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Prix Grand-Duc Adolphe geht an Catherine Lorent
Kultur 09.11.2021
CAL-Salon

Prix Grand-Duc Adolphe geht an Catherine Lorent

Catherine Lorent lebt und arbeitet in Berlin.
CAL-Salon

Prix Grand-Duc Adolphe geht an Catherine Lorent

Catherine Lorent lebt und arbeitet in Berlin.
Archivfoto: Guy Jallay
Kultur 09.11.2021
CAL-Salon

Prix Grand-Duc Adolphe geht an Catherine Lorent

Die Künstlerin überzeugt mit ihrem Werk "7 vues phantastiques sur la mer ".

(C./dco) -  Der Grand-Duc-Adolphe-Preis wird alle zwei Jahre für das beste im Salon des CAL präsentierte Kunstwerk verliehen. Der Wettbewerb ist nur unter den Vollmitgliedern des Cercle Artistique de Luxembourg möglich -  und den hat Catherine Lorent in diesem Jahr für sich entschieden. 


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Das prämierte Werk mit dem Titel „7 vues phantastiques sur la mer “ zeige  „das einzigartige Universum der Künstlerin, in dem sich die unterschiedlichsten Referenzen und Ästhetiken vermischen: Kunstgeschichte und Populärkultur, Gesellschaftskritik und Theatralik, Ironie und Sanftheit.“, so der CAL in seiner Pressemitteilung.

Foto: CAL



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„Auf humorvolle Weise vereint das Werk in Form eines an einer Strandlandschaft stehenden überdimensionalen Wappens sieben Ansichten des Meeres, die sich jeweils auf verschiedene künstlerische Referenzen beziehen, darunter Hokusai und Van Gogh. Die Künstlerin nimmt ein 2004 begonnenes Werk wieder auf und kombiniert verschiedene Techniken: Zeichnung, Aquarell und Pastell, um ein triviales und phantasmagorisches Universum zu schaffen. Die Jurymitglieder hoben besonders den unkonventionellen Blick der Künstlerin auf die zeitgenössische Gesellschaft und insbesondere auf den Konsum von Bildern hervor.“

Erneute Auszeichnung

Lorent ist seit Jahren fester Bestandteil der Luxemburger Szene, auch wenn sie in Berlin lebt und arbeitet. Unter anderem zeigt sie das Mudam in seiner am 11. November startenden Schau „Freigeister“. 2013 vertrat sie das Großherzogtum bei der Kunstbiennale in Venedig. Mit ihrer Doktorarbeit, „Die nationalsozialistische Kunst- und Kulturpolitik im Großherzogtum Luxemburg 1934-1944“, leistete sie einst auch einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag. 

Zur Jury gehörten: Tania Brugnoni (1535° Creative Hub),  Déborah Schott (Collections de la Maison grand-ducale), Christophe Gallois (Mudam), Sandra Lieners (Künstlerin und Mitglied des CAL) und Marc Hostert (CAL-Präsident).

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