerviges Novemberwetter.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


/// Schlaf, Kindlein, schlaf

Metallica und Jimmy Fallon tröten auf Spielzeuginstrumenten

Von Pol Schock (17. November) 

Acht Jahre hat die größte Metalband der Welt für ihr neues Werk gebraucht. Nun melden sich James Hetfield und Co. mit „Hardwired…To Self-Destruct“ zurück. Und um kräftig die Werbetrommel zu rühren, sind sich die Metaler nicht zu schade, um gemeinsam mit Comedian Jimmy Fallon und der Band "The Roots"  ein "softe" Klassenzimmer-Version ihres alten Hits "Enter Sandman" zu spielen. Sänger Hetfield  bekam eine bunte Spielzeugtrompete, Drummer Lars Ulrich eine kleine Kindertrommel mit zwei Drumsticks und auch Bassist Robert Trujillo und Gitarrist Kirk Hammett mussten auf ihre gewohnten Instrumente verzichten. 

Jimmy Fallon hat schon häufiger Stars (etwa Adele oder Madonna) vor die Kamera gezerrt, um mit ihnen auf Schulinstrumenten zu musizieren - eine Hardrockband, war aber noch nicht dabei.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


/// Die Affen rasen durch das Haus

Das neue Video von De Läb gibt einen Vorgeschmack auf das neue Album

Von Daniel Conrad (21. September 2016)

Regisseur Fränk Muno lässt es krachen: Für das Video wurde das inzwischen berühmt-berüchtigte weiße Haus in Lorentzweiler zur Location für die ersten audiovisuellen Appetithappen auf das neue De Läb-Album „Kale Bauer“. Mehr als einen Monat vor dem offiziellen Releasetermin dürfen die Protagonisten in Joint-Rauchschwaden, im Affenkostüm, weißen Malerschutzanzügen oder wahlweise der Zwangsjacke im Beat von „Alles Easis feat. Claire“ cool den Kopf nicken. Die Botschaft des Songs: „Die Gesellschaft von heute ein Pflegefall“ – und doch schauen alle gerne drüber weg, so lange die Nobelkarosse noch in der Garage steht und man vor den Problemen die Augen verschließen kann. Ernsthaft? Da wird doch nicht die kritische Stimme auf facebook recht haben, dass De Läb schon längst zum Establishment der Luxemburger Szene gehören. Gut, vom Hiphop ist man gewohnt, dass da die Klappe oft größer als der ganz reale Nachhall ist. Corbi und David Fluit machen aber immerhin den Mund auf – und das traut sich ja auch nicht jeder.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

/// Iggy und Milli Vanilli

Wie Iggy Pop in „Lessons of Pop“ die Gesellschaft erklärt

Von Tom Rüdell (13. September 2016)

Iggy Pop hat viel erlebt. Der heute fast 70-jährige mit dem Punkrock-gegerbten Antlitz und den strahlenden Augen ist immerhin in Sachen Rock'n Roll unterwegs seit er 15 ist. Da sieht man einiges, was der Durchschnittsfan nicht sieht. Und wenn man sich als Punkrocker an die 60er, 70er, 80er UND 90er erinnern kann, macht einen das zum gefragten Gesprächspartner fürs Kulturfernsehen.

Solche Zeitzeugeninterviews aus dem großen Rock'n Roll-Krieg können schief gehen – oder perfekt funktionieren, wie im vorliegenden „Lessons of Pop“ auf Arte bzw. in dessen Mediathek. Das ganze dauert mit 27 Minuten nicht länger als eine gute Punkrock-Platte und zeigt Iggy in geschmackssicherem Schwarz-Weiß-Setting, wie er entspannt und selbstironisch über seine Sicht aufs Pop-Geschäft seit 1965 plaudert. Und dabei so schlüssige wie unterhaltsame soziokulturelle Ansätze findet.

Den kommerziellen Erfolg von Guns'n Roses mit gutem Timing zu erklären (weil es damals noch eine Arbeiterklasse in Amerika gab, die es so heute nicht mehr gibt) – das ist verdammt gut beobachtet. Rammsteins Bühnenshow darauf zurückzuführen, dass sie kollektiv statt individualistisch agieren, was sie wohl in der DDR gelernt hätten („good old DDR!“) – das ist ein Gedanke, den man als Kalifornier erstmal haben muss.

Und schließlich Milli Vanilli. Denen neidete Pop 1990 ihren Erfolg, der allerdings faul war – bekanntlich sangen die beiden nie selbst. Mit welcher schelmischen Süffisanz Pop den Bandnamen ausspricht und die beiden Musikbetrüger als „ihrer Zeit voraus“ bezeichnet, sagt viel über ihn – und so ziemlich alles über das Geschäft, von dem er spricht. Extrem sehenswert!

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


/// Two Girls One Vlog

Zwei beste Freundinnen erobern (das Luxemburger)  facebook

Von Pol Schock (1. September  2016)

Was tun in den langen Sommerferien? Man könnte zum Beispiel vloggen - dachten sich die beiden 19-jährigen Luxemburger Freundinnen Caro und Rae. Unter dem Namen "Two Next Door" posten sie kurze Videos auf facebook und befolgen dabei die typischen Vlogger-Regeln: Schnelle Schnittfolgen, "good Vibrations" und viel Meinung.  Im ersten Video "haten" sie über die Schueberfouer und geben fünf triftige Gründe, warum der alljährliche Hype um Luxemburgs größtes Volksfest ungerechtfertigt ist. Und im zweiten Video bequatschen sie Szenen aus Filmen, Serien oder Shows, in denen Luxemburg erwähnt wird. Von "Last Week Tonight" über "Breaking Bad" bis zu "Starsky & Hutch"  - you dig?


/// Frauen aller Länder, vereint euch!

Philomena Cunks „Moments of Wonder“ erklärt Feminismus und nicht nur das

Von Vesna Andonovic (24. August 2016)

Feminismus? Allein schon beim Begriff rollen sich so manchem Zeitgenossen – und zwar nicht nur in den Reihen des starken Geschlechts! – die Zehennägel zusammen.

Klar doch: Ein simples Missverständnis, denn wer erst mal verstanden hat, worum es bei dieser Geschlechter übergreifenden, planetaren Bewegung eigentlich geht, kann nur davon begeistert sein.

Zum Glück ist da ja Philomena Cunk, sprich die britische Comedian Diane Morgan, die mit einer Episode ihrer „Moments of Wonder“-Reihe auf YouTube erklärt, was es eigentlich mit dem „Femininism“ auf sich hat – und hierfür sogar die Leiterin des Gender-Instituts der „London School of Economics“ als Expertin bemüht.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Das Resultat: eine seriös aufgezogene Reportage, deren Inhalt einfach nur urkomisch ist. Demnach ein guter Rat vorab: Um peinliche Situationen zu vermeiden, am besten das stille Örtchen besuchen, bevor man auf „Play“ drückt.

Ach ja, und  die gute Philomena erklärt nicht nur das, sondern auch noch was Philosophie eigentlich ist:

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Oder was Churchill mit Bonnie Tyler zu tun hat:

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Einfach nur "Hilarious!" und so british!


/// Die Magie der Bewegung

Rios olympische Flammenschale und der Zauber der „kinetic sculptures“

Von Daniel Conrad (11. August 2016)

Sie, die Menschen im Maracana-Stadion und vor den Bildschirmen, hatten auf diese eine Szene gewartet: Das Entzünden des Feuers ist einer „der“ Momente, die sich meist von einer Olympiade in die kollektive Erinnerung einbrennen.

Wie zum Beispiel der berühmte Bogenschuss 1992 in Barcelona oder die Flammenschale, die sich für die Spiele 2000 in Sydney aus dem Wasser erhob. Auch die Organisatoren in Rio haben sich in diesem Jahr etwas einfallen lassen: Eine „kinetische“, eine sich bewegende Skulptur mit der Flamme im Zentrum, die das Leuchten der Sonne symbolisch darstellt und deren Spiegel schillernde Facetten in das Stadionrund werfen. (Im Video ab etwa 4,08 Min.)

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Das Konzept stammt von dem amerikanischen Künstler Anthony Howe und ist das Ergebnis langer Forschung mit diesen sich bewegenden Skulpturen.
In einem Video berichtet Howe von seinem Entwurf und den Weg vom Reißbrett bis zur fertigen Arbeit:

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Die Magie und Faszination um solche Arbeiten entstehen durch die Veränderlichkeit und die Dynamik, die sie entfalten. Howes Werke sind da nur eine Facette der kreativen Inszenierung der Bewegung. Hier einige Bespiele:

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

In Luxemburg zeigte -  wenn auch im kleineren Maßstab – Attila Csörgo regelmäßig seine Arbeiten im Mudam:

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Hier ein Video zu der im Mudam ebenso gezeigten Schau "The Archimedian Point"

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Nicht nur in Museen, sondern gerade auch im öffentlichen Raum finden sich kinetische Arbeiten: Da wären zum Beispiel die "strandbeests" von Theo Jansen, die durch den Wind angetrieben werden -  und quasi einen neue "Lebensform" darstellen.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Ganz aktuell wird in den sozialen viel über die neue Installation am Pershing Square in Los Angeles diskutiert: "Liquid Shard" der Gruppe Poetic Kinetics ist längst zu einem Highlight für die Video- und Fotografiefreunde geworden.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Eine der bekanntesten Installationen dieser Art in Asien ist das Projekt "Kinetic Rain" am Flughafen Singapur: 

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Dieses Konzept kommt Ihnen bekannt vor? Ganz groß standen  einzeln steuerbare kinetisch Elemente beim Eurovision Song Contest 2015 für das Bühnendesign im Fokus (ab 5.43 min):

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Die Idee wurde unter anderem für das BMW-Museum in München bereits seit 2008 eingesetzt:

/// De-dedede-dede-de

Cesena will seine "15 Minutes of Fame" verlängern

Von Pol Schock (10. August 2016)

Sie erinnern sich vielleicht noch: Vor gut einem Jahr versammelten sich 1000 Musiker in der kleinen italienischen Stadt Cesena, um den Song "Learn to Fly" der Foo Fighters zu performen. Durch die Aktion wollte man die Band dazu bekommen, in der Stadt ein Konzert zu geben – mit Erfolg. Dave Grohl und seine Bandkollegen waren von der Aktion begeistert und spielten im vergangenen November eine Show in Cesena.

Aus dem einmaligen Projekt scheint nun eine neue Tradition zu werden. Denn auch in diesem Jahr dachte man sich in Cesena wieder etwas Besonderes aus. Die Rockin‘ 1000, wie sich die Musiker mittlerweile nennen, schicken mit dem Welthit „Seven Nation Army“ von The White Stripes ein weiteres Cover um die Welt. Allerdings wird die Band von Jack Withe wohl so schnell kein Konzert in Cesena geben - die White Stripes haben sich bereits 2011 aufgelöst. 

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


/// Miniurlaub für den Kopf

Die "Cinematic Poems" und ihre magischen Bilder

Von Vesna Andonovic (28. Juli 2016)

Sie kennen das Gefühl sicher: Dieses „Ich muss hier raus!“, das einen von Zeit zu Zeit befällt. Das Netz hält ein überaus wirkungsvolles Mittel dagegen parat: die „Cinematic poems“, so eine Art Miniurlaub für den Geist und Erfrischungsdusche für die Seele.

Fünf Minuten (oder weniger) lang, in HD gedreht und von Musik und einem Prosa- oder Lyrik-Text begleitet sind es zauberhafte, kleine Film-Haikus. Klingt langweilig. Ist es aber nicht.

Im Gegenteil: Da schreibt ein Mann seine Erinnerungen mit Wasser auf („Untied“),

Bukowski zeigt seine helle Seite ("The Laughing Heart")

oder eine Infrarotkamera offenbart die Welt hinter der Welt. („Shifts“).

Einfach nur magisch!

 

/// Ködern mit positiven Emotionen

Die Kulturszene und ihre "Aftermovies"

Von Daniel Conrad (27. Juli 2016)

Ob stimmungsvolle Timelapse-Aufnahmen, Schnitte, die das Party-Volk betonen, „Slow-Mos“, die Eleganz und Schönheit repräsentieren – was war das doch so schön: In dieser Woche tauchten im Netz gleich mehrere so genannte „Aftermovies“ von Luxemburger Kulturinstitutionen und Veranstaltern auf.

Das Rock-a-Field, das Mudam, die Kulturfabrik und das Ciné-Sura lieferten Beispiele für diese audioviduellen Nachlesen, bei denen es meist darum geht, sich aus eigener Sicht in Szene zu setzen. Oft sind es in wenigen Minuten gepackte Eindrücke, die positiven Stimmungen betonen und die Attraktivität der einzelnen Veranstaltungen und ihrer Organisatoren heben sollen.

Da eben auf Emotionalität gesetzt wird, sind diese Filme auch der ideale Input für die sozialen Netzwerke, in die sie eingebunden werden, auf der Suche nach immer mehr Unterstützung für die Kernbotschaften der eigenen Kulturmarke. Jeder Klick, jedes „Gefällt mir“ und weitere Verbreitung hilft dann dem eigenen Marketing an der Zielgruppe. Hier eine Auswahl dieser verschiedenen Videos:








360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


/// La fausse bonne photo

L'application photographique Prisma : une appli à deux visages.

Par Alex Carvalho (21. Juli 2016)

Lancée le 11 juin 2016 sur l'App Store d'Apple uniquement, l'application Prisma s'est tout de suite démarquée en enregistrant le nombre ahurissant de 1.6 millions de téléchargements en seulement deux semaines.

Screenshot itunes-Store

La raison de ce succès? L'appli à la capacité de transformer n'importe quelle photo prise avec un iPhone en œuvre d'art. Cet outil presque magique retravaille la photo en utilisant une combinaison de différents algorithmes combinés à de l'intelligence artificielle.

Le résultat est à couper le souffle.

Mais comme si souvent, une bonne nouvelle n'arrive jamais seule. Les filtres sont tellement complexes que le smartphone à lui seul ne peut pas retravailler la photo en quelques secondes.

Les photos sont donc envoyées dans le cloud de la compagnie «Prisma Labs Inc» basée en Russie, où elles sont ensuite transformées et renvoyées à l'utilisateur en une poignée de secondes.

Lorsque l'application est installée, Prisma a recours aux données téléphoniques, la galerie photo, l'historique du moteur de recherche et l'adresse IP de l'appareil, comme mentionné dans sa charte de confidentialité.

Des discussions ce sont ainsi développées sur les réseaux sociaux et se posent la question si oui ou non, le gouvernement russe tenterait indirectement d'accéder à des millions de données dans le monde grâce à Prisma. Cette hypothèse demeure incertaine.

L'application est gratuite... mais doit-on tout de même livrer ses informations personnelles pour accéder à ces services?


/// Boygroup-Fever

Von den herrlich lustigen Klischees um die Jungs in knappen Outfits

Von Daniel Conrad

Für die einen gehörten sie als Teil ihrer Jugend und die Fotos zur Zimmerdeko einfach dazu – die anderen hatten für die großen Boygroups und den Hype darum insbesondere in den 1990er-Jahren nur wenig Verständnis. Eine Berliner Werbeagentur schwelgt nun in Erinnerungen und vereint die schönsten Klischees um die zusammengecasteten Bands wie Take That, den Backstreet Boys oder Caught in the Act – inklusive Anspielungen an deren bekannteste Musikvideos –  in einem Clip. Und der ist wirklich großartig:

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

Ganz neu ist die Idee aber nicht: Vorläufer gab es dazu schon länger. Millionenklicks verzeichneten bereits die Youtube-Posts von "Axis of Awesome" oder Jon Lajoie. Allesamt sind die als Satire auf das Popgeschäft allemal einen Klick wert. 

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.

 

 _____________

Im Blog „Kult-Klick“ will die LW-Kulturredaktion ihren Lesern Tipps aus den virtuellen Welten vorstellen. Videos, Fotostrecken, Webseiten, Linksammlungen, Kulturblogs oder Twittertrends – alles, was unseren Kulturredakteuren weit jenseits von Katzenvideos an kreativem Webcontent ins Auge fällt und eine Bereicherung in den kulturellen Sparten darstellt.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Rückblick ins Blog-Archiv
Im Blog „Kult-Klick“ stellt die LW-Kulturredaktion Videos, Fotostrecken, Webseiten, Linksammlungen, Kulturblogs oder Twittertrends vor – alles, was unseren Kulturredakteuren weit jenseits von Katzenvideos an kreativem Webcontent ins Auge fällt.
Gelangweilt von Katzenvideos? Wir haben die richtigen Kulturtipps im Web für Sie!