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Prix Servais für Elise Schmit
Kultur 26.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Prix Servais für Elise Schmit

Elise Schmit hat mit ihrem Erzählstil überzeugt.

Prix Servais für Elise Schmit

Elise Schmit hat mit ihrem Erzählstil überzeugt.
Foto: Charles Reiser
Kultur 26.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Prix Servais für Elise Schmit

"Nuancierter Erzählstil und ausgeprägtes Gespür für Rhythmus und Struktur": Für ihren Kurzgeschichtenband „Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen“ erhält Elise Schmit den Prix Servais 2019. Die Jury lobte zudem die Qualität „der feinfühligen und treffsicheren Sprache“.

Der Kurzgeschichtenband „Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen“ von Elise Schmit wird mit dem diesjährigen Prix Servais ausgezeichnet. Das 144 Seiten umfassende Buch ist bei Hydre Éditions erschienen. 

„Nach einem programmatischen Einführungstext reflektiert Elise Schmit in sechs kurzen Geschichten unterschiedliche Variationen von ,Stürzen', sei es das Scheitern von Lebensplänen, die Auseinandersetzung mit dem Unbekannten, die Sehnsucht nach zwischenmenschlichen Beziehungen oder das Aufarbeiten von Vergangenheit“, teilte die Jury in ihrer Begründung mit. 

„Vielschichtige Stimmungen und Situationen“  

„Von alltäglichen Situationen ausgehend, inszeniert die Autorin den Sturz als Grenzsituation, die die Zerbrechlichkeit und die innere Verlorenheit der Figuren enthüllt“, hieß es weiter. 


Nico Helminger
Nico Helminger mit dem Prix Servais 2018 ausgezeichnet
Nico Helminger bekommt für sein Buch "Kuerz Chronik vum Menn Malkowitsch sengen Deeg an der Loge" den Prix Servais 2018, der seit 1992 das beste literarische Werk des Vorjahres auszeichnet.

Die Jury hob in ihrer Erklärung zudem die Qualität „der feinfühligen und treffsicheren Sprache“ von Elise Schmit hervor und betonte das Einfangen „vielschichtiger Stimmungen und Situationen“ mittels der von der Autorin gewählten Sprache. 

„Der nuancierte Erzählstil und das ausgeprägte Gespür für Rhythmus und Struktur öffnen den LeserInnen ständig neue und unerwartete Zugänge zu den Texten“, schlussfolgerte die neunköpfige Jury. 

Förderpreis für Jean Bürlesk

Der „Prix d’encouragement“ der Fondation Servais ging an den jungen Autor Jean Bürlesk für seine Kurzgeschichtensammlung „The Pleasure of Drowning“. Für diesen Text entscheid sich die Jury aufgrund seiner Originalität und seines Gefühls für das Erzählen. 

Mit dem Prix Servais wird jeweils das prägnanteste literarische Werk des Vorjahres ausgezeichnet. Mit der Verleihung des Preises ist eine Dotierung in Höhe von 6.000 Euro verbunden. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an Nico Helminger und seinen Roman „Kuerz Chronik vum Menn Malkowitsch sengen Deeg an der Loge“. 


Nora Wagener kann mit Stolz ihre Auszeichnung präsentieren.
Sturm und Drang in Luxemburg
Endlich war es am Abend des 4. Juli soweit: Nora Wagener konnte nach der Bekanntgabe als Preisträgerin im Mai nun den Prix Servais für ihren Kurzgeschichtenband "Larven" entgegennehmen. Für die erst 28-jährige Autorin große Lorbeeren.

Der Preis wird seit dem Jahr 1992 vergeben. Die Auszeichnung wird auf den Vorschlag einer unabhängigen Jury hin verliehen. In diesem Jahr umfasste die Jury der Fondation Servais die Präsidentin Jeanne E. Glesener, Simone Beck, Odile Linden, Claude Mangen, Pierre Marson, Jeanne Offermann, Alex Reuter, Aimée Schultz und Sébastian Thiltges. 

Die feierliche Verleihung der beiden Preise inklusive Laudatio ist für den 2. Juli, ab 19.30 Uhr, im Centre national de littérature geplant. 


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