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Serien-Highlights für das erste Halbjahr 2017: Das kommt doch alles noch
Kultur 11 4 Min. 30.04.2017

Serien-Highlights für das erste Halbjahr 2017: Das kommt doch alles noch

Vereint am Eisernen Thron: Cersei Lannister (l.) regiert und hat ihren Bruder wieder an ihrer Seite. So viel 
verraten die ersten Fotos aus der neuen Staffel „Game of Thrones“.

Serien-Highlights für das erste Halbjahr 2017: Das kommt doch alles noch

Vereint am Eisernen Thron: Cersei Lannister (l.) regiert und hat ihren Bruder wieder an ihrer Seite. So viel 
verraten die ersten Fotos aus der neuen Staffel „Game of Thrones“.
Foto: HBO
Kultur 11 4 Min. 30.04.2017

Serien-Highlights für das erste Halbjahr 2017: Das kommt doch alles noch

Daniel CONRAD
Daniel CONRAD
Mit den Hitserien aus dem Winter ist das Ende der Fahnenstange für 2017 längst noch nicht erreicht: Nicht nur die „Game of Thrones“-Fans dürfen sich auf neue Abenteuer der (noch lebenden) Helden freuen – auch das „Twin Peaks“-Universum soll noch in diesem Jahr um eine weitere Staffel wachsen.

Von Daniel Conrad

Mit den Hitserien aus dem Winter ist das Ende der Fahnenstange für 2017 längst noch nicht erreicht: Nicht nur die „Game of Thrones“-Fans dürfen sich auf neue Abenteuer der (noch lebenden) Helden freuen – auch das „Twin Peaks“-Universum soll noch in diesem Jahr um eine weitere Staffel wachsen.

Was wird passieren, wenn Daenerys in ihre Heimat zurückkehrt – umgeben von einer beeindruckend riesigen Armee und ihren Drachen, wenn Cersei den eisernen Thron übernimmt und der viel beschworene „Winter“ dann nach sechs Staffeln wirklich Einzug hält: Das Phänomen „Game of Thrones“ geht weiter und verspricht wieder ein Highlight zu werden. HBO hat den Beginn von Staffel sieben für den 16. Juli bekannt gegeben – wenn das nicht wieder die Bilanz für die illegalen Downloads in die Höhe treiben wird. Doch bis dahin ist es noch gefühlt sehr lange.

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Da braucht es gute Serien zur Überbrückung: Mit völlig neuen Verlängerungen von „Twin Peaks“ (ab 21. Mai im amerikanischen Sender Showtime – David Lynch ist zum Glück bei Drehbuch und Regie immer noch wirklich involviert) und „Prison Break“ (Fox, schon angelaufen) dürfte schon bei einigen Vorfreude aufkommen. Es wird nicht lange dauern, bis die neuen Staffeln auch auf den Streaming-Plattformen verfügbar sein werden.

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Experimentierfeld Spartensender

Neben dem Aufwärmen von nostalgischen Gefühlen schlagen sich die Programmmacher sonst nur so die Inhalte um die Ohren. Allein bis zum Frühsommer ist noch ordentlich was los. Seitdem die Serien-Euphorie insbesondere in den USA die großen Produzenten der Fernsehsender und Streamingdiensten gepackt hat, starten fast allwöchentlich neue, folgenreiche Geschichten.

Der Markt hat die alten und neuen Produzenten dazu gebracht, stärker gemeinsame Produkte zu entwickeln und voranzutreiben – und das fördert auch manches Experiment. Einige angekündigte Starts versprechen jetzt schon viel: Da wäre „American Gods“ (Ab 1. Mai auf Netflix). Showrunner bei der Fantasyserie ist Bryan Fuller, der unter anderem hinter der Entwicklung von „Hannibal“ mit Mads Mikkelsen als kannibalischer Dr. Lecter steckt.

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Fuller darf diesmal aus dem Universum von Autor und Fantasy-Szenegröße Neil Gaiman schöpfen und lässt allerlei mytische Götter im modernen Gewand und Menschen als ihre Helfershelfer aufeinanderprallen. Die Bilder sind beeindruckend. Ebenso wie die der zweiten Staffel von der international Aufsehen erregenden Serie „Sense8“ – Netflix-Start ist der 5. Mai.

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Amazon Video dringt derweil den feministischen Roman „I love Dick“ von Chris Kraus als Serienadaption heraus. Das angebetete Mannsbild der Serie ist niemand anders als Kevin Bacon, der als „Dick“ die Beziehung eines Paares auf den Kopf stellt. Ab dem 12. Mai ist die Dramedy in der englischsprachigen Originalversion und weltweit im Streaming-Dienst verfügbar.

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Jenseits von Netflix und Amazon Video gibt es aber auch mehr zu entdecken: Arte hat sich genauer im europäischen Serienschaffen der letzten Jahre umgeschaut und sorgt dafür, Serienschätze zu bergen: So startet am 11. Mai die italienische Serie „Non uccidere“ in der Synchronfassung.

Und wer sich die Trailer von „Die Toten von Turin“, so der deutsche Titel, schon einmal anschaut, kann sich der herrlich ausgespielten eleganten Düsternis, die die Krimiserie aus dem Jahr 2015 verströmt, nicht entziehen. Im Zentrum steht die Turiner Ermittlerin Valeria Ferro, die einerseits eine besondere Akribie und Unbeirrbarkeit an den Tag legt und andererseits den eigenen inneren Dämonen nur schwer Einhalt gebieten kann.

One, der ehemalige Spartenkanal „EinsFestival“ der ARD, wird ähnlich wie ZDFneo zum Experimentierfeld für Serien. Hier haben Formate eine Chance, die sonst aus dem Blick geraten sind: die britische Comedy-Sitcom „The Job Lot“ zum Beispiel – ein herrlicher Spaß um die Tristesse in einem britischen Jobcenter – ist dort gerade gestartet.

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Und „Sensitive Skin“ mit „Sex and the City“-Star Kim Catrell als Hauptdarstellerin läuft dort ab morgen an. Catrells Figur steckt mitten in der Midlife-Crisis – der schwarze Humor dieser ursprünglich für HBO Kanada produzierten Serie macht beim Zuschauen richtig Spaß.

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Und wo das Experimentierfeld schon angesprochen war: Auf ZDFneo soll noch in diesem Frühsommer „Blaumacher“ eine Chance erhalten. Darin „trifft der Mittvierziger Frank Sporbert auf die 19-jährige Sascha Decker. Eigentlich sollten der erfolgreiche Mittelständler und Familienvater und die Tochter wohlhabender Eltern alles haben, um glücklich zu sein. Doch beide fühlen sich nicht wahrgenommen von ihrem Umfeld, suchen nach dem Sinn ihres Lebens und steigen aus – jeder auf seine Weise“, so der ZDF-Pressetext zur neu produzierten Serie.

Frankreich hat doch sicher auch noch was zu bieten? Sicher! Canal+ zeigt gerade die neue Staffel von „Versailles“; da lohnt sich in jedem Fall noch einmal ein Blick – allein schon der opulenten Aufmachung wegen.

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Etwas Zukunftsmusik

Noch nicht genug? Um die Zukunft des Trends brauchen sich die Fans keine Sorgen zu machen. Amazon Video hat gerade einige Testpiloten für Serien in den Wettbewerb gestellt; die Zuschauer dürfen abstimmen.

Darunter findet sich „Oasis“, ein Science-Fiction-Abenteuer, dessen Storylinien aus dem Roman des Niederländers Michel Faber wirklich vielversprechend sind – und in dem Genre passiert bisher eigentlich zu wenig. Die Geschichte dreht sich um die Besiedlermannschaft eines erdähnlichen Planeten und einen Priester (gespielt von Richard Madden, bekannt aus seiner „Game of Thrones“-Rolle als Robb Stark) der den dunklen Geheimnissen der Gruppe und des Planeten auf die Spur kommen will.

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Apropos Science-Fiction: Gedulden müssen sich erneut die Fans des Star Trek-Universums. Nach dem erfolgreichen Reboot im Kino, wollte der produzierende US-Sender CBS mit „Star Trek Discovery“ einen neuen Versuch für eine Serie in der Nachfolge der Heldengeschichten um die Kommandeure Kirk, Picard, Sisko und Janeway starten. Netflix hat sich die weltweite Ausstrahlung schon gesichert – doch wird der offizielle Start regelmäßig verschoben. Letzter Stand: es könnte gar 2018 werden, bis die Serie zu sehen ist.

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