Wählen Sie Ihre Nachrichten​

"Rock am Ring": Bis zum nächsten Jahr
Kultur 30 3 10.06.2019

"Rock am Ring": Bis zum nächsten Jahr

"Rock am Ring": Bis zum nächsten Jahr

Foto: Thomas Frey/dpa
Kultur 30 3 10.06.2019

"Rock am Ring": Bis zum nächsten Jahr

Michael JUCHMES
Michael JUCHMES
Ende gut, alles gut: Am letzten Festivaltag ging es bei "Rock am Ring" in der Eifel noch einmal hoch her. Für den krönenden Abschluss sorgten unter anderem die Bands Tenacious D und Slipknot.

Wer ist der Headliner im Jahr 2020? Diese Frage stellten sich die "Rock am Ring"-Fans bereits am Sonntag- und da war das Event noch in vollem Gange. Eine Auflösung des Rätsels gab es leider noch nicht bei der obligatorischen Pressekonferenz am Sonntagnachmittag.

Andre Lieberberg zog dort lediglich ein positives Resümee - und entschuldigte das Fernbleiben seines Vaters, der das Festival über Jahre geprägt hatte und stets tonangebend war. Und, noch viel wichtiger: Er gab einen winzigen Ausblick auf das kommende Jahr. "Rock am Ring" findet 2020 vom 5. bis zum 7. Juni statt.

Vorverkaufsbeginn für die 34. Ausgabe - im 35. Jubiläumsjahr - ist Dienstag, der 11. Juni 2019, um 12 Uhr.

Event der Superlative

Das "Rock am Ring"-Festival war auch 2019 wieder ein voller Erfolg - das bestätigten am Sonntag auch die Veranstalter.

Rund 85.000 Besucher wurden gezählt. Dies waren rund 15.000 mehr als im vergangenen Jahr. Ausverkauft war das Festival aber auch bei dieser Ausgabe nicht.

Ebenfalls ein recht positives Fazit zog die Polizei: Außer den üblichen Vorkommnissen - bis Sonntagmittag um 16 Uhr zwölf Körperverletzungen, 31 Diebstähle und 13 Verkehrsunfälle - wurden keinerlei große Probleme vermeldet. Die Sicherheitskräfte waren noch weniger im Einsatz als im Vorjahr.

Harter Schlusspunkt

Am Abschlusstag des Festivals wurde nochmals in die Vollen gegriffen: Auf der Vulcano Stage, der größten Bühne, sorgten The Bosshoss, die Band Tenacious D und Slipknot für Jubelstürme. Auf der Crater Stage gab es dagegen ein wenig Hiphop - mit Kontra K, Alligatoah und Marteria & Casper.

Tonangebend waren aber auch am Sonntag wieder Rock, Metal und Co. - was bei vielen Besuchern eine Frage aufkommen lässt. Können die Veranstalter bei der ausbleibenden Menge an neuen und vor allem guten Rock- und Metalbands wieder an die goldenen Zeiten anknüpfen?

Die Antwort wird es in wenigen Wochen geben, wenn die ersten Acts für 2020 bekannt gegeben werden.

360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.


360 Videos werden hier nicht unterstützt. Wechseln Sie in die Youtube App, um das Video anzusehen.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Sprechstunde bei den Ärzten
Tag zwei bei "Rock am Ring": Am Samstag drehte sich auf dem Megafestival alles um den Headliner Die Ärzte. Die Acts auf den anderen Bühnen hatten gegen die "beste Band der Welt" nur geringe Chancen.
ARCHIV - 15.06.2013, Nordrhein-Westfalen, Köln: Der Gitarrist und Sänger der Band «Die Ärzte», Farin Urlaub, tritt beim «Ärztival» im RheinEnergieStadion auf. (zu dpa "Von Falco bis Sarah Connor - Wenn Radios Lieder nicht spielen wollen") Foto: Rolf Vennenbernd/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Rock am Ring: Das Anti-Coachella
Obwohl der Wind den Musikfans kühl um die Ohren wehte, ging es bereits am ersten Tag des Kultfestivals "Rock am Ring" heiß her - zumindest bei manchen Acts. Andere Bands lösten vor allem Nostalgiegefühle aus.
07.06.2019, Rheinland-Pfalz, Nürburg: Ein Stagediver lässt sich während des Auftritts der us-amerikanischen Alternative-Rock-Band The Smashing Pumpkins vor der Hauptbühne des Open-Air-Festivals "Rock am Ring" über die Köpfe des Publikums tragen. An drei Tagen treten rund 75 Bands auf drei Bühnen vor mehr als 80000 Zuschauern auf. Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ende gut, alles gut
Drei Tage "Rock am Ring" - ohne Katastrophen, dramatische Polizeieinsätze oder eine Terrorwarnung: Die Veranstalter sind zufrieden mit dem Festival am Nürburgring, das in der Nacht zum Montag seinen Abschluss fand.
03.06.2018, Rheinland-Pfalz, Nürburg: Eine junge Frau steht beim Auftritt der US-amerikanischen Punkband Rise against vor der Hauptbühne des Musikfestival "Rock am Ring" auf den Schultern eines Zuschauers. Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Beth und die Männer
Wenige Wolken, viel Sonnenschein und noch mehr Musik hielt der zweite Tag des Festivals "Rock am Ring" für die rund 70.000 Musikfans bereit. Auf der Bühne heizten unter anderem Muse und Snow Patrol ein. Außerdem am Start: eine Frau mit Powerstimme.
Die "Grüne Hölle" bebt
Luxemburger Festivalfans müssen in diesem Jahr auf die Nachbarländer ausweichen, um sich auf einem großen Musikevent auszutoben. Eines der ersten Highlights der Saison findet an diesem Wochenende statt: "Rock am Ring".