Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Tuchfabrik: „Blo a rout ass Baueremoud“

Tuchfabrik: „Blo a rout ass Baueremoud“

Tuchfabrik: „Blo a rout ass Baueremoud“

Tuchfabrik: „Blo a rout ass Baueremoud“


von Daniel CONRAD/ 12.08.2019

Blau gefärbtes Garn war seit dem Mittelalter beliebt.Foto: Chris Karaba
Exklusiv für Abonnenten

Von einer Spule in leuchtendem Indigo-Blau und der Kraft der Farben in der Tuchfabrik von Esch/Sauer.

Ein Höllenlärm schallt durch die Halle der Tuchfabrik – Leo van Rijen hat den Webstuhl angeschaltet, der selbst das Rauschen der direkt neben dem Museum vorbeilaufenden Sauer übertönt. Das riesige mechanische Ungetüm in der Ausstellung rund um das Weben setzt unablässig seine Arbeit unter dem strengen Blick von van Rijen fort und fügt die Garne zu einem Tuch zusammen. Kein Faden darf reißen – und doch muss genug Spannung da sein, um ein perfektes Tuch herzustellen.

In Esch/Sauer gab es aber schon seit Jahrhunderten eine lange Wollwebertradition an die das Museum eindrücklich erinnert – Dokumente über die Zunft und die Familien, die in dem kargen Landstrich von der Weberei lange in Heimarbeit lebten, bezeugen das ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.