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Edo Zanki wurde 66 Jahre alt.
Kurzmeldungen Kultur 02.09.2019

Produzent und Komponist Edo Zanki ist tot

(dpa) - Der Sänger, Musiker und Produzent Edo Zanki ist am Sonntag im Alter von 66 Jahren an den Folgen einer kurzen und schweren Krankheit gestorben. Das haben sein Bruder Vilko Zanki und sein Management am Montag im badischen Karlsdorf-Neuthard mitgeteilt. Bekannt war Zanki zuletzt vor allem als Produzent und Komponist. Er trat aber unter anderem auch mit den Söhnen Mannheims und Thomas D von den Fantastischen Vier auf, auch produzierte er ein Album mit Herbert Grönemeyer („Total Egal“).

Zanki, 1952 im kroatischen Zadar im damaligen Jugoslawien geboren, kam im Alter von fünf Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland. Laut der Facebook-Seite des Musikers hatte er für die kommenden Monate noch Veranstaltungen geplant.

„Wir verlieren einen Pionier und Wegbereiter deutscher Pop- und Soulmusik, einen international gefragten Produzenten und Songschreiber, sowie einen liebevollen, charismatischen und neugierigen Menschen“, heißt es im Facebook-Post seines Managements.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:01

Vier Verletzte bei Unfall in Rodange

(SH) - In der Route de Longwy in Rodange ist es am Donnerstag gegen 11.20 Uhr zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Dabei wurden vier Personen verletzt. Im Einsatz waren die Rettungskräfte aus Petingen sowie jene des Sadiff.

Kurz vor 15 Uhr kam es dann in der Route de Kayl in Düdelingen zu einem weiteren Unfall. Hier war eine verletzte Person zu vermelden. Die lokalen Einsatzkräfte sowie der Notarzt aus Esch waren vor Ort.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:32

Useldingen: Auto landet auf dem Dach

In der Route d'Arlon in Useldingen landete am Donnerstag gegen 15 Uhr ein Wagen auf dem Dach. Der Fahrer war ansprechbar und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Strecke musste während rund einer Stunde für den Verkehr gesperrt werden, ist jedoch mittlerweile wieder befahrbar.

Die Einsatzkräfte aus Useldingen und Redingen, der Notarzt aus Ettelbrück sowie ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:24

Drogenkonsumenten werden zur Kasse gebeten

(SH) - Die Polizei hat am Mittwochabend zwei Männer erwischt, die in der Rue de l'Acierie in Luxemburg-Hollerich in einem Wagen Drogen konsumierten. Bei der Fahrzeugkontrolle wurden neben einer mit Drogen gefüllten Spritze auch gebrauchte Spritzen und Drogenutensilien gefunden. Zudem war einer der Männer im Besitz von zwei Drogenkugeln.

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Beschlagnahmung der Drogen und Utensilien an. Die Männer werden sich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wohl vor Gericht verantworten müssen. Zudem wurden sie gebührenpflichtig verwarnt, weil sie gegen das großherzogliche Reglement zur Bekämpfung des Corona-Virus verstoßen haben. Ausgänge sind derzeit nämlich nur erlaubt, wenn sie dringend notwendig sind. Zudem gilt es zu Personen, mit denen man nicht unter einem Dach wohnt, Abstand zu halten.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:26

Drei Brandeinsätze am Mittwochabend

(TJ) - Innerhalb einer Viertelstunde mussten die Feuerwehren am Mittwochabend zu drei Einsätzen ausrücken:

  • Der erste Brand wurde um 21.20 Uhr aus Bartringen "An Dittert" gemeldet, wo Gestrüpp brannte. Die lokale Feuerwehr und die Kollegen aus der Hauptstadt konnten die Flammen schnell löschen, der Schaden ist gering.
  • Gegen 21.30 Uhr musste die Berufsfeuerwehr aus Luxemburg zweimal in den Einsatz: In der Rue de Aubépines und am Boulevard de Verdun standen Müllcontainer in Flammen. In beiden Fällen war man schnell Herr der Lage, auch hier blieb es jeweils bei geringem Materialschaden.

In den drei Fällen nahm die Polizei das Geschehen zu Protokoll.


Vorgestern

Airbnb lässt Unterkünfte nun bis Ende Mai kostenlos stornieren

(dpa) - Die Vermittlungsplattform Airbnb kommt von der Corona-Krise betroffenen Reisenden weiter entgegen: Bis Ende Mai gebuchte Unterkünfte können kostenlos storniert werden. Die bisherige Ausnahmeregelung galt nur bis Mitte April. Zugleich macht Airbnb 250 Millionen Dollar locker, um Vermieter für die Ausfälle zumindest teilweise zu entschädigen, wie die Firma aus San Francisco in der Nacht zum Dienstag ankündigte.

Airbnb-Reservierungen müssen üblicherweise vorab bezahlt werden, und bei Stornierungen wird oft bestenfalls ein Teil des Betrags zurückerstattet. Die aktuellen Reisebeschränkungen führen aber dazu, dass viele Airbnb-Kunden ihre Reisen nicht antreten können - und deshalb bekommen sie seit 14. März ihr Geld komplett zurück.

Die Vermieter bekommen nun bei Stornierungen bis Ende Mai von Airbnb 25 Prozent des Betrags, den sie normalerweise einbehalten hätten. Sogenannte „Superhosts“ - besonders gut bewertete Vermieter - können sich zusätzlich für Unterstützungs-Zahlungen von bis zu 5000 Dollar bewerben, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Dafür veranschlagte Airbnb zehn Millionen Dollar.

Airbnb hatte für dieses Jahr einen Börsengang angekündigt, doch angesichts des Rückschlags für das Geschäft durch die Coronavirus-Krise zweifeln Branchenbeobachter inzwischen an dem Zeitplan.