„Private Art Kirchberg“

Ein Bankenviertel wird zur Kunstgalerie

(thi) - Am Sonntag 28. September werden zahlreiche Banken, Unternehmen und Institutionen ausnahmsweise ihre Türen öffnen. Nicht um ihre traditionellen Kunden zu empfangen, sondern um einem kunstinteressierten Publikum sonst verborgene Kunstschätze zu zeigen. Die sechste Ausgabe der „Private Art Kirchberg“ steht an.

Neugierige, und vor allem Kunstliebhaber werden am kommenden Sonntag die Möglichkeit haben, Gemälde, Fotografien, Kunstwerke auf Papier, Videos und Skulpturen sowie Beispiele von Kunst am Bau zu entdecken. Alles Schätze, die üblicherweise dem Publikum verborgen bleiben.

Das Kirchberg-Plateau hat in den letzten Jahrzehnten einen rasanten Umschwung erlebt. Banken und Unternehmen haben sich hier angesiedelt und haben allmählich – neben normalen Geschäftszielen – zahlreiche Kunstwerke angesammelt. Diese stehen im direkten Dialog mit der oft prunkvollen Architektur der Gebäude. Mit der „Private Art Kirchberg“, die alle zwei Jahre veranstaltet wird, verwandelt sich das Bankenviertel in eine weit angelegte Kunstmeile.

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Jedem seine Leidenschaft

Bemerkenswert ist, dass jeder Partner an dem Event eine Leidenschaft für eine besondere Kunstsparte entwickelt hat. Bei der Kanzlei Allen & Overy wird die Videokunst großgeschrieben, die Kollegen von Arendt & Medernach zeigen eine Vorliebe für die Fotografie. Kunst und Innovation wird bei der EIB gepflegt. Die 
BGL BNP Paribas wird 2014 den Luxemburger François Gillen in den Vordergrund stellen, die Deutsche Börse und die DeKa-Bank wollen Kunst in ihrer breiten Vielfältigkeit darstellen. Eine „gelungene Symbiose zwischen Architektur und zeitgenössischer Kunst“ ist das Leitmotiv der Deutschen Bank. Malerei aus den 50 letzten Jahren ist bei Kneip Trumpf. Schweizer Künstler haben Hochkurs bei der Schweizer Bank Pictet. UBS spielt die Karte der zeitgenössischen Kunst. UniCredit stellt seine Räume dem Fotografen Balthasar Burkhard zur freien Verfügung.

Infos und Programm auf artkirchberg.lu