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Sir John Soane: Wahnsinn mit Methode

  • Drei Tage lang Society-Party
  • Weder an Mitteln noch Geld gespart
  • Vom Zirkusartisten zum Archäologen
  • Ein 2000 Pfund teures Schäppchen
  • Eine Reise durch die Unterwelt
  • Wunderkammer mit Mille-Feuille-Wänden
  • Drei Tage lang Society-Party 1/6
  • Weder an Mitteln noch Geld gespart 2/6
  • Vom Zirkusartisten zum Archäologen 3/6
  • Ein 2000 Pfund teures Schäppchen 4/6
  • Eine Reise durch die Unterwelt 5/6
  • Wunderkammer mit Mille-Feuille-Wänden 6/6

Sir John Soane: Wahnsinn mit Methode

Sir John Soane: Wahnsinn mit Methode

Sir John Soane: Wahnsinn mit Methode


von Vesna ANDONOVIC/ 26.06.2020

Sir John Soane's Museum/Gareth Gradner
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Wie ein altägyptischer Sarkophag den Londoner Architekten John Soane unsterblich machte

Es ist eines, wenn nicht gar das fantastischste Museum der Welt: das Sir John Soane's Museum in London. Und in seinem Wirrwarr von Kammern, die eine über 40 000 Stück große Sammlung wahren, verbirgt sich ein ganz besonders Exponat, das aus dem fernen Ägypten hierher geschafft wurde - der Sarkophag Sethos I., dem Vater des mächtigen Ramses II., der der Architekten, der ihm eine neue Grabkammer in London herrichtete unsterblich machen sollte.

Es ist das Society-Event schlechthin – kein Wunder also, dass die Party in der britischen Hauptstadt ganze drei Abende lang dauert. Und jeder einzelne der Gäste, der eine der 890 heiß begehrten Einladungen bekommen hat, darf sich zu den privilegierten „happy few“ zählen. 

Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet nämlich alle auf 13 Lincoln’s Inn Fields in London: der Blick ins Jenseits.

Aus der Geborgenheit des Diesseits und bestens versorgt mit allmöglichen irdischen Freuden – literweise Brandy, Ale- und Porter-Bier, sechs Pfund Tee, 31 Pfund Zucker und Kuchen von Robinson and Todd’s lässt sich die feine Gesellschaft munden – dürfen Besucher am 23 ...

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