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Sergey Khachatryan zu Gast in der Philharmonie: „Karriere, Konzerte, Kampfgeist“
Sergey Khachatryan bei einer Probe mit dem OPL in der Philharmonie.

Sergey Khachatryan zu Gast in der Philharmonie: „Karriere, Konzerte, Kampfgeist“

(Foto: James Chan-A-Sue)
Sergey Khachatryan bei einer Probe mit dem OPL in der Philharmonie.
Kultur 11.12.2014

Sergey Khachatryan zu Gast in der Philharmonie: „Karriere, Konzerte, Kampfgeist“

Er gehört zu den talentiertesten Musikern seiner Generation: Sergey Khachatryan. Am Freitag wird der armenische Solist sich in Luxemburg dem ersten Violinkonzert von Schostakowitsch widmen.

(thi) - Er gehört zu den talentiertesten Musikern seiner Generation: Sergey Khachatryan gab sein erstes Konzert mit neun Jahren und tritt seit seiner Jugend an der Seite der größten Orchester und Dirigenten auf. Heute Abend wird der armenische Solist sich dem ersten Violinkonzert von Schostakowitsch widmen. Eine Werkauswahl, die wohl nicht dem Zufall überlassen wurde. Im „Luxemburger Wort“-Interview spricht Sergey Khachatryan über seine Leidenschaft für die Musik und für Rennwagen.

Sergey Khachatryan, Sie spielen das erste der beiden Violinkonzerte von Schostakowitsch. Warum diese Auswahl?

Ich habe es 2005 entdeckt. Es gehört zu meinen Lieblingswerken, ähnlich wie Beethovens Konzert. Die Tragik und Dramatik dieser Partitur haben mich zutiefst berührt. Was für Schostakowitsch eher unüblich ist, kommen hier seine Persönlichkeit und seine seelischen Leiden zum Ausdruck. Dieses Werk ist eine geniale Widerspiegelung seiner Zeit.

Sie sind Preisträger zahlreicher renommierter Wettbewerbe. Sind diese ein Must für eine erfolgreiche Karriere oder nur einzelne Stufen in Ihrer künstlerischen Entfaltung?

Musikwettbewerbe können für Musiker auch psychisch zerstörerisch sein, wenn sie den nötigen starken 
Charakter nicht besitzen. Für mich waren diese Wettbewerbe dank eines starken Kampfgeists noch 
nie ein Problem gewesen; es hat mich noch immer gereizt, zeigen zu können, was ich kann. Für 
einen Solisten ist es nicht immer einfach, seinen Weg am Anfang 
zu finden. Mit den Wettbewerben habe ich meinen gefunden. Es gibt auch andere Wege, um Erfolg in seiner Musikerkarriere zu haben.

Das vollständige Interview mit Sergey Khachatryan ist in der Freitagausgabe (12. Dezember, Seite 23)  des "Luxemburger Wort" zu lesen.

Konzert mit dem Orchestre philharmonique du Luxembourg, Jiri Belohlávek (Leitung) und Sergey Khachatryan (Violine) am Freitagabend  um 20 Uhr in der Philharmonie. Tickets über Tel. 26 32 26 32

www.philharmonie.lu


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