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Singin' in the Rain-Regisseur Stanley Donen ist tot
Kultur 24.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Singin' in the Rain-Regisseur Stanley Donen ist tot

Stanley Donen im Jahr 1984 auf dem Internationalen Film Festival in Cannes.

Singin' in the Rain-Regisseur Stanley Donen ist tot

Stanley Donen im Jahr 1984 auf dem Internationalen Film Festival in Cannes.
Foto: AFP
Kultur 24.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Singin' in the Rain-Regisseur Stanley Donen ist tot

Wie erst am Sonntag bekannt wurde, ist der US-Regisseur Stanley Donen am Donnerstag in New York verstorben. Er war bekannt für Filme wie "Singin' in the Rain" oder "Charade".

(dpa) - Der durch Filmmusicals wie "Singin' in the Rain“ und "Funny Face" bekannte US-Regisseur Stanley Donen ist tot. Wie sein Sohn Mark Donen am Samstag laut „New York Times“ mitteilte, starb der Filmemacher und Choreograph bereits am Donnerstag in New York. Donen wurde 94 Jahre alt. Er war einer der letzten Vertreter von Hollywoods goldener Ära. In den 1940er und 1950er Jahren arbeitete er mit Stars wie Fred Astaire, Gene Kelly, Cary Grant und Audrey Hepburn.

Auf dem Filmfestival in Venedig erhält Stanley Donen 2004 den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk.
Auf dem Filmfestival in Venedig erhält Stanley Donen 2004 den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk.
Foto: AFP

Als Tänzer war Donen schon als Jugendlicher an den New Yorker Broadway gekommen, wo er 1941 erstmals mit Gene Kelly auf der Bühne stand. Zusammen inszenierten sie das Filmmusical "On the Town", mit Kelly und Frank Sinatra in den Hauptrollen. Es folgte der Musical-Hit "Singin’ in the Rain" mit Kelly und Debbie Reynolds.

Kein Oscar trotz großem Erfolg

Donen feierte weitere Erfolge mit dem Musical "Funny Face" mit Audrey Hepburn und Fred Astaire und der Komödie "Indiskret", in der Ingrid Bergman und Cary Grant die Hauptrollen spielten. Für die Thriller-Komödie "Charade" holte er erneut Hepburn und Grant vor die Kamera, für "Arabeske" Sophia Loren und Gregory Peck.

Donen wurde nie für einen Oscar nominiert, doch die Filmakademie überreichte ihm schließlich 1998 eine Trophäe für sein Lebenswerk. Auch beim Filmfestival in Venedig erhielt er 2004 diese Auszeichnung.


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