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Kurzmeldungen Kultur 07.09.2019

Spannung vor Preisvergabe in Venedig

DPA - Bei den Internationalen Filmfestspielen Venedig werden am Samstagabend die Hauptpreise vergeben. Die höchste Auszeichnung ist der Goldene Löwe für den besten Film. Darüber hinaus gibt es Ehrungen für die beste Regie und die besten Schauspieler.

Im Wettbewerb hatten in den vergangenen Tagen 21 Beiträge um die Preise konkurriert. Ein klarer Favorit für den Goldenen Löwen sticht dabei nicht hervor, vielmehr gibt es mehrere Anwärter. 

Dazu zählt „Ema“ des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín, der eine junge, unabhängige Frau in den Mittelpunkt seines Filmes stellt. Möglich wäre auch ein Preis für den Italiener Franco Maresco und seine Mafia-kritische Dokumentation „The Mafia Is No Longer What It Used to be". 

Vielleicht entscheidet sich die Jury mit der argentinischen Filmemacherin Lucrecia Martel als Präsidentin auch für „The Perfect Candidate“, in der die Regisseurin Haifaa Al Mansour von einer Ärztin erzählt, die gegen die von Männern dominierte Gesellschaft aufbegehrt. Spannend wird außerdem, wie die Jury mit Roman Polanski umgehen wird. 

Heute

Kurzmeldungen International Vor 27 Minuten

Bolsonaro bezeichnet Brände im Amazonas-Gebiet als „Lüge“

(dpa) - Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Kritik an der Umweltpolitik Brasiliens und anderer Amazonas-Anrainerstaaten als ungerecht zurückgewiesen. „Diese Geschichte, dass Amazonien in Flammen steht, ist eine Lüge und wir müssen das mit richtigen Zahlen bekämpfen“, sagte Bolsonaro bei einer Videokonferenz mit Präsidenten der Amazonas-Länder am Dienstag.

Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Guyana und Suriname hatten im September in der kolumbianischen Stadt Leticia einen Vertrag unterzeichnet, um angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonas-Gebiet eine gemeinsame Politik des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung der Region zu ergreifen. Hinter der Kritik steckten wirtschaftliche Interessen, auch weil Brasilien eine Agrarmacht sei, sagte Bolsonaro: „Wir wissen gut um die Bedeutung dieser Region für uns alle.“

Die Abholzung oder Brände in der Region seien im Juli im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres um 28 Prozent zurückgegangen, so Bolsonaro. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) nach vorläufigen Daten dagegen eine Steigerung der Abholzung um rund 35 Prozent. 2019 war Bolsonaros erstes Amtsjahr. Er geriet wegen der Brände im Amazonas-Gebiet in die Kritik. Umweltschützer werfen ihm vor, die Brände in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu erschließen.

Kurzmeldungen Lokales Vor 57 Minuten

Ein Verletzter bei Unfall, mehrere kleine Brände

(SC) - Am Dienstagabend ereignete sich gegen 21.30 Uhr in Riesenhof ein Unfall mit einem Fahrzeug, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Einsatzkräfte aus Rambruch waren vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern.

Am Dienstagabend ereigneten sich außerdem drei kleinere Bände, bei denen jedoch niemand verletzt wurde. Gegen 17.20 Uhr stand in der Impasse Emile Didderich in Mondorf Gebüsch in Flammen, gegen 18.50 Uhr brannte in der Rue du Barrage in Baschleiden ein Mülleimer und in der Rue Palgen in Kirchberg war ein kleineres Feuer auf dem Balkon eines Wohngebäudes ausgebrochen.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Unwetter richtet Schäden im Saarland an

(dpa/lrs) - Ein schweres Unwetter mit starken Regenfällen hat am Dienstagnachmittag im Saarland größeren Schaden angerichtet. Es seien Gullideckel hochgedrückt worden, Bäume umgestürzt und Straßen überschwemmt worden, teilte das Lagezentrum in Saarbrücken mit. Kurzzeitig sei in Saarbrücken die Stadtautobahn an der Bismarckbrücke überschwemmt worden. Die Autobahn musste vorübergehend in beide Richtungen gesperrt werden. Bäume seien auf mehrere Fahrzeuge und in ein Wohnhaus gestürzt. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.

Zwischen 16.50 und 18.00 Uhr habe es 34 Einsätze gegeben, so das Lagezentrum. Zunächst sei der Osten des Landes betroffen gewesen, anschließend Saarbrücken.    

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Busunglück in Mexiko: 13 Tote und 24 Verletzte

 (dpa) - Bei einem Busunfall in Mexiko sind 13 Menschen ums Leben gekommen. 24 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Regierung des Bundesstaates Mexiko mitteilte. Der Reisebus war demnach von der südmexikanischen Küstenstadt Acapulco in den westlichen Bundesstaat Jalisco unterwegs, als er in der Nacht zum Dienstag rund 40 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt umkippte. 

Medienberichten zufolge krachte der Bus auf einem kurvenreichen Abschnitt der Fernstraße gegen eine Mauer. Der Fahrer soll demnach bei Regenwetter zu schnell unterwegs gewesen sein. Unter den Toten waren nach offiziellen Angaben drei Kinder.  

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Verkehrsunfälle fordern mehrere Verletzte

Die Rettungskräfte mussten am Dienstag wegen mehrerer Verkehrsunfälle ausrücken: 

  • Am Dienstag sind gegen 11.20 Uhr in Helfent auf der RN 34 zwischen der Autobahnauffahrt und der Industriezone Bourmicht zwei Fahrzeuge kollidiert. Zwei Personen wurden dabei verletzt. 
  • Auf dem CR 215 zwischen Biergerkraiz und Rollingergrund ist gegen 11.45 ein Auto mit einem Baum kollidiert. Eine Person erlitt dabei Blessuren.
  • Gegen 15 Uhr ist ein in Düdelingen in der Route de Luxembourg ein Kleintransporter mit einem Auto kollidiert. Bei dem Aufprall überschlug sich der Transporter. Eine Person wurde verletzt. Der Notart war vor Ort im Einsatz. 
Kurzmeldungen Panorama 11.08.2020

Komiker Fips Asmussen mit 82 Jahren gestorben

(dpa) - Der Komiker Fips Asmussen ist tot. Der gebürtige Hamburger gehörte seit den 70er Jahren zu den bekanntesten Alleinunterhaltern Deutschlands. Er sei bereits am Sonntag gestorben, sagte seine Lebensgefährtin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Asmussen wurde 82 Jahre alt. Seine Witze füllten Bühnenabende, Bücher, Musik-Kassetten, Schallplatten und CDs. Allein 7,5 Millionen Tonträger wurden verkauft. Seine Gags kamen oft rasch zur Pointe, etwa dieser: „Ich hab' heute Morgen in den Spiegel geschaut und gesagt: „Ich kenn' dich nicht, aber ich rasier' dich trotzdem.“ Weil die Sprüche so griffig waren, gingen sie oft in den Volksmund über.

Sein Matrosen-Outfit als Markenzeichen legte Asmussen im Laufe der Jahre ab. Noch im hohen Alter blieben aber der wilde Lockenkopf und sein norddeutscher Akzent seine Markenzeichen.    

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Covid-Kontrollen der Polizei: 3 Verstöße durch Bars und Cafés

(P.S.) Die Polizei führt auch weiterhin täglich rund 25 Covid-Kontrollen durch. Wie bereits in den vergangenen Wochen, ziehen die Sicherheitskräfte nun erneut Bilanz. Dies für die Woche vom 3. bis zum 9. August

Neben vereinzelten gebührenpflichtigen Verwarnungen an Einzelpersonen, weil diese sich nicht an die Corona-Bestimmungen gehalten haben, hat die Polizei auch Verstöße bei Barbetreibern festgestellt. 

Im Zeitraum der Kontrollen verstießen drei Bars und Cafés gegen die geltenden Bestimmungen. Die Beamten erstellten daraufhin Bericht an die zuständigen Behörden. Auf die Betreiber könnte also ein Bußgeld von bis zu 4.000 Euro zukommen.

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Flucht vor Polizei auf E-Tretroller

(P.S.) Zu einer Verfolgungsjagd der etwas anderen Art kam es am Montagabend in Beles. Eine Polizeistreife wollte in der Route d'Esch den Fahrer eines Elektrotretrollers kontrollieren. Als dieser die Beamten bemerkte versuchte er auf seinem Gefährt zu flüchten. 

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd wurde der Fahrer von der Polizei eingeholt und ausgebremst. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Cannabisgeruch fest. Eine Tüte Haschisch wurde sichergestellt und Strafanzeige erstellt.

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Unfallfahrer flüchtet mit plattem Reifen

Am Montag hat ein Fahrer in Foetz versucht, Fahrerflucht zu begehen, nachdem er gegen 18.20 Uhr auf einem Parkplatz in der Rue du Brill zwei Autos angestoßen hatte. Dabei beschädigte er auch den Reifen seines Fahrzeuges, was ihn aber nicht davon abhielt,  einen Fluchtversuch zu wagen. Diese verlief aber alles andere als erfolgreich: Nicht nur stieß der Fahrer gegen einen Baum und überfuhr in einem Kreisverkehr mehrere Verkehrsschilder. In Höhe der Auffahrt A4 in Richtung Luxemburg verlor der Fahrer zudem die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Die Flucht endete schließlich, als das Auto gegen eine Gebäudemauer fuhr. Eine anschließende Alkoholkontrolle war positiv. 

Die Polizei konnte bereits gegen 15 Uhr einen betrunkenen Autofahrer in Remerschen aus dem Verkehr ziehen. Der Polizei zufolge soll er beinahe zwei Unfälle verursacht haben. Der Mann stand unter starkem Alkoholeinfluss und musste seinen Führerschein abgeben. 

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Erhöhte Ozonwerte: Autobahnen auf 90 km/h begrenzt

Am Dienstagvormittag hat die Umweltverwaltung vor erhöhten Ozonwerten gewarnt. Werte zwischen 160 und 180 Mikrogramm pro Kubikmeter werden erwartet, es sei allerdings nicht ausgeschlossen, dass der Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft vor allem im Süden überschritten werde. 

Wegen der steigenden Luftbelastung ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h auf den Autobahnen in Kraft getreten. Entsprechende Hinweise werden auf den Cita-Informationstafeln auf den Autobahnen angezeigt.  

Hohe Ozonwerte können die Leistungsfähigkeit empfindlicher Menschen negativ beeinträchtigen. Sie sollten daher körperliche Anstrengung vermeiden.Unter anderem kann es bei einer erhöhten Ozonbelastung zu Tränenreiz, Schleimhautreizungen sowie Kopfschmerzen kommen.  

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Motorradfahrer stürzt bei Überholmanöver

In Niederkerschen ist am Montagnachmittag ein Motorradfahrer bei einem Überholmanöver leicht verletzt worden. Der Biker wollte ein Auto auf dem Boulevard John F. Kennedy überholen. Das Fahrzeug bog in diesem Moment aber nach links in die Rue Pierre Clément ab, sodass es zu einer Kollision kam und der Motorradfahrer stürzte. Er wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Motorrad war nicht versichert und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. 

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Auto fährt gegen Pfosten

In Rue Jean Wolter in Düdelingen ist Dienstagvormittag ein Auto gegen einen Pfosten gefahren. Dem nationalen Rettungsdienst zufolge wurde eine Person bei dem Unfall verletzt.  

Flüchtlingsboote im Mittelmeer zurückgedrängt

(dpa) - Deutsche Soldaten haben mehrfach beobachtet, wie Boote mit Flüchtlingen im Mittelmeer auf dem Weg in Richtung Griechenland in türkische Gewässer zurückgedrängt werden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurden im Juni drei solcher Vorfälle dokumentiert.

Auf eine Frage des Linke-Abgeordneten Andrej Hunko, der wissen wollte, ob die Besatzungen deutscher Schiffe oder Flugzeuge in der Ägäis beobachtet hätten, dass Geflüchtete von der griechischen Küstenwache oder Schiffen der EU-Grenzschutzagentur Frontex an der Weiterfahrt gehindert oder „in türkische Gewässer abgedrängt wurden“, berichtete die Bundesregierung von einem Vorfall am 19. Juni. Dieser sei vom Einsatzgruppenversorger „Berlin“ aus beobachtet worden.

Die „Berlin“ ist derzeit Führungsschiff der Einsatzgruppe der Standing NATO Maritime Group 2 in der Ägäis. Diese hat den Auftrag, das Seegebiet zu überwachen sowie die Koordinierung mit den Anrainerstaaten, mit Frontex und den regionalen Zentren für Such- und Rettungsdienste zu organisieren. „Die Bundesregierung ist in stetem Kontakt mit der griechischen Regierung und weist dabei auf geltende völkerrechtliche Bestimmungen hin“, teilte die Regierung weiter mit. Zu Berichten in sozialen Medien über einen ähnlichen Vorfall südlich der Insel Lesbos am vergangenen Wochenende hieß es von der griechischen Küstenwache auf Anfrage: „Uns ist nichts bekannt“.

Das Bundesverteidigungsministerium verwies weiter darauf, dass die „Berlin“ am 4. Juni 32 Menschen von einem Schlauchboot aus Seenot gerettet habe. „Die Europäische Union muss sich umgehend zu den nunmehr von der Bundesregierung dokumentierten Vorfällen äußern“, forderte Hunko. Weil die Regierung in Athen die Europäische Menschenrechtskonvention verletze, müssten die Frontex-Missionen in Griechenland abgebrochen werden.

Mehr als 100 Festnahmen nach Plünderungen in Chicago

(dpa) - In der US-Millionenmetropole Chicago ist es zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen. US-Medien berichten von mehreren hundert Menschen, die in der Nacht zum Montag (Ortszeit) in einer bekannten Einkaufsgegend, der sogenannten Magnificent Mile, Schaufensterscheiben demolierten und Waren stahlen. Auf Videos sind auch Auseinandersetzungen mit der Polizei zu sehen. Mehr als 100 Verdächtige seien festgenommen und zwei Menschen angeschossen worden, hieß es. 13 Polizisten seien verletzt worden.

Auslöser war offenbar ein Schusswechsel zwischen einem Verdächtigen und der Polizei. Bürgermeisterin Lori Lightfoot nannte die Ereignisse „schlicht und ergreifend kriminelles Verhalten“. Möglicherweise hätten über soziale Medien geteilte Falschinformationen zu einem angeblich von der Polizei erschossenen 15-Jährigen zu den Unruhen geführt. Die Ausschreitungen treffen Chicago zu einer Zeit, in der die Straftaten in der Metropole im US-Bundesstaat Illinois, die ohnehin eine hohe Kriminalitätsrate hat, deutlich zugenommen haben.

2020 könnte die drittgrößte Stadt der USA die höchste Mordrate seit mehr als 20 Jahren erreichen. Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind viele Menschen in ihrer Existenz bedroht. Dazu kommen die anhaltenden Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner, die auch dort viele Leute bewegen.

Kurzmeldungen Lokales 11.08.2020

Zwei Verletzte bei Unfällen am Montagabend

(SC) - Zwischen Montag und Dienstag ereigneten sich auf Luxemburgs Straßen drei Unfälle, insgesamt zwei Personen wurden verletzt.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 17.20 Uhr auf dem Boulevard JF Kennedy in Niederkerschen. Ein Auto und ein Motorrad waren hier miteinander kollidiert, der Motorradfahrer erlitt Verletzungen. Einsatzkräfte aus Petingen und Käerjeng waren vor Ort.

Eine weitere Person wurde gegen 2.30 Uhr am frühen Dienstagmorgen verletzt, als ein Auto auf der N10 zwischen Schwebsingen und Wintringen vorn der Straße abkam und im Graben landete. Einsatzkräfte aus Remich und Schengen waren zur Stelle.

Eine Kollision zwischen zwei Autos, die sich um kurz nach Mitternacht in der Rue du Chemin de Fer in Differdingen ereignete, verlief jedoch glimpflich. Hier blieb es im Gegensatz zu den beiden anderen Verkehrsunfällen beim Materialschaden.

Am Montagabend ereigneten sich außerdem noch drei Brände. In der Itziger Rue des Champs brannte um kurz nach 19 Uhr ein Feld, während nur wenige Minuten später ein brennendes Waldstück in Rambrouch in der Nähe der Rue du Nord gemeldet wurde. An der Pulvermühle brannte gegen 21 Uhr außerdem eine Hecke.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 10.08.2020

Berichte: Verletzte nach Seilbahn-Unfall in Frankreich

(dpa) - Bei einem Unfall in einer Schienen-Seilbahn im französischen Wallfahrtsort Lourdes sind Medienberichten zufolge mehrere Menschen verletzt worden. Während eines heftigen Gewitters schlug der Blitz am Montagnachmittag auf den Schienen der Bahn ein, wie der Sender France Bleu berichtete. Ein darauf folgender Stromausfall führte zum abrupten Stopp der Kabinen, mehrere Menschen stürzten in einer herabfahrenden Kabine zu Boden.

Dem Sender zufolge erlitten mindestens zwei Menschen schwere Verletzungen, etwa zehn Menschen wurden leicht verletzt. Der Sender France Info berichtete auch von einem verletzten Baby. Die Standseilbahn führt von der Stadt Lourdes im Südwesten des Landes auf den Berg Pic du Jer. Die Bergstation befindet sich auf 889 Metern Höhe.   

EU und USA sprechen über Neuordnung der Datenübermittlung

(dpa) - Die US-Regierung und die EU-Kommission haben Gespräche über eine Neuregelung für die Datenübermittlung über den Atlantik begonnen, nachdem das bisherige „Privacy Shield“ für ungültig erklärt worden war. Man wolle die Aussichten für einen verbesserten „Privacy-Shield“-Rahmen ausloten, der mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vereinbar wäre, teilten der amerikanische Handelsminister Wilbur Ross und EU-Justizkommissar Didier Reynders am Montag mit. Details dazu, wie neue Absprachen zum Datenschutz aussehen könnten, gab es zunächst nicht.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte Mitte Juli den bisherigen Datenschutzschild für ungültig erklärt, da mit Blick auf Zugriffsmöglichkeiten der US-Behörden die Anforderungen nicht gewährleistet seien. Zudem sei der Rechtsschutz für Betroffene unzureichend.

Notlösung

Das „Privacy Shield“ war 2016 binnen weniger Monate ausgearbeitet worden, nachdem der EuGH die Vorgänger-Regelung „Safe Harbor“ mit ähnlicher Begründung kippte. In beiden Fällen waren Beschwerden des österreichischen Juristen und Datenschutzaktivisten Max Schrems der Auslöser.

Zur gängigsten Grundlage für die Übermittlung von Daten aus der EU in Drittstaaten, waren zuletzt allerdings die sogenannten Standardvertragsklauseln geworden, die der EuGH im Juli grundsätzlich für rechtens erklärte. Allerdings haben Betroffene auch hier die Möglichkeit, die Rechtmäßigkeit im konkreten Fall durch die zuständigen Datenschutzbehörden überprüfen zu lassen.   

Kurzmeldungen Lokales 10.08.2020

Hecke gerät in Brand

Am Montag musste der nationale Rettungsdienst zwei kleinere Einsätze bewältigen. 

  • Gegen 14.10 Uhr geriet eine Hecke in der Rue du Herrenberg in Diekirch in Flammen. Die Einsatzkräfte aus Diekirch und Ingeldorf waren vor Ort im Einsatz. 
  • Gegen 15.15 Uhr mussten die Einsatzkräfte in die Avenue Salentiny in Ettelbrück ausrücken. Sie waren wegen eines Rauchgeruchs in einem Haus alarmiert worden. Löscharbeiten waren aber nicht notwendig. 
Kurzmeldungen Lokales 10.08.2020

A1/A64: Vier Kilometer Stau in Richtung Trier

Nach einem Unfall zwischen der Sauertalbrücke und der Raststelle Markusberg (D) staut sich der Verkehr auf der Autobahn ab der einstigen Zollstation Wasserbillig in Richtung Trier. Nach ersten Informationen ist eine Fahrspur durch die Unfallfahrzeuge blockiert.

Kurzmeldungen Lokales 10.08.2020

Ozonkonzentration: Maximal 90 km/h auf den Autobahnen

Wegen der hitzebedingt ansteigenden Ozonkonzentrationen ist die Maximalgeschwindigkeit auf dem luxemburger Autobahnnetz derzeit auf 90 Stundenkilometer herabgesetzt. 

Die CITA-Tafeln zeigen diese an, Übertretungen können geahndet werden.

Kurzmeldungen Lokales 10.08.2020

Alkoholisierte Fahrerin fährt in Graben

(P.S.) Am Sonntagabend kam es gegen 21 Uhr in der Nähe von Lultzhausen zu einem Verkehrsunfall. Eine Frau hatte auf der N27 die Kontrolle über ihren Wagen verloren und war in den Straßengraben gefahren.

Die Autofahrerin blieb unverletzt, war jedoch beim Eintreffen der Polizei leicht verwirrt. Der anschließende Alkoholtest verlief positiv. Zudem wurde die Frau handgreiflich gegenüber den Polizeibeamten. 

Die Unfallverursacherin musste ihren Führerschein abgeben und erhielt ein provisorisches Fahrverbot.

Kurzmeldungen Lokales 10.08.2020

Betrunkener Mann verstößt gegen Covid-Auflagen

Bereits am Freitag mussten Polizisten einen Mann in einer Ausnüchterungszelle unterbringen. Er war Teil einer größeren Gruppe, die sich in der Rue du Fossé in Luxemburg-Stadt aufhielt. Viele waren sichtlich angetrunken, hielten sich nicht an die geltenden Abstandsregeln und trugen auch keinen Mundschutz.

Die Beamten forderten die Personen daraufhin auf, den Hygienevorschriften Folge zu leisten. Eine von ihnen konnte dies allerdings nicht, da sie keine Maske hatte - die Beamten wollten ihm deshalb eine gebührenpflichtige Verwarnung ausstellen.

Dies wollte der Mann allerdings nicht akzeptieren, auch mehrere seiner Begleiter verhielten sich daraufhin auffällig und die Beamten mussten Verstärkung anfordern. Daraufhin beruhigte sich die Situation wieder. 

Jener Mann allerdings, der keine Maske vorweisen konnte, wurde aufgrund seines stark alkoholisierten Zustandes und seines aufbrausenden Verhaltens in eine Ausnüchterungszelle gebracht. Dabei wehrte er sich heftig und musste von den Beamten überwältigt werden.   Während einer Sicherheitsdurchsuchung stellten die Polizisten indes eine geringe Menge an Cannabis sicher.  

Flugzeugabschuss: Schadenersatzzahlung abgelehnt

(dpa) – Nach dem Abschuss einer ukrainische Passagiermaschine mit 176 Toten hat der Chef der iranischen Versicherungsorganisation eine Schadenersatzzahlung abgelehnt. „Diese Maschine ist von ukrainischen und europäischen Firmen versichert und daher müssen die auch die Schadenersatzzahlung übernehmen“, sagte Gholam-Resa Soleimani am Montag. Iranische Versicherungsfirmen hätten mit der Sache nichts zu tun, so Soleimani nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Die ukrainische Boeing-Maschine war am 8. Januar irrtümlich kurz nach dem Start in Teheran von der iranischen Luftabwehr abgeschossen worden. Alle 176 Menschen an Bord wurden getötet. Die iranische Führung gab den Abschuss erst mit Verzögerung zu, was zu wütenden Protesten im Land führte. Unter den toten Passagieren waren Kanadier, Ukrainer, Afghanen, Briten, Schweden und Iraner mit Aufenthaltsrecht in Schweden. Die iranische Luftfahrtbehörde hat Mitte Juli in ihrem Abschlussbericht von einem „menschlichen Fehler“ gesprochen. 

Das iranische Außenministerium hatte sich letzten Monat grundsätzlich zu einer Schadenersatzzahlung an die Ukraine bereiterklärt. Das Ministerium räumte jedoch ein, dass es diverse technische und juristische Aspekte in dem Fall gebe, die noch untersucht und besprochen werden müssten. Die Flugschreiber hatte der Iran Frankreich zum Auslesen übergeben und die französische Luftsicherheitsbehörde BEA habe im Juli mit der Auswertung begonnen.

Human Rights Watch: Staaten wollen Regeln für Killer-Roboter

(dpa) - Eine wachsende Zahl von Staaten spricht sich für eine Regulierung von sich selbst steuernden Waffensystemen aus. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, die am Montag veröffentlicht wurde. Anlass war ein nun verschobenes Treffen von Abrüstungsexperten in Genf, die einen möglichen Vertrag zu den auch als Killer-Roboter bezeichneten autonomen Waffen ausloten. Human Rights Watch führt eine Kampagne für das Verbot von Waffen, die Ziele ohne menschliches Zutun auswählen und angreifen können.

Der Bericht listet rund 100 Staaten auf, deren Vertreter sich in den vergangenen sieben Jahren zu Killer-Robotern geäußert haben. So haben sich einerseits etwa 30 Länder für ein klares Verbot von Waffen ohne menschliche Steuerung ausgesprochen. Vor allem Staaten, die in die Entwicklung autonomer Waffen investieren - darunter die USA, Russland, Südkorea, Israel und Australien - sind dagegen.

Zahlreiche andere Staaten haben sich besorgt über die Risiken autonomer Waffen ausgesprochen, viele von ihnen befürworten zumindest ein Regelwerk. 

Libanon: Auch Finanzminister gibt Amt auf

(dpa) - Nach der verheerenden Explosion in Beirut und gewaltsamen Protesten geht die Rücktrittswelle in der libanesischen Regierung weiter. Mit Finanzminister Ghasi Wasni legte seit dem Wochenende das vierte Mitglied des Kabinetts sein Amt nieder, wie regierungsnahe Kreise am Montag bestätigten. Damit wächst der Druck auf die Regierung von Ministerpräsident Hassan Diab, geschlossen aufzugeben.

Zuvor waren bereits am Sonntag Informationsministerin Manal Abdel Samad und Umweltminister Damianos Kattar sowie am Montag Justizministerin Marie-Claude Nadschm zurückgetreten. Sollten drei weitere Minister aufgeben, wäre die Regierung aufgelöst. Diab wollte dem Kabinett in einer Sitzung am Montag eine vorgezogene Neuwahl vorschlagen, um einen Weg aus der politischen Krise zu bahnen.

Viele Libanesen machen die Regierung für die Explosion im Beiruter Hafen mit mindestens 160 Toten und mehr als 6.000 Verletzten verantwortlich. Am Wochenende schlugen Demonstrationen im Zentrum der Stadt gegen die politische Elite in Chaos und Gewalt um.

Sean Connery zum besten Bond-Darsteller gewählt

(dpa) - Der schottische Schauspieler Sean Connery (89) ist von britischen Lesern der Film- und Fernsehzeitschrift „Radio Times“ zum besten James-Bond-Darsteller aller Zeiten gewählt worden. An der Umfrage, die wie ein Turnier mit mehreren Runden konzipiert war, hatten 14.000 Menschen teilgenommen. Am Montag wurde das Ergebnis bekannt gegeben.

In der ersten Runde setzte sich Connery („Goldfinger“) knapp gegen den Engländer und aktuellen 007 Daniel Craig („Skyfall“) durch. Lässig hingegen schaffte es der gebürtige Ire Pierce Brosnan („GoldenEye“) in die zweite Runde gegen den Australier George Lazenby („Im Geheimdienst Ihrer Majestät“). Der 2017 verstorbene Engländer Roger Moore („Octopussy“), der die Rolle siebenmal gespielt hatte, flog überraschend gegen den in Wales geborenen Timothy Dalton („Der Hauch des Todes“) raus.

Im Finale setzte sich Connery dann mit 44 Prozent der Stimmen gegen Dalton (32 Prozent) und Brosnan (23 Prozent) durch. Der Chefredakteur der „Radio Times“ sagte zu dem Ergebnis: „Connery hat es wieder einmal bewiesen, er ist der Bond mit dem Midas-Touch.“ Eine Anspielung auf eine Zeile aus dem Titelsong des Bond-Films „Goldfinger“. Der legendäre König Midas soll alles zu Gold gemacht haben, was er berührte.

Kurzmeldungen Panorama 10.08.2020

Schottland: Mann findet Schatz mit Metall-Detektor

(dpa) - Ein Schatzsucher hat in Schottland mit Hilfe eines Metall-Detektors Gegenstände aus der Bronzezeit entdeckt, darunter ein Schwert und Pferdegeschirr. Experten stuften die etwa 3.000 Jahre alten Fundstücke als „national bedeutsam“ ein. Sie lagen etwa einen halben Meter tief im Boden nahe der Kleinstadt Peebles.

„Von Anfang an habe ich gedacht, das könnte etwas Spektakuläres sein“, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Montag den 44-jährigen Mariusz Stepien. Er hatte Ende Juni gemeinsam mit Freunden ein Feld untersucht und war auf den kostbaren Fund gestoßen, den Archäologen dann eingehend untersuchten. Sie entdeckten auch Schnallen, Ringe, Wagenräder und andere Gegenstände.

Der Schatz wurde - in einem riesigen Block Erde - in ein Museum nach Edinburgh gebracht. „Das war eine großartige Gelegenheit für uns, nicht nur Bronze-Artefakte zu bergen, sondern auch organisches Material“, sagte ein Experte des Museums. Der Entdecker habe die Bedeutung des Fundes schnell erkannt und sehr gut reagiert. Britischen Medien zufolge machten Schatzsucher in den vergangenen Monaten vermehrt Funde, weil viele in der Corona-Krise mehr Zeit hätten.

Auch Kinder seien zunehmend von dem Hobby begeistert. Ein Zehnjähriger aus Nordirland, der einen Metall-Detektor zum Geburtstag bekam, entdeckte laut einem BBC-Bericht vom Sonntag gleich am ersten Tag ein Schwert nahe seines Elternhauses. Das Fundstück des Glückspilzes soll etwa 300 Jahre alt sein.

Vier Männer vor holländischer Küste ertrunken

(dpa) - An der holländischen Nordseeküste sind am Sonntag vier Männer ertrunken. Sie waren am Sonntag aus der See gerettet worden und trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben, wie die Rettungskräfte am Montag in Den Haag mitteilten. Bei tropischen Temperaturen herrschte eine gefährliche Strömung und viel Wind. Die Kombination habe für eine „sehr verräterische See“ gesorgt, heißt es in der Bilanz der Rettungsbrigade. Die gefährliche Strömung und Landwind halten an. Badegäste sollten nur bis zu den Knien ins Wasser gehen.

Am Strand von Den Haag waren zwei Männer im Alter von 24 und 28 Jahren ums Leben gekommen. Zwei andere Männer, deren Alter mit etwa 50 und Ende 20 angegeben worden war, ertranken in Wijk aan Zee beziehungsweise Zandvoort.

Nach der Bilanz der Rettungsbrigade mussten am Sonntag rund 270 Personen aus dem Wasser gerettet werden, nachdem sie in Not geraten waren. Bei 59 musste Erste Hilfe geleistet werden. Entlang der Küste von Nordholland bis südlich von Den Haag war ein Schwimmverbot verhängt worden. Trotz des Windes waren nach Angaben der Rettungsbrigade Badegäste mit Luftmatratzen oder anderen aufblasbaren Objekten ins Wasser gegangen. Zahlreiche Badegäste hätten auch Warnungen und Schwimmverbote ignoriert. Durch die übervollen Strände war der Einsatz der Rettungskräfte behindert worden.

Kurzmeldungen Lokales 10.08.2020

Polizei zieht betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr

Gegen vier Autofahrer hat die Polizei am Sonntag Strafanzeige gestattet, weil sie zu viel Alkohol getrunken hatten. So verursachte einer der Fahrer am Nachmittag in Remich einen Unfall. Nicht nur war sein Alkoholtest positiv, gegen ihn bestand bereits ein Fahrverbot. Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet und sein Wagen beschlagnahmt.

Ein weiterer Fahrer wurde gegen 22 Uhr in Ingeldorf von Polizisten kontrolliert. Er wies einen zu hohen Alkoholspiegel auf. Auch gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet. Wie die Polizei weiter meldet, wurden zwischen 23 Uhr und Mitternacht zwei weitere Führerscheine infolge positiver Alkoholtests eingezogen. 

Panama: Flut reißt Haus mit sich, elfköpfige Familie tot

(dpa) - Elf Mitglieder einer Familie sind bei einer Überschwemmung in Panama ums Leben gekommen. Die Fluten des nach starkem Regen übergetretenen Flusses Bejuco rissen am Sonntag ihr Haus im karibischen Küstenort Calovébora mit sich, wie die Zivilschutzbehörde des mittelamerikanischen Landes mitteilte. 

Unter den Opfern waren demnach neun Minderjährige. Es werde nach weiteren Betroffenen gesucht - zunächst war von 13 Vermissten, die im Schlaf von den Fluten überrascht worden seien, die Rede gewesen. Staatspräsident Laurentino Cortizo drückte auf Twitter sein Beileid aus.

Schießerei bei Straßenfest in Washington: Ein Toter

(dpa) - Bei einem Straßenfest in der US-Hauptstadt Washington ist es zu einer Schießerei gekommen, bei der ein 17-Jähriger getötet und 20 weitere Personen verletzt wurden. Eine Polizistin, die zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst war, wurde lebensgefährlich verletzt, wie Polizeichef Peter Newsham am Sonntag vor Journalisten erklärte. Es habe nach bisherigen Erkenntnissen drei Schützen gegeben. Örtliche Medien berichteten, dass auch aus einer halbautomatischen Waffe gefeuert worden sei.

Es blieb zunächst unklar, was genau bei dem Straßenfest in einem Wohngebiet im Südosten der Stadt passiert war und wieso am Sonntagmorgen Schüsse gefallen waren. Bürgermeisterin Muriel Bowser sagte vor Journalisten, es habe bei dem Event offenbar Hunderte Teilnehmer gegeben, was einen Verstoß gegen die Corona-Auflagen der Stadt darstelle. Zudem sei das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten, fügte Bowser hinzu.

Der „Washington Post“ zufolge gab es in der Hauptstadt in diesem Jahr bereits mindestens 115 Fälle von Mord oder Totschlag. Ende Juli hatte ein Zwischenfall für Aufsehen gesorgt, bei dem im Nordosten der Stadt neun Menschen am helllichten Tag an einer belebten Straße angeschossen worden waren. Eine Person erlag ihren Wunden.