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"The Squid Game", ein Phänomen und eine gefährliche Süße
Kultur 3 11.10.2021
Netflix-Serie aus Südkorea

"The Squid Game", ein Phänomen und eine gefährliche Süße

Netflix-Serie aus Südkorea

"The Squid Game", ein Phänomen und eine gefährliche Süße

AFP
Kultur 3 11.10.2021
Netflix-Serie aus Südkorea

"The Squid Game", ein Phänomen und eine gefährliche Süße

In Schulhöfen hat die neue Netflix-Serie „The Squid Game“ Nachahmer gefunden: Koreanische Kinderspielchen und brutale Bilder.

Die Straßenverkäuferin Jung Jung-soon und ihr Ehemann Lim Chang-joo stellen so genannte Dalgonas her, eine knusprige Süßigkeit, die in der Netflix-Erfolgsserie „Squid Game“ vorkommt – süß, simpel, aber fiktiv tödlich. Straßenverkäufer in Südkorea werden mit der Armut der Nachkriegszeit in Verbindung gebracht. Dieses Paar hat nun dank der Serie auch im wirklichen Leben einen Jackpot geknackt – sie waren Teil des Sets. 

„Squid Game“, ein Spiel, bei dem Verlierer sofort getötet werden, sorgt vielfach  auch für sehr negative Schlagzeilen. Die brutalen Bilder und die körperliche und psychische Gewalt, die in der Serie dargestellt wird, haben auf Kinder keinen guten Einfluss. An einer Schule in Belgien etwa haben Schüler Folgen nachgespielt. Das Lehrpersonal warnt dringlichst davor.

Netflix gibt die Serie ab 16 Jahren frei, nach Angaben des Streamingdienstleisters ist „Squid Game“ die derzeit meistgeschaute Serie in Luxemburg. 

Die Serie hatte in Südkorea auch noch einen unerwarteten Effekt, denn in einer Szene ist eine Telefonnummer zu sehen, die es tatsächlich gibt. Seit die Serie kürzlich online ging, riefen Tausende Menschen bei ihr an, sagte Geschäftsfrau Kim Gil-young koreanischen Medien. Sie alle wollten im Todesspiel mitmachen. Netflix will die Nummer nun pixeln.


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