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„Prix Lumières“ für Luxemburger Animationsfilm
Kultur 1 17.01.2023
Filmauszeichnung

„Prix Lumières“ für Luxemburger Animationsfilm

In der Schule nicht so erfolgreich, dafür aber in der Kinokritik und bei den Festivaljurys: „Le Petit Nicolas, qu'est-ce qu'on attend pour être heureux?“ holt auch den „Prix Lumières“.
Filmauszeichnung

„Prix Lumières“ für Luxemburger Animationsfilm

In der Schule nicht so erfolgreich, dafür aber in der Kinokritik und bei den Festivaljurys: „Le Petit Nicolas, qu'est-ce qu'on attend pour être heureux?“ holt auch den „Prix Lumières“.
Foto: 2022 Onyx Films / Bidibul Productions / Rectangle Productions /Chapter 2
Kultur 1 17.01.2023
Filmauszeichnung

„Prix Lumières“ für Luxemburger Animationsfilm

„Le Petit Nicolas, qu'est-ce qu'on attend pour être heureux?“ wurde von der Auslandspresse in Frankreich als bester Animationsfilm ausgezeichnet.

(mt) - Die Luxemburger Koproduktion „Le Petit Nicolas, qu’est-ce qu’on attend pour être heureux?“ von Amadine Fredon und Benjamin Massoubre hat am Montag in Paris den diesjährigen „Prix Lumières“ in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ gewonnen. 

Das Werk hatte bereits 2022 den Kristall für den besten Spielfilm beim Animationsfilmfestival in Annecy erobert und ist von der Luxemburger Filmgesellschaft Bidibul Productions koproduziert worden. Das Studio 352 und Onyx Lux aus Luxemburg haben bei der technischen Umsetzung ebenfalls Hand angelegt, derweil das Philharmonieorchester Luxemburg den Soundtrack von Ludovic Bouce eingespielt hat

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Außer „Le Petit Nicolas, qu’est-ce qu’on attend pour être heureux?“ war für den „Prix Lumières“ in der Kategorie Animationsfilm auch die luxemburgische Koproduktion von Mélusine Productions, „Ernest et Célestine: voyage en Charabie“, nominiert.


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Im Vordergrund stand aber der Thriller „La Nuit du 12“ von Dominik Moll und Gilles Marchand. Der Streifen wurde als bester Film mit dem „Prix Lumières“ ausgezeichnet. Das Werk erzählt die Geschichte eines ungelösten Verbrechens an einer lebendig angezündeten Frau und wurde in Tahiti gedreht. Moll wurde in Baden-Baden geboren und erhielt 2020 den Grimme-Preis für die Flüchtlingsserie „Eden“. Das Regie-Duo bekam am Montagabend in Paris auch den Preis für das beste Drehbuch.   

Die „Prix Lumières“ werden seit 1995 von der Auslandspresse in Frankreich vergeben und entsprechen den „Golden Globes“ in den USA.   

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