Großherzogin Maria Anna zusammen mit Großherzog Wilhelm IV. bei einer Bootsfahrt im Jahr 1893. Sie rudert, er steuert – ein leicht verzerrtes Bild der Realität. Als Wilhelm IV. krank wurde, hat Maria Anna die Geschicke des Herrscherhauses Luxemburg gesteuert.
Sie hat die Dynastie näher zum Volk gebracht
Sie ist die erste starke Frau der Luxemburger Dynastie, die Modernität in eine Familie bringt, die ganz auf Tradition setzt. Vor 125 Jahren hat die portugiesische Infantin Maria Anna von Braganza Prinz Wilhelm von Nassau geheiratet. Das Museum am Fischmarkt erinnert an sie.
Maria Anna von Braganza ist von der Geschichtsschreibung etwas vergessen worden, obwohl sie eine außergewöhnliche Rolle in der Luxemburger Dynastie eingenommen hat. Das nationale Museum für Geschichte und Kunst erinnert noch bis zum 23. September in einer kleinen Ausstellung an diese „grande Dame“ – eine historische Rückblende und zugleich eine Hommage an die portugiesische Königstochter, die vor 125 Jahren den Prinzen Wilhelm von Nassau-Weilburg geheiratet hat.
Dieses Ehebündnis zwischen einer Katholikin und einem Protestanten ist in vielfacher Hinsicht entscheidend für die Luxemburger Dynastie ...
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