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Tourabschluss in der Kufa: „Rome“ blickt auf zehn Jahre Karriere zurück
Jérôme Reuter ist der Kopf hinter dem Projekt „Rome“, mit dem er erfolgreich durch die Welt tourt.

Tourabschluss in der Kufa: „Rome“ blickt auf zehn Jahre Karriere zurück

Foto: Lex Kleren
Jérôme Reuter ist der Kopf hinter dem Projekt „Rome“, mit dem er erfolgreich durch die Welt tourt.
Kultur 1 03.12.2015

Tourabschluss in der Kufa: „Rome“ blickt auf zehn Jahre Karriere zurück

Kaum ein Luxemburger Musiker war in den letzten zehn Jahren so international in der Rock/Pop/Folk-Szene unterwegs wie Jérôme Reuter mit seinem Projekt „Rome“ – und doch ist er nur Wenigen in Luxemburg ein Begriff.

(dco)  - Kaum ein Luxemburger Musiker war in den letzten zehn Jahren so international in der Rock/Pop/Folk-Szene unterwegs wie Jérôme Reuter mit seinem Projekt „Rome“ – und doch kennen ihn einige Musikfans im Großherzogtum immer noch nicht.

Der Erfolg kam eben nun einmal nicht mit Aufbauarbeit im Großherzogtum, sondern einst beim kleinen, aber feinen schwedischen Nischenlabel „Cold Meat Industry“ mit weltweiter Hörerschaft. Konzerte im Großherzogtum waren selten.

Jenseits von Begriffen wie „post industrial“ oder „dark folk“

Den Abschluss der diesjährigen Welttour von „Rome“ aber spielt Reuter an der Seite von Tom Luciani (Keyboards), Patrick Kleinbauer (Bass) und Laurent Fuchs (Schlagzeug) am kommenden Samstag, dem 5. Dezember, in der Kulturfabrik. Special Guest ist André Mergenthaler. Mit dem verbindet Mastermind Reuter den Mut zum klanglichen Experiment jenseits von musikalischem Einheitsbrei und Radiogedudel, das „Um-die-Ecke-Denken“ und nicht zuletzt die nötige Wellenlänge: „Mit André, der auch für das kommende Album Sounds geliefert hat, gelingt ein sehr akustisch betontes, ruhiges Moment in der Setlist des Abends. Das macht diese Art Rückblick noch abwechslungsreicher“, betont der Gitarrist und Sänger mit der tiefen Stimme.

Es gebe viele „Tags“, die ihre Musik beschreiben würde, so Reuter. Jenseits von Begriffen wie „post industrial“ oder „dark folk“ gibt sich „Rome“ melancholisch und textbetont. Reiner Selbstzweck? „Es geht nicht darum, kauzig unhörbar sein zu wollen – ganz im Gegenteil. Wir werden zwar eher von einem Musikliebhaberpublikum gemocht – aber die Elemente, die wir einfließen lassen, habe eine große Breite“; – was viele ihrer Kenner schätzen.

Auszüge aus zehn Jahren Karriere und ebenso vielen Alben werden zu hören sein – und auch Einblicke in das kommende elfte Studioalbum sind geplant.

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Am Samstag, dem 5. Dezember, ab 20 Uhr in der Esch Kulturfabrik (Türen: 19.30 Uhr), Tickets unter Tel. 47 08 05-1 (17 Euro, Abendk.: 20 Euro).

www.rome.lu