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Tag der offenen Kirchentüren: Mont-Marie - ein barockes Kleinod im Eischtal
Kultur 12 01.06.2014

Tag der offenen Kirchentüren: Mont-Marie - ein barockes Kleinod im Eischtal

Am Wochenende der offenen Türen in den Gotteshäusern Luxemburgs war diesmal auch Mont-Marie, das kleine Kirchlein gegenüber von Schloss Ansembourg, geöffnet. Viele Besucher nutzten die seltene Gelegenheit, dieses barocke Kleinod mitten im Eischtal, das sich in Privatbesitz befindet, zu besuchen.

(mt) - Am Wochenende der offenen Türen in den Gotteshäusern Luxemburgs war diesmal auch Mont-Marie, das kleine Kirchlein gegenüber von Schloss Ansembourg, geöffnet. Viele Besucher nutzten die seltene Gelegenheit, dieses barocke Kleinod mitten im Eischtal, das sich in Privatbesitz befindet, zu besuchen.

Laut einer mittelalterlichen Legende hatte man auf dem Hügel zwischen Ansembourg und Hollenfels eine Muttergottesstatute in einer Buche aufgefunden, worauf ab dem 16. Jahrhundert eine Wallfahrt zu dieser Buche stattfand.

Marie-Anne Bidart, Tochter des Hüttenbetreibers und Besitzers der Schlossanlagen in Ansembourg Thomas Bidart, errichtete 1678 eine Kapelle auf "Mont Marie", die 1687 bereits erweitert wurde. Errichtet wurde auch ein Pfarrhaus mit einer winzigen Lateinschule, die für minderbedürftigte Kinder der Region gedacht war und von 1688 bis 1844 funktionierte.

Marie-Anne Bidart wurde 1711 in der Kapelle beerdigt. Nach ihrem Tod, im Jahr 1761, wurden die beiden Kirchtürme und der barocke Eingang mit der monumentalen Treppe gebaut.