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Senf, Steine und Studenten
Bewegte Vergangenheit: Die Transmissionsriemen laufen, Mühlsteine drehen sich, die gesamte Anlage wird vom Wasser der Alzette angetrieben. In der ehemaligen Senffabrik in der Mohrfelsmühle im Pfaffenthal mit ihren knarzenden Holzböden wird altes Handwerk lebendig.

Senf, Steine und Studenten

Foto: Gerry Huberty
Bewegte Vergangenheit: Die Transmissionsriemen laufen, Mühlsteine drehen sich, die gesamte Anlage wird vom Wasser der Alzette angetrieben. In der ehemaligen Senffabrik in der Mohrfelsmühle im Pfaffenthal mit ihren knarzenden Holzböden wird altes Handwerk lebendig.
Kultur 3 Min. 28.08.2018

Senf, Steine und Studenten

Sarah ROCK
Sarah ROCK
Dass ein altes Gebäude samt Innenleben aus lang vergangener Zeit zu einem sehenswerten Objekt werden kann, beweist die Muerbelsmillen im Pfaffenthal. Von 1922 bis 1985 wurde hier Senf hergestellt; allein durch die Kraft der Alzette, die das große Mühlenrad drehte. Seit 2017 ist die Muerbelsmillen ein besuchenswertes Museum.

„Max und Moritz, wehe euch! Jetzt kommt euer letzter Streich!“ – dieses Zitat erinnert am Eingang zur Mohrfelsmühle an die Geschichte von Wilhelm Busch, in der die beiden Spitzbuben schließlich zwischen die Mühlsteine geraten und als Vogelfutter enden. Die Erzählung weckt bestimmte Bilder: Man denkt an mächtige Windmühlen oder an pralle Mehlsäcke, gestapelt auf den Dachböden. Dass aber Senf in einer Wassermühle produziert wurde, mitten in Luxemburgs Altstadt, ist vielen jedoch unbekannt.

Die Mühle im Pfaffenthal ist eine der ältesten des Landes, im Jahr 1083 wird sie erstmals urkundlich erwähnt ...

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