Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Sieben Konventionen für mehr Sicherheit
Kultur 08.07.2019

Sieben Konventionen für mehr Sicherheit

Kulturministerin Sam Tanson (4.v.r.) unterzeichnete gestern sieben Konventionen, die Kulturschaffenden das Leben erleichtern sollen.

Sieben Konventionen für mehr Sicherheit

Kulturministerin Sam Tanson (4.v.r.) unterzeichnete gestern sieben Konventionen, die Kulturschaffenden das Leben erleichtern sollen.
Foto: Chris Karaba
Kultur 08.07.2019

Sieben Konventionen für mehr Sicherheit

Sophia SCHÜLKE
Sophia SCHÜLKE
Mehr Sicherheit und mehr Zeit für Kreationen: Ministerin Sam Tanson hat an diesem Montag sieben Konventionen mit Föderationen und professionellen Vereinen der Kulturszene unterzeichnet. Dadurch sollen die Künstler die Möglichkeit erhalten, sich mehr zu professionalisieren.

Das Kulturministerium hat gestern neue Konventionen mit professionellen Vereinen und Föderationen aus dem Kultursektor unterschrieben. „Wir reden viel von der Professionalisierung der Kultur, aber dafür brauchen sie auch die Strukturen, um sich entsprechend aufstellen zu können“, erklärte Kulturministerin Sam Tanson.

Konventionen wurden daher mit insgesamt sieben Partnern unterzeichnet: Für den Schauspielerverband Actors.lu war Luc Schiltz zugegen, für die Theaterschaffenden der Association luxembourgeoise des professionnels du spectacle vivant (ASPRO) erschien Nora Koenig, die Unterschrift der Bildhauervereinigung Association des artistes plasticiens du Luxembourg (AAPL) leistete Trixi Weis, die für die Theaterföderation Fédération luxembourgeoise des arts de la scène (FLAS) kam von Andrea Primm, Roby Steinmetzer unterzeichnete für den Autoren- und Komponistenverband Fédération luxembourgeoise des auteurs et compositeurs (FLAC), Ian De Toffoli für die Lëtzebuerger Bicherediteuren und Carl Adalsteinsson für die regionalen Kulturhäuser unter dem Schirm des Réseau luxembourgeois des centres culturels régionaux décentralisés. 

Geld für juristische Hilfe

Die finanzielle Unterstützung des Staates beträgt dabei jeweils 25.000 Euro jährlich. Eine Ausnahme stellt die FLAS mit einem höheren Zuschuss dar, da deren Konvention bereits seit längerer Zeit unter einem anderen Statut besteht.


Die "Assises culturelles" 2018 lockten zahlreiche Kulturschaffende ins hauptstädtische Musikkonservatorium. ,
KEP 0.1: Die Reaktionen
Erste Einschätzungen der Betroffenen selbst - nach den "Assises culturelles" 2018.

„Wir können jetzt tiefgründiger arbeiten, etwa juristische Hilfe beim Aushandeln von Verträgen einholen“, erklärte Schiltz für actors.lu, während Koenig stellvertretend für die ASPRO anmerkte: „Durch die Konvention können wir uns jemanden für die Sekretariatsgeschäfte leisten, bisher haben das vier bis fünf Personen ehrenamtlich erledigt“.

Die Unterzeichnung der Konventionen ist ein Bestandteil zur Umsetzung des Kulturentwicklungsplan KEP 1.0.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

"Engagierter Künstler und guter Mensch"
Reaktionen zum unerwarteten Tod von Pol Cruchten: Filmschaffende und alte Weggefährte zeigen sich fassungslos und würdigen Cruchtens wichtigen Beitrag zum Luxemburger Kino.
Arts Council: Comité de Pilotage steht
Rund 20 Vertreter aus der Kulturszene und dem Kulturministerium sind dazu eingeladen, das Comité de pilotage zu bilden, das den neuen "Arts Council" näher definieren soll.
Jo Kox, hier bei den Assises Culturelles 2018, steht dem neuen Komitee vor.
„Die Kultur ist für mich eine Herzensangelegenheit“
Sam Tanson besetzt einen Posten, für den sie – wie sie selbst sagt – während der Koalitionsverhandlungen alle rund um den Tisch „genervt“ hat. Sie ist die neue Kulturministerin. Wie sie ihre Arbeit ausführen will, erklärt sie wort.lu.
Kultur, Politik, Ministerposten, Sam Tanson, Minister, Kunst, Art  photo Anouk Antony
Die Großbaustelle
„Der Künstler darf kein Hund sein, der bettelt, um vom eigenen Fleisch zu zehren.“
Assises Culturelles 2018, Guy Arend, Jo Kox, Danielle Igniti, Ralph Waltmana, Foto Lex Kleren